Brigitte Trauffer - Gastgeberin, Autorin
Shownotes
Wenn Visionen wachsen dürfen – von der Idee zur Erlebniswelt: über Echtheit, Zusammenarbeit & den Mut, gross zu denken.
In dieser Folge der Wurzelgespräche spreche ich mit Brigitte Trauffer über Visionen, Werte und den Weg von einer Idee hin zu einer Erlebniswelt, die Menschen verbindet. Ein Gespräch über Echtheit, Gastfreundschaft und darüber, wie etwas Grosses entstehen kann, ohne die eigenen Wurzeln zu verlieren.
Wurzelthemen dieser Folge:
🏔️ Mobile Wurzeln & Heimatgefühl Wie Bewegung, Veränderung und Verwurzelung gleichzeitig Teil des Lebens sein können.
✨ Wenn Visionen wachsen dürfen Der Weg von der ersten Idee hin zur heutigen Trauffer Erlebniswelt.
🤝 Zusammenarbeit & gemeinsames Wirken Warum grosse Projekte nur entstehen können, wenn Menschen ihre Stärken verbinden.
🌿 Echtheit statt Inszenierung Authentische Werbung und die Kraft hochwertiger Produkte mit echter Geschichte.
🍽️ Freude an Hotellerie & Gastronomie Gastfreundschaft als Haltung und die Liebe zum Menschen hinter dem Erlebnis.
🐄 Der Name Trauffer & die Verantwortung für Qualität Was es bedeutet, einen bekannten Namen mit Haltung und Werten weiterzutragen.
⚖️ Balance & Abgrenzung Herausforderung: gelingt es bei einem Alltag, der oft 24 Stunden präsent ist, gesund bei sich zu bleiben?
✍️ Texte, Geschichten & ihre Magie Warum Worte berühren, verbinden und Menschen nachhaltig begleiten können.
🌱 Mut, gross zu denken Wie Ideen ausserhalb gewohnter Grenzen wachsen dürfen, wenn Vertrauen und Leidenschaft mitwirken.
Eine Folge über Visionen mit Bodenhaftung, gelebte Zusammenarbeit und die Frage, wie aus Echtheit etwas entstehen kann, das Menschen wirklich berührt.
Mehr über Brigitte Trauffer und die Trauffer Erlebniswelt: 📸 Instagram: @trauffer_switzerland @brigitte_trauffer 🌍 Website: (https://www.trauffer.ch/)
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Theme Song Intro & Outro: Sweet Lime - Domesticfuel 🌍 https://domesticfuel.ch Herzlichen Dank für den Wurzelsound!
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Transkript anzeigen
00:00:06: Hoi und herzlich willkommen zum Wurzelgespräche Podcast.
00:00:10: Dein Podcast, wo mir mit spannenden Menschen den Blick zu ihren Wurzeln richtet – ein Podcast, das verbindet, inspiriert und nachdenkt.
00:00:21: Mein Name ist Jacqueline Checkie Baumann und ich freue mich vielfältige Lebenswege, tiefen Einblick und prägende Erfahrungen mit dir zu teilen!
00:00:40: Ich freue mich sehr, heute hat es mich ein Berner Oberland verschlagen.
00:00:43: Ich sitze hier in der Trauferlebniswelt.
00:00:45: Vor mir sitzt Brigitte Trauver.
00:00:48: Die Gastgeberin da und die Autorin.
00:00:51: Viele Heute haben wir im Vorgespräch schon festgestellt.
00:00:54: Und genau darüber reden wir heute unter anderem.
00:00:56: Danke vielmals.
00:00:57: darf ich hier heute bei all das Gäste sein, liebe Brigitte!
00:00:59: Schön, dass du gekommen bist.
00:01:00: Vielen Dank für den Besuch.
00:01:01: Ich freue mich, dass du so voll bist.
00:01:03: Wir sind voran gekommen und es ist herrlich das Frühlingswetter wie bestellt.
00:01:07: Und es ist wirklich so ein reges Treiben.
00:01:10: Wie ist es für dich mittlerweile?
00:01:12: Wenn du hier in deinem Reich bist und umlauchst, nimmst du einmal noch was rundherum, weil alles entstanden ist die letzte Jahr.
00:01:21: oder ist es schon so normal, dass es gar nicht mehr so gesehen wird?
00:01:25: Gute Frage!
00:01:26: Es geht im Alltag oft schon ein bisschen unter.
00:01:29: durch das Haus, weil man von A nach B geht.
00:01:34: Weil man ein Ziel hat und jemand mit etwas besprechen will oder einen Gast wartet, der fragt.
00:01:39: Dann war es manchmal zu wenig.
00:01:42: Aber zum Glück ... unsere Gäste weissert mich immer wieder darauf hin und stellt dann immer Fragen, wo du denkst, das stimmt eigentlich oder ja wie haben wir das gemacht?
00:01:50: Ja so ist es manchmal wirklich gleich selber wieder.
00:01:53: Und schon dann denke ich, wie ist das alles passiert?
00:01:57: Was ist jetzt das hier?
00:01:58: Und ja schon riesig, was ich jetzt da in der Reine gehe arbeiten.
00:02:02: Das ist schön dass ich manchmal von den Gästen wieder darauf hingewiesen werde und ebenso wieder ein bisschen in die Demut komme auch und in das Staunen kommt selber
00:02:12: Und vor allem noch von den Gästen darauf hingewiesen werden.
00:02:16: Besser das Feedback könnte man nicht haben, wenn dann so Fragen kommen, wo man merkt, wow hier passiert bei den Gänsten auch etwas oder es ist ein Wohlgefühl irgendwie auch da, wenn solche Fragen auch kommen und eine Nähe.
00:02:25: auch denke ich, dass man sich auch getraut, dich zu fragen wie man dich sieht oder so.
00:02:29: Eine bekannte Person da.
00:02:32: Gut die bekannte Person bei uns ist mein Mann, das bin ich nicht.
00:02:38: Das nehme ich vielleicht zurück aber das ist sicher so.
00:02:41: Ich schätze es extrem.
00:02:42: Ich bin auch wirklich, wenn ich jeden Tag am Mittag nach Hause geht und im Restaurant gegen meine Rundung mache, habe gestern gefragt, ob sie sich wohl fühlen und ob das Essen schmeckt und alles in Ordnung ist.
00:02:53: Und dadurch kommt viel Feedback, weil ich es natürlich aktiv suche.
00:02:57: Das ist halt schon etwas ... Weil wir natürlich so als völlige Quereistiger in die Gastro- und Hotellerie eingestiegen sind, war für mich einfach von Anfang an unemperrlich.
00:03:05: Wie muss Feedback?
00:03:06: Ich möchte Feedback direkt haben!
00:03:09: Logisch kommt über die Mitarbeiter auch, aber ich will mit dem Gast selber reden und etwas diskutieren.
00:03:14: Wieso haben wir das so gemacht?
00:03:15: Und nicht anders?
00:03:16: Wieso tut es mir alle Gäste?
00:03:18: Was bei den meisten supergut ankommt und eben auch ein wenig zu diesem Wohlgefühl habe ich das Gefühl ... So ein Beitrag.
00:03:25: Das ist etwas sehr wertvolles und schönes, dass man direkt gehört was die Gästen denken.
00:03:32: Extrem!
00:03:33: Dann steigen wir nachher noch tief ein.
00:03:35: Jetzt möchte ich aber zuerst wissen, wo deine Wurzeln sind oder was spürst du in deinem Leben?
00:03:43: Das ist eine schwierige Frage, die von dir kommt am Anfang.
00:03:47: Ich weiss es nicht zurecht.
00:03:50: Vielleicht bin ich etwas wurzelos fast.
00:03:53: Es hängt überhaupt nicht mit meiner Kindheit zusammen.
00:03:55: Die war perfekt und man kann sich das nur wünschen.
00:03:59: Ich bin mit dem Ort, wo ich aufgewachsen bin, nicht so verwurzelt.
00:04:03: Meine Freundinnen und Freunde, die ich von der Schulzeit noch habe, wohnen auch nicht mehr dort.
00:04:07: Wurzeln denken wir immer so.
00:04:09: Woher kommst du im ersten Moment her?
00:04:12: Und ich wohne in so vielen Arten schon.
00:04:14: In den Ostschweiz vor allem und jetzt hier im Berner Oberlande am Lichtestein ... Darum habe ich vom Wohnart oder vom Wohlfühlen her nicht einmal sagen können, wo ich Wurzeln habe.
00:04:25: Von dem her, was ich gerne mache, wenn ich das beruflich denke, dann ist es eigentlich auch wieder gleich, weil ich einfach so viele verschiedene Dinge schon gemacht habe und auch noch so viele unterschiedliche Wertmachen in meinem Leben.
00:04:35: Ich glaube, dass ich jetzt bei diesem Bleib, den ich im Moment mache, darum ... In Wurzel ist für mich ein Thema.
00:04:41: Wenn ich an Wurzzeln denke, denke ich auch an Wurtzeln, die extrem viel ganz etwas verästelt sind?
00:04:47: Und überall du wachst.
00:04:48: Deine Wurzeln sind mobil, wahrscheinlich einfach
00:04:50: ... Sehr!
00:04:51: Ja sehr... Das ist so.
00:04:52: Für mich ist es wirklich privato.
00:04:54: Ich würde nur sagen das Tönt zu Kitschung aber es ist einfach so.
00:04:57: Dort wo die Menschen sind, die ich gerne habe und mir wichtig sind, dort fühle ich mich auch wohl.
00:05:03: Und ob ich mit denen irgendwo am anderen Ende der Welt bin oder ob ich damit aufgewachsen bin.
00:05:08: Das spielt eine Zonenrolle.
00:05:10: Und du schläfst auch schnell vorzuleben, so wie das Tönt.
00:05:13: Schon viel umzogen, kommst du schnell irgendwo an?
00:05:18: Ja eigentlich schon!
00:05:18: Ich glaube sowieso, dass es ein bisschen grundsätzlich ist eine Einstellungssache.
00:05:23: Also ich liebe es zu zügeln... Ich könnte auch im gleichen Dorf dreimal zügeln, hauptsächlich noch einrichten.
00:05:28: Das ist so für meine Liebenschaft und will ich gerne züglen um mich auf etwas zu freuen.
00:05:33: Weil wieder so viel neu sein ist, neue Inputs, neue Menschen, neue Inspirationen.
00:05:37: Weil ich das grundsätzlich gerne habe, dann gehe ich schon positiv in etwas rein.
00:05:41: Und dann ist man wohl und schnell daheim.
00:05:46: Mit einer Offenheit auch.
00:05:48: Lernst du schnell Leute kennen?
00:05:49: Bist du schnell keine Steuers und kannst dich akklimatisieren in diesem Paar?
00:05:52: Ja, das
00:05:53: ist so.
00:05:53: Und hier ist es eh halt ganz anders mit den Firmen natürlich und mit den Gästen.
00:05:57: Da bist du sowieso einfach gerade mittendrin.
00:05:59: Ist nicht nur dabei.
00:06:00: Automatisch!
00:06:01: Es gibt zwungenomassen ein Stück weit, also schön wie sie sind... Wie war's dann mit deinem beruflichen Weg, wo du gesagt hast, dass du schon viele Sachen gemacht hast und wir noch viele Sachen machen, die in diese Reise gestartet haben, ursprünglich?
00:06:13: Sie startete im Lehrersemi, im Rintal in Herbrug.
00:06:17: Ich habe ein Lehrersemis gemacht und habe dort schon einen Abzweiger genommen.
00:06:23: Nach vier Jahren, als ich die Matura abgeschlossen hatte, hat man dort noch mal einen Lehrerssemi so eine Zwischenjahr gemacht mit verschiedenen Praktiken.
00:06:30: Und ich bin mein Wirtschaftspraktikum bei der Glücksbast, bei den Ringjägern.
00:06:36: Weil ich dort Kontakte hatte.
00:06:38: Dann war ich dort, nachdem ich zwei Wochen mit dem Chefredaktor gefragt habe, ob ich nicht bleiben wollte Die Redaktionsausbildung machen zwei Jahre lang.
00:06:46: Dann habe ich sofort ja gesagt, meine Eltern haben versprochen, dass das Lehrersämie nachher noch abschliessen kann letztes Jahr.
00:06:52: Das habe ich dann auch genau so gemacht.
00:06:53: Darum bin ich mit den Jahren XXI wieder zurück als Lehrersämi und habe schon die Zweitausbildung abgeschlossen.
00:07:00: Ich hatte einen Journalistin und eine Lehrerin.
00:07:03: So hat sich das von Anfang an auch noch.
00:07:05: Ich habe es immer als Beides geschaffen.
00:07:06: Ich schaffte immer bei der Nahtlose-Beringie.
00:07:09: Und da gab es nach der Schule ums Achtsprozenten.
00:07:13: Und irgendwann habe ich mich selbstständig mit einer eigenen Textagentur
00:07:16: gemacht.
00:07:17: Das ist eine coole Kombi, wenn ich mich da gerade so ein bisschen innen fühle.
00:07:19: So ein bisschen Journalismus, die manchmal.
00:07:22: dann kann es sein, dass wir sehr fest irgendwo, je nachdem wo es auch im Aussen sind oder vielleicht mal schauen, dass man etwas geerdet ist aus meiner Sicht, wie es aussieht und dann lernt sie schon sehr konträr aber irgendwie beides können vereinen.
00:07:35: Hättest du immer gut handeln können mit dieser Aufteilung?
00:07:38: Oder hättet ihr da auch eine kleine Inspiration gegeben gegenseitig?
00:07:41: Ich glaube, es hat sich super ergänzt in dem Sinne, dass ich immer gewisse Schreiben will, die auf keinen Fall mehr aufgegeben werden.
00:07:49: Hätte aber vielleicht, wenn ich jetzt Beringie weitergearbeitet hätte, wo ich wirklich vor allem im Modi-Beauty und Pippenbereich geschaffen habe – diese zwei Jahre fix.
00:07:57: Das wäre ein grosser Kontrast gewesen zum Mal wieder zurück in die Schule nachher.
00:08:01: In dieser Zeit bin ich zwanzig.
00:08:03: Prozent für Ringe noch gearbeitet haben.
00:08:06: Auch für andere Magazine habe ich hauptsächlich im medizinischen Bereich gearbeitet, also Medizinartikel geschrieben, Gesundheitsgeschichte und ... Das ist natürlich dann schon wieder etwas näher am Mensch und am Schulgehe und an den Kindern.
00:08:20: Ja, da hatte ich manchmal schon Inspirationen, um zu überlegen, was für Geschichten die IG vorschlagen würde oder was für Themen sie behandeln würden.
00:08:26: Und manchmal sind auch von Kindern, die gehört haben, die in der Kranke gehabt haben oder eine neue Allergie oder irgendetwas.
00:08:33: Das hat sich eigentlich in diesem Sinn nicht so drüber nachdenkt, aber ja es hat sich ergänzt!
00:08:38: Und schön war es einfach, die Anwechslung durch vier Tage in der Woche das Kindergewussel um die Ume... wo es sehr viel gibt, aber auch sehr sehr.
00:08:48: Sehr viel nint – also nicht zum Beklagen oder so, gar nicht überhaupt nicht!
00:08:53: Aber du gehst halt den ganzen Tag, du rettest den ganzen tag und dann einen Tag noch einfach im Büro sitzen und an einem Thema arbeiten, still, leisig und konzentriert.
00:09:03: Das war ein super schöner Ausgleich.
00:09:06: Ja, mega schön.
00:09:07: Wie du es jetzt beschreibst oder so etwas sagt, ist immer nach außen gerichtet und das andere für dich vielleicht wieder ein bisschen aufladen.
00:09:13: Und dann, wo du die Selbststände gemacht hast, hast du dich dann auf den konzentrierten?
00:09:17: Da hast du immer noch nebenbei den Schulen gegeben oder umgekehrt nebenbei Text geschrieben?
00:09:22: Es war so eine Flüsseinübergang, ich habe immer mehr Anfragen bekommen zum Schreiben, dass irgendwie wir haben müssen sagen, was wir eigentlich entscheiden wollen.
00:09:31: Die Schulgehe ist etwas, was ich gesehen habe.
00:09:33: Ich habe gemerkt, dass ich motiviert bin und habe immer gesagt, solange du mit Kindern zusammen arbeitest, bist du nicht einfach schuldig, dass du das mit hundert Prozent Leidenschaft machst.
00:09:41: Das musst du gerne machen.
00:09:43: Du musst Lust hat zum neue Sachen entwickeln und nicht einfach das Alte aus der Schublade ziehen.
00:09:47: Und wenn ich selber an mir gemerkt habe, dass es mich freut, verliere ... Und die Energie für das habe ich gesagt.
00:09:53: Also gut, jetzt ist es der Moment, wenn ich schlusslich Züchbe im Schulgehe und wenn ich wirklich einander rein wechsle und dann habe ich den Cut auch zu hundert Prozent gemacht und wirklich die Textagentur aufbauen kann.
00:10:03: Wo hast du das Gefühl her bei dir?
00:10:04: Weil ich finde da immer so spannend... Man redet ja immer von Kopf-und-Buchmenschen, sagen wir's jetzt mal so aber man hat ja eben immer so die Ration an sich und die Intuitiven.
00:10:14: Wie sind es für dich so Entscheidungen?
00:10:16: Gerade wenn du sagst, du treffst oft solche Entscheidungen, die dich vielleicht wieder in andere richtigen.
00:10:20: Sind das Bauchentscheidungen oder eher aus dem Kopf dann einfach so rational?
00:10:25: Ja jetzt ist fertig und geht nicht der nächste Schritt!
00:10:28: Das ist schwierig.
00:10:29: Mein Buch sagt mir, wann ich will.
00:10:31: Aber der Kopf herrt und herrt ... Oh, das
00:10:34: fängt gut an!
00:10:36: Ja, mein Mann versteht es gar nicht.
00:10:38: Er ist so der, wenn er ein Gefühl hat, dass man etwas macht.
00:10:42: Der wird auch nicht überleitet, wenn die Zwingen nötig sind.
00:10:45: Ich bin da wirklich so ... Eigentlich weiss es meinem Buch schon lange, aber den Kopf wills noch nicht ganz sein.
00:10:51: Man studiert schon viel.
00:10:54: Dann ist so die Entscheidung und dann fängt es an Rattern.
00:11:01: Die Textagentur, mit welchem Stütze in Berührung kam, hattest du auch verschiedene Aufträge?
00:11:07: Oder hast du da schon eigene Projekte umgesetzt?
00:11:10: In der Textagantur hatte ich wirklich sehr viele verschiedene.
00:11:15: Banken und Versicherungen, die neue Webseite oder Flyer oder etwas gebraucht haben über Optiker.
00:11:22: Das ist wirklich Foodbranche, Gastro-Hotellerie ... Das war wirklich querbete alles, wenn ich dort den Kunden gehe.
00:11:29: Es war sehr spannend und viele Einblicke natürlich in Firmen kommen.
00:11:33: Weil du ja immer die erste Firma musst verstehen bevor du für dich die Texte schreiben kannst.
00:11:37: Es war eine spannende Zeit.
00:11:40: Ich mache es immer noch, ich habe die Textagentur immer noch und möchte das auch nicht missen.
00:11:47: Natürlich habe ich im Moment nicht wahnsinnig viel Zeit, aber aufgeben würde ich das nie.
00:11:52: Das Ziel wäre eigentlich sogar wieder mehr zu machen!
00:11:55: Jetzt vielleicht schon mal den Boggelschlau.
00:11:56: Ich bin vor uns in die Zimmer gekommen und habe einmal angefangen eure Sachen, die ihr dort aufgelegt habt, also Prospekt- und eure Hauszeitung.
00:12:04: So ein bisschen anfangen anzuschauen und dann habe ich mir so überlebt wieviel ... Wie viel spielst du hier in den Text involviert?
00:12:12: Ja, natürlich sehr viel.
00:12:13: Das ist schon von mir.
00:12:15: Mega cool, weil ich vorher auch etwas gelesen habe und es hat schon beim Innenlaufen und eben so in der Textin ein paar Sachen, die mich jetzt einfach so ansprechen, wie sie so cool sind.
00:12:26: Und auch das war vor dem mit den Sternen quasi bei uns im Sternen am Himmel – ihr seid Holzklasse!
00:12:33: Das sind wir dann schon beim Thema.
00:12:35: Und das macht ja so viel aus, oder?
00:12:36: Ich finde, Texte müssen sehr catchy sein und durchzogen werden.
00:12:40: Das ist etwas, was bei euch extremst auffällt, dass alles komplett bis zum Ende durchdenkt und durchzogen ist.
00:12:49: Da können viele auch einflüssen lassen.
00:12:52: Oder kannst du immer wieder von deinem alten Leben einflüsseln?
00:12:58: Ja, auf jeden Fall.
00:12:59: Das ist etwas, was mir auch Spaß machte.
00:13:01: Ich muss zwar sagen, inzwischen habe ich Leute, die mir helfen wollen, weil es manchmal auch so ist, dass sie einfach gerne dazukommen, wenn eine neue Bretterletter entsteht oder so und dann muss man schauen, ob wir das miteinander anbringen müssen, wenn es pressiert.
00:13:16: Es ist leider ein bisschen so ... Aber auf jeden fall, gerade am Anfang war ja nicht die Idee, dass ich das Ganze hier führen muss.
00:13:22: Wir waren über die Geräte, das zu machen.
00:13:24: Es war eigentlich direkt so, dass ich mithilfe aufzubauen, bei der Innere Richtung und beim Konzeptmitschaften.
00:13:30: Und in erster Linie die ganze Textarbeit macht für alle.
00:13:33: Die ganze Kommunikation und die ganzen Webseitetexte usw.
00:13:37: Da hatte ich den Fokus natürlich total auf dem KZ erst.
00:13:41: Ja!
00:13:42: Ich will immer noch, aber alles geht manchmal halt einfach nicht.
00:13:46: Spulen wir doch noch ein bisschen weiter zurück.
00:13:48: Wo war das Zeitpunkt?
00:13:50: Du hast mir vorhin schon kurz gesagt, wo du und dein Mann euch kennengelernt haben.
00:13:54: Und da ja eigentlich auch diesen Kapitel mit dieser ganzen Erlebnissewelt gestartet hat.
00:13:59: Das ist schon sehr früh im Leben gewesen, wie ihr gesagt hattest.
00:14:02: Ja, also kennengelernen haben wir uns schon mit irgendwie gut achtzehn Jahren, weil wir beide Musik gemacht haben und uns immer wieder so open-aires begegnet sind als Konkurrenzband aus Berner Oberlanden und der Ostschweizmann.
00:14:13: Beide Bänke, die wir Mundartmusik gemacht haben.
00:14:17: Und haben uns hier schon gekannt und nie mehr ganz aus den Augen verloren.
00:14:20: Wir hatten immer Kontakt, aber beide Kürarten waren zwischenzeitlich dann und haben irgendwie unser Ding gemacht.
00:14:27: Irgendwann haben wir uns mal wieder getroffen, wo Ermir erzählt hat, dass er jetzt gerade eine Firma übernommen hat und ich habe fast gleichzeitig meine Tippwerkstatt gegründet.
00:14:37: Er sagte, super, du kannst meine Texte schreiben für Musik.
00:14:41: Nicht Songtexten, sondern die ganzen PR-Geschichten und die Texte für die Firma.
00:14:47: Und so ist es dann entscheidend, dass wir mehr Kontakte hatten.
00:14:50: Irgendwann fragte er, ob ich nicht ein Buch über ihn schreibe.
00:14:54: Nicht weil er auf diese Idee kam, sondern weil er auch gefragt wurde von einem grossen Verlag, der das Buch wollte über ihn rausbringen.
00:15:01: Er hat einfach gesagt ... Ich kann mir das überlegen, aber es schreibt nicht einfach irgendjemand ein Buch über mich, sondern jemanden, der mich schon lange kennt.
00:15:08: Und das ist die Idee aus dem Ausdämonis entstanden.
00:15:11: Die haben zuerst gefunden ... Über dich?
00:15:14: Ein Buch?
00:15:14: Ernsthaft jetzt!
00:15:16: Wer leistet das?
00:15:18: Das wirft heute noch vor.
00:15:20: Ist aber
00:15:20: wirklich... Kinderbaulüge?
00:15:21: lesen tatsächlich?
00:15:22: Ja, inzwischen schon ja.
00:15:24: Nein, ich glaube, dass war so etwas, weil ich ihn zwar kenne, aber seine Musikkarriere habe ich auch nicht mehr so weit... Mitverfolgt.
00:15:35: Nachdem ich aufgehört habe und Musik gemacht, habe ich gar nicht Musik gelassen.
00:15:39: Ich wusste auch, dass er Musik macht.
00:15:41: Er ist immer noch dran und gibt es einfach nicht auf.
00:15:44: Das habe ich schon gewusst aber nicht jetzt irgendwie.
00:15:46: Wir haben uns ja auch nicht jedes Jahr zweimal getroffen oder so.
00:15:50: Und dann hat er gesagt, ja komm halt mal an ein Konzept.
00:15:52: Weil inzwischen ist alles grösser geworden und du hast gar keine Ahnung was ich inzwischen mache oder wie viele Fans da sie haben!
00:15:57: Und dann bin ich wirklich zur ganz anderen Konzerte geschaut und musste sagen Ja ok das Ganze ist wirklich gewachsen und wirklich professionell geworden und haben mich entschieden oder wir haben uns dann entschieden dass wir das machen das Buchprojekt.
00:16:09: Das war dein erstes Buch-Projekt.
00:16:11: Hast du vorher schon einmal Autorin schon etwas gemacht außerhalb der Texte?
00:16:16: Die Biografie war es wirklich die erste.
00:16:19: Schon grössere Sachen für Firmen, die mehr geschichtliche Seiten der Firma zusammengefasst haben.
00:16:25: Aber wirklich eine Biografi über jemanden ist die erste, ja.
00:16:29: Ich stelle mir ein sehr intensiver Prozess von einer Biographie über.
00:16:33: Das ist auch etwas, das man motiviert in den ganzen Bereich eines Menschen eintauchen kann oder?
00:16:40: Wie war es denn für euch?
00:16:43: Das war lustig.
00:16:44: Ich habe ihn wirklich sehr stark begleitet, weil er natürlich die verschiedenen Stampen hat.
00:16:51: Er war seinerseits im Musikbereich, also bei mir ging es zu Konzerten, mit der Plattefirma und seinem Management usw.
00:16:59: Aber auch hier in dieser Firma.
00:17:01: Und er sagte von Anfang an, wenn man das machen kann, machen wir es offen und ehrlich.
00:17:06: Er hatte alle, die ich ausgeführt habe ... Aus seinem Umfeld, seinen ängsten Freunden.
00:17:10: Seine Eltern und Kinder.
00:17:12: Wirklich alle sagten, sie sei nicht der Journalistin, den Räumen zusammennehmen, sondern sagen einfach die Wahrheit, erzählen ihre Geschichten.
00:17:20: Und das hat mir natürlich extrem geholfen.
00:17:23: Weil ich halt wirklich die Sittinnen von ihm dann ja etwas gehört habe... Aus diesen Bereichen, die ich nicht gewusst habe.
00:17:30: Und es ist mega spannend.
00:17:31: Aber ja, sie ist sehr intensiv.
00:17:32: Es war so intensiv, dass wir nütig geraten sind.
00:17:38: Vielleicht waren sie bei uns in einem speziellen Fall.
00:17:41: Wir begleiteten jemand schon sehr nach.
00:17:42: Uns beide war wichtig, dass das sehr leerlich wird und sehr tief geht.
00:17:47: Das bringt nichts.
00:17:48: Da haben wir zum Glück den gleichen Ansatz gehabt.
00:17:50: So hätten wir das nicht zusammen durchziehen können.
00:17:52: Einfach
00:17:53: vom Zeitstrahlen zu Herrn Wenysch aus dem ersten Buch rauskommen?
00:17:57: Wie lange war das?
00:17:57: Das
00:17:58: erste Buch kam aus dem Jahr im Jahr two-ten.
00:18:01: Und sieben Jahre später haben wir jetzt zwei Tage gemacht.
00:18:05: Zwischendin, wenn man den Zeitstrag sieht, was zwischendinnen passiert ist, führt uns unter anderem hier an, wo wir jetzt nicht sind.
00:18:12: Das ist die Erlebniswelt, die entstanden ist.
00:18:15: Der Ursprung Holzspielwaren war schon bestehend.
00:18:20: Wo du dann quasi in die ganze Trauferwelt kommst ... Da geht und eigentlich sonst in Afrika noch nicht.
00:18:28: Das war wirklich der Holtspielwaretal.
00:18:31: Musik natürlich parallel, und alles andere ist jetzt seit den sieben Jahren entstanden.
00:18:38: Genau ja das ist so.
00:18:40: Am vierten Juni haben wir es vierjährig, also vor ein paar vier Jahren eröffnet.
00:18:46: Die Zeit vorher haben wir an den Ideen umgepasstelt und das Ganze bauen.
00:18:51: Ja, es ging alles recht schnell.
00:18:53: Es war aber auch wirklich höchste Zeit zu etwas machen.
00:18:58: Marc war noch nicht ewig zusammen auf mein Zuhause.
00:19:01: Er sagte, jetzt müssen wir schauen wie man die Holzspielwarefirma in Zukunft führen könnte.
00:19:05: Da war ich ja kein Teil davon.
00:19:07: Aber wir haben natürlich darüber diskutiert.
00:19:10: Und es gibt zwei Möglichkeiten zum zeigen ... Dass die Holzspiele handgemacht sind, dass alles Schweizerholz ist, FSC-Zertifiziertsholz.
00:19:21: Und das kostet mehr als ein Kühlchen aus China, eine Plastikkühle.
00:19:26: Darum entstand es so, dass er gesagt hat, man hätte die Möglichkeit, einen Werbung zu machen, Plakatwerbe, Gefährdensewerbe
00:19:34: usw.,
00:19:35: was bis dort nie gemacht wurde.
00:19:37: Man hat immer nur mit dem ... Spielwarehandel kommuniziert und mit dem Souvenir-Handel, also nicht mit dem Endkund.
00:19:46: Also die Kommunikation an den Endkunden starten oder eben wirklich einfach sagen man macht einfach die Türe auf und zeigt wie es wirklich ist.
00:19:54: Man kann die Fabrik auch anschauen.
00:19:55: Das ist der Ursprungssiehmehrheit, das Mühlen hat eigentlich Werbung gemacht aber... auf authentische Art und Weise, so wie es eigentlich ist.
00:20:03: Und den Leuten das Produkt oder auch wo der Hindernsteck näher bringen.
00:20:07: Das finde ich ein mega spannender Input, weil das ist etwas, was bei jedem Gespräch, den ich bis jetzt für den Podcast hatte, immer bei diesen Leuten ausgespürt oder gehört habe.
00:20:17: Ich habe auch das Gefühl, dass in Zukunft nur noch diese Art Verwerbung verhebt wird, weil alles andere fällt durch ... die ganze künstliche Intelligenz und so weiter.
00:20:27: Irgendwann weg, weil es ist ja alles Schein und Zehn.
00:20:29: also das sieht alles immer nach vorne super aus.
00:20:32: aber ich glaube wirklich authentisch kann man noch transportieren wie du jetzt hast wenn man die Türe aufmacht und hinter Kulissen blicken lässt oder?
00:20:40: Ist zwar auch gefährlich in einer Führungsteiger oder ist etwas da wo für dich ein bisschen unsicher wirkt wenn man Mujo dann auch die Türen aufmachen kann hier sein und auch präsent sein und dazu lassen.
00:20:50: Aber ja es ist in so einem Schritt von Authentische Werbung finde ich, oder?
00:20:56: Genau.
00:20:57: Das ist das Einzige, was auf lange Sicht funktioniert wird.
00:21:01: Ich habe angefangen, Social Media mit all diesen Filterwahlen aufs Gesicht zu halten und jetzt mit Kai, wie du sagst, bin nichts mehr.
00:21:10: Ist es echt oder nicht echt?
00:21:12: Das ist im Moment noch lustig aber irgendwann ist das ja nimmhändelbar und finde es wahrscheinlich auch nie mehr lustig.
00:21:20: Jetzt schon zum Teil nicht mehr ... Und dann ist einfach das, was echt erzählt.
00:21:24: Wir merken den Set schon brutal auf Social Media.
00:21:26: Also alles, was wirklich fast ein One-Cut ist und gefilmt ist und so zeigt wie es halt wirklich war, inklusive Pleitenpechen und Pannen.
00:21:35: Das kommt an wenn wir aber schön gemachte Aufwendung fotografiert oder filmte Werbevideos zeigen, was wir auch natürlich manchmal machen.
00:21:46: Das kommt viel weniger an.
00:21:47: Viel weniger Likes, viel weniger kommentär und ich glaube das ist eigentlich eine sehr schöne Entwicklung, dass Ehrlichkeit am Schluss einfach
00:21:55: zählt.
00:21:55: Absolut, absolut!
00:21:57: Wo ja die ersten Gespräche darüber geführt hat wie das könnte sein, welches sprünglich mal gedacht war, wie es aussieht?
00:22:06: Vor allem viel kleiner, das ist den wichtigen Punkt.
00:22:09: Wir haben wirklich nur darüber geredet ein Erlebnis-Welt zu bauen.
00:22:12: also es hätte einfach kleine Ausstellungen geben sollen wo man so in der Viertelstunde schauen kann, was da eigentlich ist.
00:22:18: Dann haben wir einen kleinen Shop wollen machen – also eben auch ein eigenes Shop, bis dort natürlich noch keiner war.
00:22:25: Wir wollten den Handelschützen.
00:22:26: Wir hatten keinen Online-Shop, gar nichts.
00:22:29: Nicht einmal wahnsinnige Webseite, die man alle Produkte anschauen konnte, sondern mehr so eine informative.
00:22:35: Und das Ganze haben wir noch abrunden mit einem kleinen ... Raum, wo man so bis zu dreißig Personen einen Schnittskurs machen könnte.
00:22:43: Weil diese Anfrage ist schon immer wieder von Firmen gekommen und die Kühleschnitzen selber.
00:22:52: Das wäre eigentlich das Gesamtdageboxier.
00:22:53: Weisst
00:22:54: du was passiert?
00:22:55: Es sieht ja anders aus jetzt noch!
00:22:58: Es ist ein bisschen explodiert auf den Weg.
00:23:02: Wir hatten es überhaupt nicht so blank.
00:23:03: Nein, ich muss so sagen... Mein Mann wurde provoziert.
00:23:10: Er ist der Unternehmer und der Mutig von uns beiden.
00:23:14: Er hat darum das so gross nachher werden lassen.
00:23:19: Es ist wirklich einfach so, dass wir ein kleiner Projekt ... Banken, Tourismusvertreter von Regionen ... Leute, die es gefühlt haben, können uns irgendwie weiterhelfen.
00:23:28: Haben wir das gezeigt?
00:23:30: Das kleine mit den ersten Renderings?
00:23:32: Und haben Sie das Gefühl, das sei eine grossartige Idee?
00:23:36: Und die haben uns einfach alle gesagt, nach zwei Minuten schweigen und ihr wisst, ob es jetzt so ehrlich sein darf.
00:23:41: Dass das nichts wird, dass wir auf Nase keinen werden.
00:23:45: Weil sie sagt dann, wenn eine Familie aus Ostschwitz zwei, zweieinhalb Stunden hier fährt... ...und nach einer Viertelstunde könnte noch ein Job etwas kaufen, dann sollte es wieder heimgehen!
00:23:54: Sie können nichts essen über oder trinken und im Dorf hat es bei uns kein Restaurant gehabt, wo immer offen war, gar nix.
00:24:01: dann werden sie einfach nur enttäuscht sein, ihr werdet nur negativ färbig haben.
00:24:06: Wenn wir es so machen wollen, sollen das gescheitert sein.
00:24:10: Und das war aber finanziell für uns eigentlich schon ein Risiko, ein grosses Projekt oder für mein Mai, da hatte ich eigentlich noch nichts damit zu tun.
00:24:19: Ja und nachher hat er aber dengleich ... Für mich ist's wie erledigt gewesen.
00:24:22: Er denkt ja... Das ist für mich ein Textauftrag, was ich nicht habe.
00:24:25: Alles Gute!
00:24:26: Ich mache einfach weiter.
00:24:27: Es hat sich erledigend, weil Melli gar nicht innen.
00:24:31: finanziell.
00:24:32: Und er war aber total angestachelt und hat irgendwie gefunden, was?
00:24:36: Ich hatte eine schlechte Idee.
00:24:37: Das kann es nicht sein!
00:24:40: Und dann haben wir wirklich gesagt, lass uns doch einfach gross denken.
00:24:43: Lass uns das Ganze wirklich einfach mal riesig anschauen und einfach mal... Einfach bauen werden wir's nie.
00:24:49: Hätte ich gesagt, wirklich.
00:24:51: Bauen werden wir es eh nie.
00:24:52: Es vermögen mir nichts.
00:24:53: Es würde auch nie durchkommen.
00:24:54: Keine Baubewilligung usw.
00:24:55: Das macht gar keinen Sinn.
00:24:57: Aber wenn Sie ein grosses Projekt sehen ... zeigen wir Ihnen ein grosses Projekt, überlegen was es dann alles hat, damit die aus der Ostschweiz auch glücklich sind.
00:25:06: Und danach werden alle sagen erst spinnend das könnte finanziell nicht stimmen, dass wird nicht funktionieren da, da bräuchte ich viel zu viele Gäste für das in einem falschen Ort im Hofstädten-Biblienz.
00:25:18: und dann können wir noch etwas klein machen weil ihr werdet es nachher super finden.
00:25:23: Das ist eine sehr
00:25:24: gute Plage.
00:25:27: Er hat mir den Plan so verraten, dass ich nirgendwo nicht mehr mitmache.
00:25:39: Ich finde aber das ist ein Punkt.
00:25:42: Man merkt dann, was es bedeutet wenn man sich nicht in die Mutung lässt.
00:25:47: Ich wäre hier voll bei dir und hätte wahrscheinlich auch abgeschrieben, okay, da kommt nicht durch.
00:25:53: Aber wenn jemand wie grösser denkt, ohne Begrenzungen ... Das ist eigentlich der Magic Happens.
00:26:01: Da gibt es wirklich jeder kreativen oder jeden Unternehmer, den man angefangen hat und gross gedacht hat, dass er über die Grenzen ausgegangen hätte müssen, ob irgendjemand ein anderes Gefühl funktioniert oder nicht.
00:26:14: Auch immer das Finanzielle, das einem den Atem mit der Zeit rauben kann, dann muss man irgendwie auch mal ... ausbrechen und mal ohne denken, damit man überhaupt über seine eigenen Begrenzungen vom Raum rausdenken kann.
00:26:30: Ohne Diversion wird wahrscheinlich irgendwie nichts grosses ermöglichter werden.
00:26:36: Das sehe ich genau so.
00:26:38: Er ist einfach der Typ, er ist dem Macher durch und durch, er isch den Unternehmer, er hat Mut, er hätt Angst vor Nichts, habe ich manchmal das Gefühl... Das war auch in der Musik so, es wäre nicht so weit gekommen.
00:26:49: Auch in der Musik hat er ja gekämpft und ist schon lange eine kleine Bank, ein regionalen Bank, dann etwas weiter raus.
00:26:57: Dann machte er einen Solo-Album.
00:26:58: überhaupt nicht funktioniert zuerst einmal.
00:27:01: Er hat einfach nicht aufgehehren immer gross gedacht und für sich das Innere wissen irgendwann wer wird zu funktionieren weil ich will das.
00:27:09: Das ist eine extrem mentale Stärke die er hat wo ich ihn nur bewundern kann.
00:27:15: Die fällt mir komplett, wenn jemand sagt es wird nicht funktionieren, dann glaube ich meistens.
00:27:20: Und das ist etwas unglaublich Schönes und was mich auch oft inspiriert.
00:27:27: Ich sehe eines zu einem so wie es möglich ist, dass man sich träumen erfüllt, die zuerst alle denken und man selbst vielleicht auch umwird schwierig.
00:27:35: Aber es ist sehr viel mehr möglich als man manchmal im ersten Moment entdenkt.
00:27:39: Und dann braucht es aber auch jemand wie dich, der sagt, okay noch nie gemacht.
00:27:45: Ich springe trotzdem mit drin, weil du hättest ja auch sagen können, dass der Schmalen irgendwie die Nummer zu gross ist.
00:27:50: Ich steige hier gar nicht erst mit ein.
00:27:53: Was hätte ich dazu bewogen zum Sagen?
00:27:56: Oder vielleicht zuerst noch mal einen Schritt zurück.
00:27:57: Wo ist denn der Punkt, wo wir mit dem grossen Projekt gekommen sind?
00:28:00: Haben Sie dann doch plötzlich alle gefunden?
00:28:02: Ja, Why Not oder wie war es denn da?
00:28:04: Ja also wir haben tatsächlich das grosse Projekt präsentiert und alle haben gesagt, genau das haben wir gemeint.
00:28:09: Das müssen wir machen!
00:28:11: Und ich bin völlig platt angekockt.
00:28:13: Er selber aber schon auch erstaunt gewesen weil er sogar Bank mit am Tisch gesessen hat und die haben sogar gesagt, dass ... Wir haben aber auch gesagt, dass wir dann nicht mehr alleine mit euch stemmen können.
00:28:23: Wir sind zu der SGH, die Schweizerische Gesellschaft für Hotelkredite, wo das Projekt nachher natürlich prüft hat und eine Machtbarkeitsstudie durchgeführt hat und auch für gut befunden hat.
00:28:34: Auch hier ist er übrigens wieder gegangen an den Termin, in dem sie ihm diese Machtbarkeit-Studie präsentiert hatten.
00:28:40: Er sagte, jetzt wird es eher abgeschmettert!
00:28:43: Den Kredit kommen wir niemals über... Heute Abend ist das ganz vom Tisch und kommt rein.
00:28:49: Und hier habe ich wirklich das Gefühl, dass er es selbst wirklich so glaubt, wie er es mir gesagt hat.
00:28:53: Ich konnte wahrscheinlich auch sagen ... Auch die haben gesagt, dass das Projekt der Region gebraucht wird.
00:28:59: Wir helfen euch mit!
00:29:02: So ging es einfach immer weiter.
00:29:03: Das gesamte, also bis zu meinem Entscheidung, ging es eigentlich immer so weiter, dass wir uns nie mehr von dem Wahnsinn abhalten.
00:29:12: Das war es.
00:29:13: Wir sind einfach nicht gestoppt worden, wir sind ohne Einsprache durch den Baubewilligungsprozess.
00:29:18: Wow!
00:29:20: Es ist irgendwie gelaufen ... Jetzt musst du so ein bisschen
00:29:23: ... Also das stönt so wie wenn sie ... Und es ist auch schön zu hören oder bei allem wo man manchmal auch in der schönen Schweiz, aber manchmal auch sehr ... Wie soll ich jetzt sagen?
00:29:33: Systemisch kann sein bei solchen Sachen und sehr langwierig usw.
00:29:37: Aber schon zum Gehören, dass dadurch sehr viele unterstützende wenn wirklich irgendwie etwas auch gut durchdacht und dass man wirklich spürt, was könnte werden.
00:29:48: Dann hätten wir wirklich auch Leute, die einem da unterstützen zur Seite stehen oder Organisationen?
00:29:54: Absolut!
00:29:54: Das hat gemeint, das wirklich mega unterstützt und es ist alles sehr, sehr erhebungslos gelaufen.
00:30:00: Auch hier haben wir gesagt, jetzt gibt's e-Einsprachen oder können wir jetzt E-Nöckaturen unter Heimatschutz und nichts.
00:30:07: Es ist einfach gelaufen, ja...
00:30:09: Und dann hast du das Gefühl gehabt, der läuft so weiter.
00:30:12: Ich kann fast nicht mehr anders als bei deinem Boot springen!
00:30:15: Oder wo ist deine Entscheidung?
00:30:17: Magst du dich da erinnern?
00:30:18: Es war so ein flüssender Prozess, glaube ich.
00:30:20: Ich muss vielleicht dazu erklären, dass Corona natürlich in diesem Moment gekommen ist und wir angefangen haben zu bauen den grossen Lockdown... Das war eine sehr schwierige Zeit für uns.
00:30:31: Wir verkauften in der Holzspielwaren keine einzigen Kühle mehr, wir buddelten ein Riesaloch in den Erden ca.
00:30:40: hundert Meter weiter und wussten nicht, wie es jetzt weitergeht.
00:30:43: Wir hatten einen sehr straffen Bauplan.
00:30:45: Wir mussten zickern für den ganzen Bau.
00:30:48: Das heißt, es darf jetzt nicht mehr bauen werden.
00:30:52: Wir haben die Materialien nicht überkohlen und hatten kein Problem an Google.
00:30:56: Es war eine Horrortzeit eigentlich.
00:30:58: Es hat aber natürlich auch gehalten, weil sehr viel anders stillgestanden ist.
00:31:02: Ich habe in dieser Zeit sehr viel weniger Aufträge gehabt, denn meine Kunden waren natürlich auch sehr zurückhaltend in diesem Moment.
00:31:09: Und wir hatten beide wirklich die Zeit um das Projekt zu kümmern.
00:31:13: Das haben wir auch gemacht, wir haben uns beide miteinander folgen, als ich das eingehängt.
00:31:18: Wir haben entschieden, dass wir keinen Innenarchitekt engagieren, sondern das selber machen.
00:31:23: Da war ich natürlich ewig getragen.
00:31:24: Ich konnte niemanden an einem Möbelmess nicht in ein Hotel egerichtet werden.
00:31:29: Ich wollte schon lieber einrichten, aber Privathaus oder eine Wohnung und kein Hotel mit Gastronomie.
00:31:35: Aber man hat gesagt, man macht es selbst auch, sparsch Kosten, B wissen wir genau, was man will.
00:31:40: Also habe ich mich auf das konzentriert ... Die ganze innere Richtung, er sich auf den Bau, die Hülle und dass das alles zeitgerecht gut kommt.
00:31:50: Und so haben wir das Ganze mit angestimmt und sind hier extrem tief drin gewesen.
00:31:55: Und wie es ist, wenn man in die Richtung macht, dann überleistet ihr ja alle Prozesse durch, alle Abläufe überleisten durch?
00:32:02: Also wie wird dir denn der Gast, wo soll er reinkommen oder begrüßt werden?
00:32:06: Wo ist Rezeption?
00:32:07: Wie sieht die Rezeptionsaus?
00:32:09: Ja, wie sieht denn den Mitarbeiter aus?
00:32:10: Was hat denn der Mitarbeiter für ein Outfit an?
00:32:12: Du bist irgendwann so tief in diesem Prozess drin, dass wir am Punkt gestanden sind, wo wir gesagt haben, jetzt!
00:32:20: Jetzt müssen wir einen Pächter suchen.
00:32:23: Wir haben ja keine Ahnung von Gastronomie und von Hotels.
00:32:25: Das war noch nie in Kontakt in einem eigenen Leben?
00:32:31: Nur als Gast.
00:32:33: Gastronomie selber, da hatten beide eine private Vorbelastung.
00:32:39: Beide sagten, das ist schon mein Nie.
00:32:42: Für uns war es immer klar, dass wir die Erlebniswelt führen, also der Umgang, unsere Empführungen, dieses Programm und den Shop.
00:32:50: Alles andere müssen wir verpachten.
00:32:53: Und dann irgendwann bist du so dein, du weißt genau wie du willst, dass der Gast sich fühlt.
00:32:57: Das sind die kleinen Details, die zusammengekommen sind.
00:33:00: Wir haben genau gewusst, man will unbedingt, dass den Gast tut es wird wenn er bei uns ankommt und man möchte unbedingt, damit alle ein schwarz-weiss Karriere zu Hemmli anhaben.
00:33:10: Du überleistest schon was für Gadgets im Zimmer und was machst du?
00:33:15: Dann ist das Thema mit dieser ... Ja, wem geben wir es?
00:33:19: Wem geben wir jetzt das Baby in die Hand und lassen sie los.
00:33:22: Weil du laschst ihn dann los!
00:33:25: Und ja, dieses Mal wenn wir wieder vorbeigelaufen sind oder den Baustell gelaufen sind, haben wir gesagt, dass es schwierig wird hier die richtige Person zu finden, weil diese Person zwar das Führen in ihrem Namen, aber ausser auf der Hülle steht drauf.
00:33:39: Wenn da schon endlich jemand nachher irgendwie einen Kebapf kauft ... Oder ist es egal, was?
00:33:45: Schnitzel-Pomfried und diese nicht gute Qualität.
00:33:48: Stattest du mit deinem Namen dafür zusammen?
00:33:50: Ja, du kannst gar nicht anders, weil es wird drauf stehen.
00:33:54: Und so ist das ein Standort, dass man gesagt hat, aus der Hand können wir's eigentlich gehen.
00:33:59: Wenn wir es nicht selber probieren zu führen ... Dann haben wir gesagt ja, aber natürlich einfach mit guten Leuten.
00:34:06: Dann können wir uns nach einem Jahr wieder mega rausnehmen.
00:34:10: Das sind so die schönen Vorstellungen, die man einmal hat oder dass es dann alleine läuft.
00:34:14: Und so ist natürlich dann einerseits nicht ganz kommen.
00:34:17: Also das läuft natürlich nicht einfach von mir allein.
00:34:20: Andererseits hat es mir aber auch irgendwo der Ärmelin zu sagen.
00:34:24: Durch in Gastronomie und Totterly und ich finde immer so... ...das sind Bereiche wo natürlich da gibt's einige, aber gerade so... Die sind auch sehr unterschätzt.
00:34:33: Ich finde manchmal ist man hier sehr... Erstens mal ist jeder sehr kritisch damit manchmal auch zu recht natürlich.
00:34:42: Ja, ich finde es ist auch ein Kunst behindert und das ist eben nicht so einfach.
00:34:46: Und jeder, der glaube schon mal in den Gastro irgendwo selber geschafft hat, wo auch immer, dann merkt er auch, dass da einfach ein extrem Herz-Business ist.
00:34:54: Also da ist wirklich... Ich finde man muss damit Herzblut machen.
00:34:57: also entweder wie du jetzt heisst nimmst zusammen den Ärmel innen, man macht's mit vollem Herzen und denkt auch fertig wie man es selber mit dem Herzen fühlt, weil es sämtlich etwas derbendig ist.
00:35:10: Es ist Essen und Trinken zusammen sein.
00:35:13: Und wenn du nicht mit Liebe zum Gast oder auch zum Lebensmitteln machst, bin ich den Meinung, dass die Langfristung nicht erfolgreich ist?
00:35:21: Wie haben dir das erlebt?
00:35:23: Es ist genau das.
00:35:24: Du musst es wählen, darum ist es auch so schön, wenn es dein eigen ist oder wenn du etwas mitgestalten kannst, was es bei unseren Mitarbeitern gibt.
00:35:32: Wichtig ist, dass sie auch ihre Inputs dazugeben können und sich selbst ein bisschen verwirklichen können mit uns zusammen.
00:35:40: Ja, du musst eine Leidenschaft machen!
00:35:41: Du machst Gastro nicht wegen dem Lohn.
00:35:44: Und du machst Gastron nicht wegen der Arbeitszeit.
00:35:47: Das ist einfach ein Fakt.
00:35:49: Und das wird immer extremer, nicht umsonst gehen wir im Moment so viel wirklich zu und Konkurs und befinden fast keine Mitarbeiter mehr.
00:35:56: Das ist für uns ein riesen Thema.
00:35:58: also wir haben unglaublich Probleme zum v.a.
00:36:00: die Leute in der Küche finden, wo man es heute kochen möchte.
00:36:04: Das sind extrem viele Herausforderungen, die du mit einem Gastro-Betrieb hast aber es gibt dir auch extrem viele.
00:36:11: Also das Team was du eben hast, das ist recht eine zusammengeschweißteam jetzt gerade bei uns, die jetzt wirklich sind bald vier Jahre da sind, wo wir wirklich immer noch haben.
00:36:20: Das ist etwas Wunderschönes!
00:36:22: Oder du lernst die in stressigen Situationen kennen?
00:36:25: Du weisst manchmal okay es braucht gleich diese Rückendeckung oder jetzt geht niemand dort.
00:36:29: Ich kann das gar nicht mehr händeln.
00:36:31: Du lernest den Handen recht gut kennen und es ist so etwas wertvolles.
00:36:35: Und der Umgang mit dem Gast, mit diesen direkten Feedbacks, die du hast, musst du können nehmen.
00:36:41: Weil ja, es kommt praktisch jede Arbeit auch irgendwie etwas kritisches Das ist einfach so, aber es kommt extrem viel mehr Positives und Schönes.
00:36:51: Es gibt unglaublich viele Motivationen zu weitermachen und da bleiben.
00:36:55: Ja weil das Geld so nahe herab ist, einfach auch.
00:36:58: Weil irgendwie der Kontakt wie du vorhin gesagt hast für dich war klar... Wenn, dann würdest du das abholen.
00:37:04: Du willst den Feedback holen?
00:37:06: Was würde der Gast eigentlich auch?
00:37:08: Und da ist vielleicht auch so ein bisschen Entschlüssel dazu, ob etwas schlussendlich läuft oder nicht, weil man macht es ja schon von den Gästen.
00:37:15: Sie haben hier eine konzeptklare Linie und wollen so machen, dass es für euch stimmt.
00:37:19: Aber schlossendlich musst du auch was machen, was gesucht ist, oder?
00:37:22: Es braucht beides!
00:37:23: Es braucht irgendwo... Also es braucht ein Zulass beim... beim Gast ganz klar, was ist das Bedürfnis?
00:37:28: Das ist ja ... Wo wir gerade die ersten Events geplant haben, haben wir keine Ahnung, welchen Gast zu uns kommt.
00:37:36: Wer ist der Gast?
00:37:37: Das war einfach eine schwarze Figur.
00:37:39: Er wusste nicht einmal, wie gross er sei.
00:37:40: Sind das mehr Kinder oder ältere Leute?
00:37:43: Sind es junge Menschen?
00:37:46: Wer wird unser Gast sein?
00:37:47: Natürlich haben wir uns vorgestellt von dem Preis her, dass man selber kocht.
00:37:52: Es ist hochwertige Gastronomie.
00:37:56: Es wird nicht irgendwie McDonalds-Prisen haben.
00:37:58: Insofern haben wir schon gar nicht die Einzugsgebiete für fünfzehn bis zwanzig Jährige.
00:38:02: Das weisst du natürlich schon so ein bisschen, dass die Familien kommen werden, wegen der Spielwaren ... Aber schlussendlich weissst du auch nicht, welche Ansprüche sie haben und welche Wünsche sie haben?
00:38:11: Ein kleines Beispiel ist, ich wollte eine Runde tischen, weil ich das einfach etwas gemütliches finde für Familien.
00:38:17: Also haben wir eine Runden tische Stellvertretender Direktorin zusammen, die ist aus der Gäste gekommen und sagt, du hast keine Runde in den Tisch.
00:38:26: Bist du wahnsinnig?
00:38:27: Du kannst nicht zusammenschieben!
00:38:28: Wenn noch eine Zwanzigergruppe kommt, kannst du keine Runden in den Tisch zusammenspielen.
00:38:32: Dann sagst du mir gleich, ich will jetzt einfach ein paar Runde im Restaurant drin.
00:38:36: Das sieht schön aus.
00:38:38: Und das war ein riesiges Thema.
00:38:40: Wir haben nach so viel oder immer noch ... Was ja wunderschön ist.
00:38:43: Wir haben pro Woche vier, fünf, sechs Grossfamilien, die mit drei Generationen kommen.
00:38:48: Irgendeinen vierzigsten Geburtstag auf Viren alle miteinander oder eine goldige Hochzeit.
00:38:52: Dann kommen sie alle miteinander.
00:38:54: Das sind zwischendurch zwölf und achtzehn Personen oft.
00:38:57: Die wollen alle beieinander sitzen.
00:38:59: Ja, schiebt mal deine Runden-Tische zusammen.
00:39:02: Und dann haben wir eine relativ kurze Nacht der Eröffnung gesagt, jetzt müssen wir eine Lösung haben!
00:39:05: Entweder eine eckige Tische ... Nein, ich will die Runde behalten und das hat zum Glück sehr ein kreativer Mann.
00:39:10: Er hatte direkt gedacht, dass man da wirklich speziell anpasste Maß zwischen Teilen machen lassen, die ganz lustigen Formen haben.
00:39:19: Jetzt können wir diese zwischen zwei Runden Tischen jeweils innen tun und dann nehmen wir einen ovalen Tisch.
00:39:24: Das haben wir an drei Arten gemacht.
00:39:26: So eine Lösung musst du dann einfach suchen und das ist natürlich in einem kleinen Familienbetrieb mega praktisch, weil du kannst ja einfach zusammenbesprichst.
00:39:35: ein Problem, irgendjemand hat eine Idee und es ist um.
00:39:39: Und das machst du nur wenn du es mit Leidenschaft machst.
00:39:42: Und bei der Bedürfnis des Gasts, man hätte auch sagen können, welches Restaurant schon fünf so grossen Tischen sind, ist doch nicht unser Problem.
00:39:49: Mit keinem Restaurant könnten die zusammensitzen?
00:39:52: Es braucht einen Eingang auf den Gast, aber auch eine Abgrenzung.
00:39:55: Also du kannst nicht auf jeden Beips eingehen.
00:39:57: Das geht halt auch nicht.
00:39:58: Wir haben z.B.
00:39:59: selber gemacht in Pomfrit und die selbst stemmeln.
00:40:02: Wir kaufen Tertöpfe rein, sie stemmen selbst.
00:40:05: Und dann hat es natürlich auch so kleine Bomfritte drin, die vielleicht ein bisschen brünner sind.
00:40:09: Und da hat mir wirklich auch mal ein Gast gesagt, dass wir das nicht stamm bringen.
00:40:13: Jeden McDonalds können Goldgelie gleich lange grosse Bomfritten machen, nur wir brechen das nicht an.
00:40:19: Nein, da bin ich nicht darauf eingegangen und habe angefangen Bonfried Dich zu kaufen.
00:40:24: Aber du musst auch eine gewisse Stärke haben, die einfach sagt, auf alles darfst du nicht lassen.
00:40:32: Das erste ist das Konzept zehnmal am Tag.
00:40:37: Wie ist es für dich?
00:40:37: Du bist so nah dran hier jeden Tag mitten drin und alles ist sehr nahe bei einem Mitarbeiter, Holzspielwaren, Erlebnisfeld.
00:40:49: Du bist eben sehr nah immer am Gast.
00:40:51: Wie geht es dir mit abgrenzen?
00:40:53: Ist das kein Thema von dir, wo du brauchst oder auf andere Art und Weise machst?
00:40:58: Oder holst du dir deine Rückzugsorten oder Zeiten?
00:41:04: Da würde es meinen Mann vielleicht anders antworten als ich.
00:41:08: Das ist immer eine Eigenwarnnämung und fremdwornnämie, du bist auch ein wenig anders zum Glück ja auch.
00:41:13: Ich glaube, dass sie mich gut aufgeräumt haben.
00:41:18: Wenn wir z.B.
00:41:18: in die Ferien gehen, nehmen wir unsere Geschäftshände uns gar nicht mit.
00:41:23: Und wir schaffen es dann auch wirklich zwei Wochen praktisch nicht über das Geschäftsrede.
00:41:27: Also es kommen mir beide sehr, sehr gut.
00:41:29: Dann sind wir weg und dann ist auch Freizeit angesagt.
00:41:33: Aber natürlich ist es so, dass wir hier wohnen.
00:41:37: Dass wir sieben Tage in der Woche dreiundfünfein sechzeigte Tage im Jahr einen Betrieb haben.
00:41:41: Wir haben vierundzwanzig Stunden gäste und wir haben Verantwortung.
00:41:44: Du bist immer drin also das Notfallhände vom Hotel.
00:41:47: Das ist bei mir was wenn ich den achten Gast halleutet weil er einen Notfall hat Dann schälen sie bei mir.
00:41:53: Und hier kannst du nicht ganz raus ausnehmen und da ist der Kopf natürlich immer ein kleines bisschen bei diesem, aber es geht immer besser würde ich sagen in diesen vier Jahren schon sehr viel gelernt.
00:42:02: und ja meine Zeit am Tag ist zum Beispiel den Morgen dann gehe ich mit dem Hunko laufen und fange meistens.
00:42:08: erst zwischen neun und zehn habe ich die ersten Sitzungen, die erste Meetings Vorher arbeite ich z.B.
00:42:14: nicht mehr, am Anfang bin ich noch auf dem Sieben- oder Machtübergrennt und das habe ich irgendwann aufgehört.
00:42:19: Wir dürfen auch niemanden mehr in die Sitzung hauen vorher.
00:42:22: Und es ist schon wichtig, wenn du etwas lernst, dann kannst du nicht im Einsatz sein.
00:42:28: Dass du deine Zeiten auch irgendwie bluckst?
00:42:31: Also dass man wirklich an den Bewusstsein hat ... Nein, dort bin ich für mich.
00:42:37: Ja genau!
00:42:37: Weil wenn du mal hier bist, dann hättest du dich.
00:42:39: Ja,
00:42:40: da kann
00:42:41: ich mir gut vorstellen.
00:42:43: Wenn ich Glück habe, mal neune oder auch so Glück habe.
00:42:45: Wenn ich früh rauskomme und mich ausnehme und immer selber in der Hand, dann ist es vielleicht einmal neune.
00:42:49: Das probiere ich wirklich immer öfters.
00:42:52: Und es ist halt auch schnell im Sommer, wenn viel los ist.
00:42:55: Es hat schnell zehn, elf Jahre Arbeit.
00:42:58: Wie hat sich da in dieser Zeitzeit die Eröffnung entwickelt?
00:43:02: Also wie hat sich eure Vision mittlerweile umgesetzt?
00:43:06: Oder was hat sich schon wieder verändert?
00:43:10: Verändert hat sich eigentlich gar nicht so viel über das grosse Ganze gesehen.
00:43:13: Es waren mehr kleine Anpassungen, die wir noch gemacht haben, was eigentlich ja erstaunlich ist, weil wir keine Ahnung hatten.
00:43:19: und was man tut ... Richtig für den Gast?
00:43:23: Vielleicht haben wir es auch sehr ehrlich kommuniziert.
00:43:26: Und dadurch kommt der Gast und erwartet gar nichts anderes als das, was man anbietet.
00:43:31: Ich glaube, das ist auch ein Feedback, das viel kommt.
00:43:33: Es sieht wirklich so aus auf der Bilder.
00:43:34: Das ist für die Bilder nicht irgendwie zehnmal grösser oder schöner oder besser dargestellt, sondern wir versuchen sehr ehrlich zu kommunizieren.
00:43:42: Was wir machen, sind natürlich mehr so saisonale kleine Angebote, die wir immer wieder anpassen.
00:43:46: Im Winter haben wir das Eismine-Golf zum Beispiel gehabt.
00:43:49: Jetzt sind wir gerade am Sommerprojekt dran, was ich noch nicht verraten kann.
00:43:54: Da machen wir schon immer so kleine Geschichten aber wir entwickeln uns eigentlich im kleinen Bereich.
00:43:59: Aber es ist ja trotzdem ... Es ist Entwicklung im Kleinen, aber wenn ich jetzt noch gehört habe im Winter dann Eisminigolfen sind doch immer so Projekte, wo auch immer sehr viel ... Wo man einen Manpower braucht und wahrscheinlich sehr viel von euch und eurer innovativen Denkweise.
00:44:14: Das macht aber, das kann ich mal vorstellen wie ich das ausgehört auch mega Spaß.
00:44:18: oder da brauchen ihr beide wahrscheinlich auch ein bisschen?
00:44:21: Ja absolut!
00:44:22: Und unser ganzes Team, also da wollen die jetzt nur sagen dass es nur wir sind.
00:44:26: Wir sind vielleicht die, die sagen ok jetzt müssen wir etwas machen was sollen wir und was uns endlich entscheidfällt?
00:44:31: Aber wir haben wirklich einfach unseren Team unsere Geschäftsleitung auch die vom Holzspiel waren und der Buchhaltung Trägen und denken hier alle mit.
00:44:40: Und kommen wieder mit etwas, das sie irgendwo gesehen haben, was wir dann vielleicht adaptieren auf uns.
00:44:45: Das ist sehr schön!
00:44:46: Es gibt einem auch sehr viel Energie und macht Freude.
00:44:48: Wir haben jetzt wirklich zwei grössere Projekte, die wir im Uni starten wollen... Erst jetzt haben wir entschieden vor zwei Wochen, dass wir es definitiv machen.
00:44:56: Und da sind wir auf allen Kanälen, also Holzspielwaren und Gastronomie-Seitungen einfach am Vollgas gehen und nur noch am Vorbereiten.
00:45:05: Wir sitzen hier Mitte April und du gehst
00:45:07: von Juni!
00:45:08: Das
00:45:09: geht
00:45:11: für uns immer wirklich sehr schnell.
00:45:13: Wenn man dann etwas entscheidet ist das meistens blitzschnell umgesetzt.
00:45:17: Aber
00:45:18: das ist auch etwas, was ich auch immer das Gefühl habe, wenn man mit Menschen redet, die sich inspirieren lassen.
00:45:24: Vielleicht kann man es so sagen oder ich sehe es halt immer so... Es gibt so Ideen und die ploppen auf.
00:45:31: Und ich glaube, wenn wir sie manchmal nicht greifen und dann umsetzen, wenn sie kommen oder wenn sie reif sind, dann verflügen sie irgendwie wieder so.
00:45:39: Also es gibt so gewisse Ideen, wo einfach auch den Reif sind und die muss man packen und dann irgendwo wahrscheinlich umsetzten Wie sonst ist es vielleicht auch schon wieder vorbei?
00:45:49: Also ich weiss nicht, wie niemand empfindet.
00:45:50: Ist das dann auch wieder ein Abweger oder spürt er so etwas?
00:45:54: Das muss jetzt aussehen.
00:45:55: oder da ist der Zeitpunkt hier.
00:45:57: Ich glaube wenn man ein Projektidee hat und die in den Schubladen leiden, dann war es wahrscheinlich keine richtige Idee.
00:46:06: oder nicht die richtige Idee zu nehmen, Zeitpunkt.
00:46:08: Und es ist genauso wie du sagst, wir haben zwei-drei so Ideen, wo wir schon lange in den Schubladen haben und irgendwie einfach immer wieder mal darüber reden, aber man packt das nicht wirklich an.
00:46:16: Und dann ist es auch richtig, dass man sie nicht abpackt, weil dann ist ja niemand Pfüren und Flammen dafür.
00:46:20: Dann hast du andere, wie jetzt eben diese zwei auf diesem Sommer, wo alle sofort Menschen schauen müssen, wie setzen wir's?
00:46:27: Haben wir genug Zeit, bringen wir es zeitlich hin?
00:46:29: Bringe ich mir einen Personal an, wenn wir noch mehr Leute einstellen dazu.
00:46:32: Geht das alles ... Da willst du dann aber einfach, du hast Lust auf das.
00:46:37: Alle züchten mit und dann geht es.
00:46:39: Und dann kannst du eigentlich gar nicht anders was machen?
00:46:41: Es reisst einem auch so ein bisschen den Fluss oder der Flow, wo man auch viel davon redet wenn du in den Minen bist, dann treibst du auch etwas.
00:46:50: Wie ist da für dich?
00:46:51: Du hast jetzt ganz am Anfang des Gesprächs gesagt, eigentlich ist im Mardemarkt bekannt und viel erkannt wird.
00:46:58: Ich glaube schon mittlerweile wird man dich ja auch doch... öfters mal erkennen.
00:47:02: Also sicher auch hier, wenn man dich da sieht, dann nicht mehr dich wahr und einfach schon alleine von deiner positiven Ausstrahlung her nicht mehr dir wahr.
00:47:10: Man weiss ja auch dass du hier Geschäftsführerin bist oder damit aufgebaut hast usw.
00:47:16: Wie ist das für dich?
00:47:19: Ich stelle mir das immer... Spannend vordraues ist die Frage des Ballons.
00:47:22: Wenn du einen bekannten Partner hast, der in der Schweiz eine von den bekanntesten Persönlichkeiten ist und du machst viel zusammen, ihr erschaffst viel zusammen ... Du bist auch für das Büro mit ihm sehr viel unterwegs und so weiter.
00:47:37: Wie ist es für dich, mittendrin zu sein, aber manchmal eher hinter den Kulissen?
00:47:41: Ist das etwas, was du schon immer gut in der Balance halten könntest oder ist es schwierig?
00:47:48: Es ist... Es kann mal gehen, dass ich denke, es muss nicht so sein.
00:47:53: Aber in der Regel ... Wenn ich mit dem nicht umgehen könnte, hätte ich mir Blau-Eigung auf ihn einlassen oder das Ganze.
00:48:02: Das ist für mich vielleicht, weil ich das von Journalisten auch schon kennen.
00:48:07: Ich kenne ihn schon lange und habe eigentlich auch gar keine Sohne wahrgenommen.
00:48:13: Für mich war das nie so ein Thema, aber es war immer logisch.
00:48:18: Wenn wir durcheinander laufen, kann es passieren, dass eine ganze Gruppe Frauen oder auch eine Familie auf uns zu stürmen kommt und dann einfach nur von ihm etwas will.
00:48:28: Dann wirst du fast weggeschubft, das ist mir schon passiert in der Eiderin des Fans.
00:48:33: Das kann es einfach geben, das gehört dazu.
00:48:38: Wir leben natürlich auch von diesen Fans unter dem Hotel und überall haben wir sehr viel ... Und es ist ja schön!
00:48:45: Es zeigt ja, vieles richtig macht und sehr beliebt ist bei den Leuten.
00:48:50: Und da bin ich auch stolz darauf, dass es etwas, was ich schön finde und was ich schätze.
00:48:56: Ja aber natürlich kann es das einmal geben, wenn du irgendwo im Kopf bist und über irgendetwas diskutieren oder irgendwie jemanden kommt und jetzt unbedingt ein Foto machen will.
00:49:05: Es gibt Situationen, die du nicht gleich musst haben.
00:49:07: Aber wir sind halt auch nicht so viele draussen.
00:49:10: also wir gehen wirklich einerseits firmenbedingt, andererseits eben weil man das etwas meint Sind wir nicht die, die in einem Restaurant-Quest zweimal im Jahr zusammengehen?
00:49:22: Machen wir das gar nie.
00:49:24: Wir ziehen uns eher zurück.
00:49:27: Oder dass er das auch nicht sucht, ist es sehr angenehm und einfach zu handeln.
00:49:31: Wie ist
00:49:35: da jetzt mit dem ... Vielleicht auch im ... Ich glaube, der zweite Buch kam noch raus.
00:49:44: wo du, oder wo ich ja quasi auch dann am Laufgeholt entweist.
00:49:47: Seit dem Start der Erlebniswelt und so weiter... Wie war es zum zweiten Buch?
00:49:52: Schreibe vielleicht im Vergleich zum ersten.
00:49:55: Also das kann man vorstellen.
00:49:56: Das ist wirklich ... Wie du gesagt hast, aus dem Buch war es an der Start von mir.
00:50:06: Dann kommt das zweite Buch in einen Rückblick auf die intensive Zeit miteinander.
00:50:11: Hat es für dich einen Unterschied bei den zwei Büchern?
00:50:15: Es war
00:50:16: ein Riesenunterschied.
00:50:18: Das ist wirklich ein Welten.
00:50:22: Im Fahrrad schrieb ich, dass wir uns schon länger kennen.
00:50:24: Ich hatte auch immer meine Sicht Auch kritisch zum Teil.
00:50:29: Im ersten Buch gab es immer wieder wieder.
00:50:31: Ich habe so kleine Rollen hineingenommen, aber natürlich nie wie im zweiten.
00:50:35: Im zweiten habe ich auf das Mal gemerkt.
00:50:36: Ah ok!
00:50:37: Aber wenn wir über die ganze Bauphase und die Eröffnung und wie ist das heute mit dem Hotel geschrieben?
00:50:41: Muss ich auch ganz viel in der Ich-Form schreiben.
00:50:44: Also schlecht zu schreiben.
00:50:45: Und dann am vierten Juni wird ein eröffneter Markt zusammen mit seinen Frauen das Hotel.
00:50:49: Autorin Brigitte Laufer, oder?
00:50:51: Das
00:50:51: geht nicht.
00:50:53: Also muss ich mich einbringen und dort war relativ schnell auch klar für mich, wenn er sich so öffnet, bleibt mir gar nichts anderes übrig als ehrlich von mir zu schreiben.
00:51:03: Sonst passt es ja wieder nicht zusammen!
00:51:05: Und das habe ich dann auch gefunden.
00:51:07: Ja, warum nicht?
00:51:07: Ich erzähle ja auch, wenn mich jemand fragt sehr ehrlich.
00:51:10: Ich bin sehr offen im Ausschuss mit den Gästen oder eben auch wenn ich sonst irgendein Interview für einen Vortrag haben kann, ich gehe manchmal anzuhalten über unsere Sondernehmen und die Bauzeit- und Planungszeiten, die wir hatten.
00:51:23: Da bin ich immer sehr offen, darum habe ich gewusst ... Das spielt mir eigentlich nicht so eine Rolle!
00:51:27: Und ich habe es selber geschrieben und dann noch in der Hand gehabt, wenn ich geschrieben habe.
00:51:30: Und was nicht?
00:51:31: Das war ja der grosse Vorteil, den ich hier hatte.
00:51:35: Aber es war schon am Anfang noch speziell.
00:51:37: Manchmal habe ich Sachen geschrieben, die ich nachher bei dem Wetterlesen gedacht habe, dass da wirklich etwas drin steht.
00:51:42: Ich habe das Buch auch nie geöffnet, seit es gedrückt ist.
00:51:46: Nicht?!
00:51:46: Nein!
00:51:48: Nie in der Hände.
00:51:48: Ich hatte es vor, irgendwann würde ich das machen aber ich habe das wirklich noch nie durchgeblättert oder angeschaut.
00:51:54: Ja, das stelle ich mir auch.
00:51:55: Auch wenn ich mich jetzt ein bisschen in den Fühl auch sehr speziell fahre –
00:51:58: v.a.,
00:51:58: wenn du ja wie so einen Teil von dir, also einerseits schreibst du es selber und die Perspektive an andererseits aber öffnest dich selbst und willst so authentisch wie möglich viakommen.
00:52:07: Trotzdem, ja, auch ein bisschen Privatsphäre vielleicht doch noch waren oder wie du sagst dann auch die Kinder fragen ist da etwas, was ich jetzt wirklich will dafür immer und ewig in diesem Buch gedruckt haben?
00:52:17: Ist schon auch so ein bisschen ein Abwege wahrscheinlich gewesen und braucht doch auch noch Mute finde ich, um dann auch zu sagen, ja doch.
00:52:24: Ich bin jetzt bereit und öffne da auch für jeden.
00:52:27: Wie ist es eigentlich?
00:52:28: Kannst du dir niederlesen oder?
00:52:31: Ja, ich glaube, weil das Marktort so offen ist, ist es gut und relativ einfach gegangen.
00:52:37: Es waren ein paar Sachen gewesen.
00:52:39: Und witzig war vielleicht noch, dass ich bei gewissen Stellen denke, ich schreibe eher nicht, aber ich gebe es mal zum Lesen.
00:52:47: Oder er hat dann immer so, wenn ich die ganze Absätze hatte.
00:52:49: Also Absätze, wenn irgendwie wieder zwei bis drei Kapitel hatten, haben sie ihn zum Lesen angelegt.
00:52:55: Wie er mit dem Inhalt einverstanden ist und das ist noch witzig, dass er immer denkt, er sagt dann schon, wenn er findet, es sei jetzt zu persönlich oder es solltet du nicht von dir preisgeben.
00:53:05: Und er hat nichts gesagt wie er ist bei der ersten Buchschuhe.
00:53:09: Er hat nie etwas gestrichen oder korrigiert weil er einfach sagt, Steini meinst du schreib's Buch also schreib Gar nichts ausgestrichen.
00:53:16: Und irgendwann haben wir nachher einmal über das Buch gesprochen und dann habe ich gesagt, da habe ich noch eine Stunde, dass du nicht gesagt hast, es würde ich nicht schreiben.
00:53:22: Ich habe gesagt, denke, hatt' ich's?
00:53:23: Aber du hast das Buch geschrieben!
00:53:25: Dann sagst du, wieso hast du es nicht gesagt, dann wäre es jetzt nicht drin.
00:53:27: Aber ja, ist noch lustig.
00:53:29: Das sind Sachen, die man eigentlich beide denkt und müsste nicht unbedingt drin sein.
00:53:34: Komplett,
00:53:36: komplett ehrlich.
00:53:39: Aber es ist auch wieder etwas, das ich so wahrnehme und auszeichne.
00:53:43: Und dass auch ein Grund ist, warum man alles, was ihr macht, so abnimmt.
00:53:47: Man merkt nicht, werbemäßig gut aufzubauen, aber wird noch an der Oberfläche gekratzt.
00:53:55: Das sind ja ... Da sind wir wieder bei dem Marketing.
00:53:59: gut und recht.
00:54:00: Aber das, was dann wirklich die Menschen berührt, weil sie es gespürt haben, dass es eben tiefer geht wie eine Oberflächlichkeit, ist dann wenn man hat vielleicht auch mal etwas teilt, das nicht so angenehm oder nicht so ... Ja, oder die Guten wahrscheinlich merken diese Leute gar nicht.
00:54:15: Meistens ist es noch selber, wenn man etwas leistet von sich, ist es ja nochmal anders als wenn du über die Außenwahr nehmst oder über den Andersen gehört.
00:54:23: Ja, das glaube ich auch.
00:54:24: Dass es so ist und dass man selbst anders empfinde.
00:54:26: Ich komme aber schon drückmeldig zum Teil über im Hotel von Gästen, die wirklich sagen, hey, so schön, dass du auch so ehrlich deine Ansichten teilt hast oder deine Gedanken oder wie es manchmal ist.
00:54:37: Oder ich habe einen Buch wirklich auch geschehen, weil es manchmal schwierig ist, wenn er dann schon daheim ist und vielleicht schon abgefahren und entspannt.
00:54:44: Und dann kommt mein drei Stunden später aus dem Restaurant, wo vielleicht etwas schief gelaufen ist oder mich etwas genervt hat oder so ... Ich bin dann auf volle Emotionen geladen und prallen mir aufeinander.
00:54:54: Er zahlt auch einmal, weil er findet, dass ich jetzt so entspannt war.
00:54:57: Ich bin nachher entspannt, weil ich es bei ihm abladen konnte.
00:54:59: Aber er ist nachher nicht genervt und denkt darüber nach und kann nicht abschalten.
00:55:04: Und so Sachen habe ich ehrlich beschrieben.
00:55:05: und das ist aber auch wieder sehr schön, dass aber das Feedback jetzt kommt von den Gästen, die sagen, hätte es schön, du teilst, dass bei euch immer alles nur Friedefreude einkuchen und immer alles noch super gelaufen ist?
00:55:18: Das wäre überhaupt nicht unsere Art, etwas zu beschönigen.
00:55:22: Und es ist auch wieder verbindend oder ich finde das heutzutage sehr oft so... Es ist ja nicht verbindende wenn man immer nur teilt wie gut läuft und bei niemandem knallt es nie.
00:55:31: Also da kann man niemals erzählen dass immer noch Friedenfreude einkochen ist.
00:55:35: Und wenn dann ist vielleicht auch... Du musst dich vielleicht fragen.
00:55:38: Das ist jetzt meine Meinung, gell?
00:55:41: Ich hoffe, ich sage in meinem eigenen Podcast.
00:55:43: Aber ich finde das auch so schön.
00:55:44: Es verbindet immer mehr, wenn man einmal ehrlich teilt, es gibt Ups und Downs und es gehört zum Leben dazu.
00:55:51: Das hat verschiedene Phasen aussehen.
00:55:52: Und gerade wenn wir dann noch so nahe zusammenschaften und so grosse Projekte haben – wo ja auch ein Nervloch, gerade auch eben Finanzen und Mitarbeiter sind alles so Sachen, die wirklich eine Verantwortung auf den Schultern treibt ... wo man einfach nicht so ganz leicht ablegen kann.
00:56:09: So resiliant wie man auch ist, aber irgendwo macht es ja doch etwas mit einem oder?
00:56:13: Unbedingt sehr viel und das ist ja wichtig, dass wir das eben zu Hause auch sagen können und miteinander teilen.
00:56:20: Auch wenn es für den anderen vielleicht in diesem Moment gerade auf der völlig falschen emotionalen Ebene kommt.
00:56:26: Das gibt es dann halt einfach manchmal.
00:56:27: Aber das andere ging es ja gar nicht.
00:56:30: Jetzt sind
00:56:35: wir zum Ende des Jahres.
00:56:36: Wo gehen eure Wurzeln gerade noch so an?
00:56:39: Du hast gesagt, es sind immer wieder Projekte zu tun.
00:56:42: Aber wenn du dich im Moment gerade in deine mobilen Wurzel, die ganz viel überall sind ... Wo hast du das Gefühl, es zieht dich gerade noch an?
00:56:52: Oder gibt's eine Vision, die schon so brennt?
00:56:58: Ja, ganz viele Sachen.
00:57:00: Es ist im Moment sehr viel.
00:57:03: Einerseits die Weiterentwicklung von der ganzen Erlebnisswelt und vom Hotel.
00:57:07: Wir sind jetzt vier Jahre alt, können nicht und wollen nicht einfach hier stehen bleiben, wo wir sind.
00:57:12: Ich glaube, das wäre falsch.
00:57:13: Wir haben siebenundvierzig Beide.
00:57:17: Bis es weitergeht, soll es noch weitergehen.
00:57:20: Wir haben viele Pläne und Ideen in den Schubladen zu meinten.
00:57:24: Dann habe ich aber auch ein Projekt, das mich selbst etwas mehr verwirkliche will in meine Richtung.
00:57:30: Ich möchte sicher weiterschreiben, möchte mehr schreiben, habe noch ein paar andere Ideen für diese Richtung.
00:57:34: Wird auch privat, möchte ich mich wieder etwas mehr ausnehmen und meine Familie und Freunde ein wenig mehr sehen.
00:57:41: Ich glaube es ist im Moment ganz viel los.
00:57:44: Es hat meistens nicht alles Platz in den Vierundzwanzigstunden, die hier gehalten
00:57:49: haben.
00:57:50: Wie nimmst du da raus?
00:57:52: Das finde ich immer so etwas gerade von der heutigen Zeit.
00:57:54: Wir sind ja da und es gibt irgendwie Vier-Zwanzig-Sieben-Ev... ganz viel Input, wo man immer kann.
00:58:02: Man kommt ja eigentlich theoretisch, wenn man sich das nicht bewusst nimmt, gar nicht zu erruhen.
00:58:07: Hattest du da jetzt aus deinem eigenen Leben ein Chip?
00:58:10: Du hast schon gesagt, du nimmst dir morgen raus und du stöte keine Meetings hin und so weiter.
00:58:15: Aber wenn du dich jetzt vorstellst, wirst du gerne mehr Raum führen, wer es auch immer schaffen sollte, dass die Privatternatur in der Geschäftlichkeit ist.
00:58:23: Wie gehst du vor?
00:58:25: Oder wer ist jetzt so deine Strategie, um sich irgendwann im Bereich etwas mehr herumschuffeln zu können.
00:58:32: Ich habe keine.
00:58:33: Ich bin ganz schlecht in dem.
00:58:35: Marc würde wahrscheinlich laut lachen und sagen, ich beantworte diese Frage weil er kann das besser sein.
00:58:39: Ich war wirklich auch schlecht in diesem.
00:58:41: Also ich streiche mir immer wieder Tag als Freie App.
00:58:45: Und ich schluss habe gleich drei Termine drin.
00:58:49: Aber können wir nicht?
00:58:50: Wir finden es aus Keinen und wer ist nicht möglich.
00:58:52: Okay, das ist ja nicht so schlimm!
00:58:54: Oder streichen wir auch die Büro?
00:58:55: Ich versuche nur schon Tags zu machen, an denen ich keine Termine habe im Büro.
00:58:59: Dass sie einfach mal meine E-Mails abzuarbeiten kommen, die mich zum Teil wirklich peinlich lange in den Eingang haben vorhin antworten.
00:59:04: Auch dort bin ich im Büron als Foliehütische Bürotag.
00:59:08: Da kann man sicher sein, dass er wahnsinnig viele Leute hat oder zwei lange Mitarbeiter oder eine Abteilungsleitung, die Sorgen hat... Irgendetwas ist immer und ich bin auch schlecht, um mich einfach abzugrenzen.
00:59:19: Das kann ich nicht.
00:59:20: Ist das vielleicht ein Frauethema?
00:59:23: Wahrscheinlich.
00:59:25: Ich glaube, die Männer hinter uns ... Auch wenn man sich darüber streitet, habe ich schon angefühlt, dass sie sich besser machen können.
00:59:31: Auch mal etwas auf die Seite zu tun.
00:59:33: Also auch meinen Teil könnte ich aus meinem Kopf herausziehen.
00:59:38: Ja, und eben auch das ... Jetzt bin ich einfach nicht da.
00:59:41: Mein Projekt ist jetzt für mich, alles andere muss warten können.
00:59:45: Und ich weiss ja eigentlich auch, dass es sein könnte, aber ich denke dann mal, wenn ich sie jetzt gar keine erledigen, dieses Gespräch, dann mache ich's doch jetzt.
00:59:54: Dort bin ich wirklich furchtbar.
00:59:55: Indem sind wir so etwas vorzuholen, probiere meinen Tag zu planen.
00:59:58: aber ich weiss inzwischen, es kommt eher alles anders.
01:00:01: Deswegen
01:00:02: bin ich sehr sorry, die Falsch zum Tipps zu geben!
01:00:05: Ja oder genau vielleicht die Richtung zum allen anderen sagen, hey mir geht's genau gleich?
01:00:09: Es ist eben nicht so einfach, dass du das wachst von dem her.
01:00:12: Ich
01:00:12: kann mal so ansehen...
01:00:15: Ich denke viel, vielmals für dieses schöne Gespräch, wo wir in so vielen Bereichen schauen dürfen.
01:00:21: Auch noch einmal mit deiner offenen Art und ich freue mich schon zum irgendwie mitbekommen, wenn da noch weiter passiert und bei euch alles ein inspirierender Projekt kommt und wünsche auch weiterhin einfach ganz, ganz viel Freude und Erfolg!
01:00:36: Ja, Gesundheit und Lebenskraft für diejenigen, die ich hier immer wieder mache.
01:00:40: Vielen Dank.
01:00:40: Und dir auch mit dem Podcast!
01:00:42: Vielen Dank!
01:00:43: Danke vielmals fürs Zuhören und schön bist du da bei den Wurzeln geländet Wenn du etwas mitnehmen konntest, abonnier den Wurzelgespräch Podcast und teile ihn mit Menschen, die sich auch gerne inspirieren lassen.
01:01:03: Ich freue mich natürlich auch über deine Rückmeldung, welche Impulse du aus diesem Wurzelsprache mitnimmst.
01:01:11: Ganz nah am Motto zusammenwurzeln
01:01:14: und
01:01:14: wachsen!
01:01:16: Bis bald.
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