Mirsada Gubler - Erdenpfad

Shownotes

In dieser Folge der Wurzelgespräche spreche ich mit Mirsada Gubler vom Erdenpfad über die Verbindung zur Natur, die Kraft der Präsenz und die leisen Wege zurück zu mehr Lebendigkeit. Ein Gespräch über Intuition, Wahrnehmung und darüber, wie Natur uns erinnern kann – an uns selbst, an Verbundenheit und an das Wesentliche.

Wurzelthemen dieser Folge:

🌿 Natur als Spiegel & Wegbegleiterin Wie uns die Natur helfen kann, wieder mehr bei uns selbst anzukommen.

✨ Lebendigkeit & Präsenz Warum echte Verbindung oft dort entsteht, wo wir langsamer werden und bewusst wahrnehmen.

💛 Zwischen Herz & Kopf Die Verbindung von Intuition, innerem Wissen und bewusstem Handeln.

🌱 Moderne Naturspiritualität Wie Spiritualität geerdet, alltagsnah und ohne Dogmen gelebt werden kann.

🍂 Botschaften aus der Natur Was sichtbar wird, wenn wir beginnen, wirklich hinzuhören.

🌀 Intuition & innere Führung Wie Vertrauen in die eigene Wahrnehmung wachsen kann.

✍️ Die Macht von Worten Warum Sprache Räume öffnen, Menschen berühren und Erinnerung schaffen kann.

🌍 Verbundenheit mit dem Leben Über das Gefühl, Teil von etwas Grösserem zu sein – ohne sich selbst zu verlieren.

Eine Folge für alle, die sich nach mehr Echtheit, Ruhe und Verbindung sehnen – und die spüren, dass die Natur oft Antworten bereithält, bevor wir überhaupt Fragen formulieren können.

Mehr über Mirsada Gubler: 📸 Instagram: @mirsadagubler 🌍 Website: (https://www.mirsadagubler.ch/))

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Theme Song Intro & Outro: Sweet Lime - Domesticfuel 🌍 https://domesticfuel.ch Herzlichen Dank für den Wurzelsound!

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Transkript anzeigen

00:00:05: Hoi und herzlich willkommen zum Wurzelgespräche Podcast.

00:00:09: Dein Podcast, wo mir mit spannenden Menschen den Blick zu ihren Wurzeln richtet – ein Podcast, das verbindet, inspiriert und nachdenkt.

00:00:21: Mein Name ist Jacqueline Checkie Baumann und ich freue mich.

00:00:26: vielfältige Lebenswege, tiefe Einblicke und prägende Erfahrungen mit Tier-Stylen.

00:00:40: Heute bin ich das erste Mal etwas traurig, dass ich kein Video-Podcast habe.

00:00:46: So speziell habe ich wirklich noch nie aufgenommen.

00:00:49: Ich sitze hier direkt am Rand vom Wallensee.

00:00:52: Das ist eine wunderschöne Ecke.

00:00:55: Niemand drum herum.

00:00:57: Vor mir sitzt Mirzada Gubla, die mich

00:01:00: geführt hat

00:01:01: und du lachen, dass sich auch etwas darüber sagt.

00:01:06: Ist oder steht für Erdbefahrt, das ist auch wo sie begleitet und wir hören noch ganz tief da innen.

00:01:14: Und wie es hier eigentlich geht?

00:01:15: Wir sagen den Denken vielmals.

00:01:17: Hattest du mich heute als Wasser an Wallensee geführt?

00:01:21: Ja schön bist du gekommen und schön hast mich überhaupt eingeladen.

00:01:25: Bist du zu mir gekommen.

00:01:27: In diesem Sinn hast du mich gefunden.

00:01:30: Heute würde ich sagen hat uns ... der Wallensee gerüft.

00:01:36: Wir haben ja anders geplant und sind jetzt doch

00:01:39: da,

00:01:40: und es ist wirklich perfekt!

00:01:42: Es ist auch spannend, wie das so geht.

00:01:45: Als wir den ersten Wind hatten, hat uns der Schnee überrascht vor einem Monat öffnen.

00:01:51: Dann wäre draussen keine Option gewesen und mit dir geht es nicht aufnehmen.

00:01:55: Das war für mich einfach auch klar, wenn wir zusammen machen, dann ist es draussen.

00:02:02: Jetzt sitzen wir hier, eigentlich haben wir einen anderen Ort.

00:02:05: Du hast einen Ort gehabt.

00:02:07: Was ist passiert?

00:02:08: Nimm uns mal kurz mit!

00:02:10: Wie hattest du den Impulszirsch für diesen Ort gehabt, den wir uns zuerst treffen wollten und wie es jetzt hier bewegt?

00:02:18: Also ich wohne und lebe auch und wirklich ganz fest im Glarnerland und habe eigentlich die Schokolade zu mir heim eingeladen auf einen da.

00:02:29: Und an einem Platz, den ich gerne immer wieder in Linien mit dem Jaro ging.

00:02:35: Und danach fand ich heute Morgen ... Also, ich gehe fast jeden Tag dort durch.

00:02:42: Ich laufe jetzt einmal dort durch und dann war es prompt im Backbeet.

00:02:47: Die Sachen waren noch rausgeraten von der Laue, die runtergekommen ist.

00:02:52: Und dann merkte ich auch nicht, dass das zu laut war oder abgelenkt wurde.

00:02:58: Und danach kam der Wallensee wieder.

00:03:01: Der Wallenseee ist mir das erste Mal, als die Schacke mich gefragt hat, hatte ich schon dieses Bild.

00:03:10: Aber weil ich dachte, es sei doch schön im Glarnerland ... Hätte ich etwas wollen?

00:03:17: Ja, vielleicht eine Kleine erzwingen, vielleicht!

00:03:20: Ich fand es einfach schön bei mir zu Hause.

00:03:23: Und jetzt sind wir aber hier, und ich bin sehr verbunden mit dem Wallensee.

00:03:27: Ich gehe viel dahin, auch im Winter ins Baden gehen.

00:03:32: Das Wasser ist so klein wie ein Marakt.

00:03:38: Jetzt passt es wirklich sehr.

00:03:41: Heute Morgen haben sie gebacken in unserem Dorf.

00:03:46: Ist noch spannend.

00:03:47: Wie du gesagt hast, kennen sicher ganz viele Menschen.

00:03:51: Du hast so intuitiv gespürt, wo es einen gibt.

00:03:54: Schon erst mal, als ich dich angefangen habe ... Oder hast du ein Bild gehabt, das wir dann sitzen und der Kopf oder irgendeinen anderen Teil hat drin gefunkt und sagt, aber es wäre doch eigentlich besser gewesen?

00:04:05: Und du bist ja sehr intuitiv schon unterwegs und laschst dich auch sehr führen.

00:04:08: Trotzdem passiert dir offenbar manchmal auch, dass den Kopf rein ... Du quatschst,

00:04:14: sag ich

00:04:15: jetzt mal.

00:04:15: Und manchmal denkst du, vielleicht wäre doch besser?

00:04:18: Ist das so?

00:04:19: Ja!

00:04:20: Die Intuition ist etwas, was ... Ich würde sagen, dass ich sehr intuitiv war.

00:04:25: Immer schon gewesen.

00:04:26: Nicht irgendwie, dass es erwacht ist oder irgendetwas.

00:04:31: Aber ich bin einfach auch Mensch und ... Es ist ganz normal, dass wir in unserem Alltag nicht immer auf Erstimpuls oder Herzlosen kommen.

00:04:43: Auf die Zählenstimme, weil ja der Kopf auch eine tragende Rolle spielt und irgendwie habe ich einfach so Witze gefühlt.

00:04:51: Es ist praktisch ... Es ist wie ... Also es ist auch legitim!

00:04:59: Und ich persönlich bin jemand... Ich weiss, das ist ein bisschen verpönt in den spirituellen Kreisen zum Teil.

00:05:08: Ich will nicht nur aufs Herz loslassen.

00:05:10: Ich würde lieber, dass mein Kopf und mein Herz eine Bündnis haben.

00:05:15: Ein Schiess.

00:05:16: Und manchmal schliessen sie auf einen Kopf und manchmal aufs Herd.

00:05:21: Manchmal merken sie, es war eine feine Entscheidung und es ist halb so wild.

00:05:25: Also so klar ... Weisst du,

00:05:27: wie ich meine?

00:05:27: Ja ja absolut!

00:05:28: Und mega schön, wie du jetzt auch seist Es ist schade, dass gewisse Sachen so extrem verpönt sind oder manchmal auch doch noch so dogmatisch gesehen werden.

00:05:38: Gerade gerade im spirituellen, weil eben schon sämtlich wir Menschen sind und hier in diesem Körper sind.

00:05:45: Und es darf ja dann wie alles miteinander in Balance finden.

00:05:49: Und eben, es ist schön, das zu hören!

00:05:52: Weil ich glaube, da vergisst man manchmal auch, wenn man ein Bild von jemandem hat, der vielleicht auf dem Weg in die Intuition schon etwas ... mehr auflosen oder tiefer drinnen ist, wie man es vielleicht im Alltag macht.

00:06:03: Dass es dann doch immer wieder den Kopf gehört dazu.

00:06:08: Es darf also sein, dass da immer wieder eine Balance entsteht?

00:06:14: Ja und der Kopf hat so eine Berechtigung wie mein Herz.

00:06:18: Ich habe wirklich das Gefühl ... Der Kopf sagt ja auch vielfach Sachen vom Thun!

00:06:28: Struktur, Achtung von etwasem im Raum und das Herz ist vielleicht so ein bisschen überschwänglich, tanzen.

00:06:36: Und ich möchte wie einfach beide Teile leben.

00:06:41: Und merke auch, dass eigentlich durch das ... Ich intuitiv bin!

00:06:48: Also für mich ist es nicht nur jemand, der sich nur aufs Herz lässt vergisst oder verliert manchmal auch.

00:06:55: Das ist meine Beobachtung.

00:06:58: Und das passiert mir darum wenig.

00:07:00: Es ist heute wie ... Es war kein Problem?

00:07:02: Ja, genau.

00:07:04: Du bist gerade ... Wir haben uns ja so gut

00:07:06: gefunden!

00:07:07: Absolut.

00:07:10: Das war gar nicht so wild der kleine Umweg in unserem Kopf.

00:07:14: Ähm, ja... Jetzt sind wir da und es ist gut.

00:07:20: Ich tue das auch nicht zu Gewichten.

00:07:22: Manchmal mache ich jemanden einen Umweg im Leben.

00:07:27: gehört auch dazu.

00:07:29: Das sind wir beim Thema, wo deine Wurzeln sind oder wo spürst du die tiefe Wurzel in deinem Leben?

00:07:37: Oder auf deinen Weg?

00:07:38: Wie gesagt, ist es vielleicht auch auf dem Umweg?

00:07:43: Ja ... Wurzele ist ein ganz ... Ich finde ... Wurtsele ist eine ganze schönes Wort und wahrscheinlich hattest du mir auch darum mit deinem Wurzzel-Podcast Gespräch.

00:07:55: Aber ich hatte Glück.

00:07:58: Wurzeln bedeutet für mich ... ist der Teil, in dem ich herkomme aus Ex-Jugoslawien.

00:08:06: Zerbeen gibt es einen Schlangenfluss mit Bergen und um.

00:08:12: Ein Brunnen in den Mitte, meine Grossmutter in so Hosenrock und Kopftuch.

00:08:19: Das sind Wurzelne.

00:08:22: Aber auch die Berge in der Schweiz, die Klare See diese Luft und die Freundlichkeit der Menschen.

00:08:31: Aber meine Wurzeln, das ist wie so die Verbindung von beidem.

00:08:35: Das ist die Natur.

00:08:37: Das Bild, wenn ... Ja?

00:08:40: Wie jetzt die Wellen, die mich berühren, den Wind?

00:08:44: So dass Ursprüngliche gar nicht viel.

00:08:47: Und doch ist es alles!

00:08:52: Es macht irgendwie mein Herz ruhig.

00:08:55: Und meinen Geist weint.

00:09:00: Meine Wurzeln sind wie überall, wenn ich nur dieses Gefühl habe.

00:09:05: Und das Schöne ist ... Ich habe auch einen kleinen Jugoslawien hier.

00:09:11: Und ich habe Jugosawien immer auch ein kleines Schweiz.

00:09:16: Wenn mein Hund dabei ist, den Jaro habe ich Wurzel dabei.

00:09:19: Wenn meine Mannin dabei ist ... Wurztel ist für mich so ... Ja?

00:09:27: Nicht nur in meinen Füßen, nicht nur in meinem Geist.

00:09:30: Es ist sehr tragend.

00:09:34: Die Wellen reden gerade mit.

00:09:37: Das wird jetzt gerade intensiv und man hört sich auch im Hintergrund.

00:09:42: So schön!

00:09:44: Also den Tragenden, die du jetzt so in diesen Bilder drin hast ... Wurzeln ist etwas, das einem treibt.

00:09:51: Das muss nicht irgendwie lokal sein oder irgendwie unbedingt.

00:09:55: nicht mobil.

00:09:56: Man hätte dann Wurzeln auch einengen können, je nachdem wie man es sieht ist das ja auch etwas was man von Wurzelädern an im Ort ist und kann sich vielleicht nicht mehr frei bewegen.

00:10:05: aber so wie du jetzt gesagt hast könnt wurzelt überall und immer sein

00:10:11: zu.

00:10:11: werden wir denn da überschwemmt?

00:10:13: Spannend!

00:10:15: Wie warst du für dich schon als Kind?

00:10:20: War die Verbindung zu der Natur zuhause normal?

00:10:23: Oder war das etwas, was dir schon so ein bisschen bewusst war?

00:10:27: Dass da wirklich eine Verbundenheit hier ist, die bei dir vielleicht auch sehr tief verankert ist.

00:10:38: Es ist eine schwierige Frage und diese Frage ist darum schwierig weil ich mir diese wie gar nie gestellt habe.

00:10:46: Erst ... Ich habe schon mal jemanden mit mir ein Interview gemacht und dann kam eine ähnliche Frage und dort habe ich das erste Mal darüber nachgedankt.

00:10:58: Ich würde sagen, dass ich immer schon so war im Sinne von ganz natürlich verbunden mit der Erde.

00:11:08: Ich werde auch sagen, du bist das.

00:11:10: Dass die Menschen, die hier bei uns vorbeilaufen sind.

00:11:14: Der Unterschied ist vielleicht ein Kleid durch das, dass sich viele in einer eigenen Welt gelebt haben.

00:11:24: Ich hatte es nicht so älteren Soziale.

00:11:28: Meine Mutter hat mich früher verlassen, meinen Vater schwierige Verhältnisse.

00:11:34: Dann habe ich einen Teil in Ex-Haus geladen

00:11:35: und bin

00:11:37: so aufgewachsen, dass ich auch erkenne, in dieser Welt zu sein war.

00:11:41: Die Einten würden sagen, dass sie vernachlässigt wurde.

00:11:45: Man kann darüber streiten.

00:11:46: Es war sicher auch der Fall.

00:11:48: Aber ein Stück weit ... ... habe ich durch das Die Seite sieht, wie es ist, Stunden am Bach zu spielen.

00:11:59: Mich zu verlieren und mit Tieren reden.

00:12:03: Weil ... Niemand war für mich da.

00:12:07: Mit Tieren ... Ich kann mich an viele Bilder erinnern.

00:12:12: Jetzt bin ich gerade bildert und bin auch in diesen Orten vorbei, wo ich zum Teil aufgewachsen bin, an den Pächen nach.

00:12:20: Ich mag mich an Bildern erinnern, wenn ich da gehöckelt bin.

00:12:24: Und ganz nachher war es rät und habe dann meine Probleme verzählt.

00:12:29: Also ... Das kann Trost überkommen?

00:12:33: Kann ich auch bei Überkuh nähe hin?

00:12:35: Ja.

00:12:35: Und dort ... Hätte ich gedacht, das sei normal!

00:12:42: Erst nachher merkte ich, aha!

00:12:47: Okay, das ist nicht normal.

00:12:50: Und nachher habe ich auch eine Ausbildung gemacht und in der Psychiatrie gearbeitet.

00:12:55: Dann kam das Thema Resilienz und dann merkte ich, dass ich eine krasse Resilience hatte, um doch so viele Ressourcen zu haben.

00:13:09: Wenn man mich jetzt fragt, würde ich sagen, es war die Natur, die mich geredet hat?

00:13:14: Das ist die ursprüngliche Verbindung.

00:13:19: Ich habe mich nie alleine gefühlt, aber ich war ganz viel allein.

00:13:25: Hast du das Gefühl, du hast die Verbundenheit?

00:13:27: Doch dass du dann auch ... Irgendwann bist du gemerkt, dass es nicht in Anführungszeichen normal ist oder keine Fähigkeiten gibt.

00:13:36: Für mich hat es eine Fähigkeit gehalten.

00:13:37: Hast du die Verbundenheit verloren?

00:13:40: Oder hast du das Gefühl, dass du doch immer mittragen konntest.

00:13:44: Also eine jüngere wachsende Zeit, wo dann vielleicht auch noch andere Einflüsse mit hinein kommen?

00:13:51: Es gab eine Phase, in der ich wirklich das Gefühl hatte, dass ich es verloren habe.

00:13:59: Das war für mich eine ganz schwierige Phase zwischen den Jungen und Erwachsenen.

00:14:07: Frau ins Erwachsenenalter, wo ich einen relativ schweren Auffall hatte.

00:14:16: Und dann durch das gemerkt habe, dass ich weg aus der Stadt muss.

00:14:21: Ich habe in der Stadt Zürich die Ausbildung abgeschlossen und es war alles gut.

00:14:28: Aber ... Das Ursprüngliche von dieser Natur hat mir gefällt!

00:14:34: Der Puls der Erde ... Ich lege einmal irgendwo auf einem Boden und lasse am Herzschlag der Erde.

00:14:45: Und ich mache das, ob jemand zu schaut oder nicht.

00:14:47: Wenn mich jemand fragt, was ich mache, sage ich das.

00:14:50: Ich kenne das dort nicht kennen.

00:14:53: Irgendwie hatte ich einen Velofall und kurzerfabere noch eine Situation in der Psyche.

00:15:02: Dann habe ich gemerkt ... Das Leben will man zeigen.

00:15:05: So geht es nicht!

00:15:07: Du hast dich verloren.

00:15:10: Und dann habe ich einen radikalen Schritt gemacht, das passt auch zu mir.

00:15:16: Ich habe die Wohnung geholfen und den Job geholft.

00:15:20: Und nur noch mein kleines Auto hatte, mein Abend gut reintun und dachte, was mache ich jetzt?

00:15:28: Dann bin ich durch den Umweg ins Glarnerland und habe mich verliebt ... auf den ersten Blick und bin immer noch mit diesem Mann zusammen.

00:15:41: Ich habe

00:15:42: wieder eine Öffnung bekommen,

00:15:44: aber

00:15:44: durch die Heilung ... Weisst du?

00:15:48: Durch den Prozess.

00:15:51: Und ich berühre Zürich nicht, ich bereue diese Zeit nicht.

00:15:59: Ich kann nicht sagen, dass es ausschlimm war.

00:16:03: Das würde ich gar nicht sagen.

00:16:05: Es ist ein Alchemierer.

00:16:07: aufgewägt, um mich wieder weiter zu entfalten.

00:16:15: Wieder erinnern ... Ich würde sagen, das war etwa vier Jahre die Ausbildungszeit zur Krankenschwisterin.

00:16:25: Wo ich dort auch wirklich ... Ja?

00:16:26: Du bist auch sehr ... Auch sehr ...

00:16:30: Ich sage auch, dass für mich immer mehr ... Es ist immer das Thema, aber es wird immer mehr.

00:16:38: Du bist sehr wortaffin und machst viele deine Texte.

00:16:42: Nimmst du die Worte auseinander?

00:16:44: Schau dir die Wortbedeutung auch nicht zu, was du erinnern gesagt hast.

00:16:48: Mir kam aus wie hier quasi nach innen, also eher inneren.

00:16:53: Man geht dann wieder nach inne.

00:16:55: Das ist ja auch etwas der, den ich wahrnehme.

00:16:57: Gerade in dieser Zeit, wo wir seit ein paar Jahren oder Jahrzehnte sind ... oder vieles nach außen gerichtet.

00:17:04: Und da geht vieles wieder ums Erinneren und wieder nach innen gehen, und wieder verbinden zu dem, was eigentlich in der Essenz hier ist... Wie hat sich das erinnert?

00:17:15: Also du hast wie so einen Schockmoment, den ich gerade durch diesen Umfall oder ein Traum an, sag ich jetzt mal, wo du kommst und dich, wie du gesagt hast, aufgeweckt habt?

00:17:24: Magst du dich erinnern mit dir...?

00:17:27: Erinnerung, dass sich angefühlt hat.

00:17:29: Oder war das wirklich so ein Blitz?

00:17:31: Du hast dann auch sehr schnell reagiert und ja...

00:17:36: Also ich habe im Spital eigentlich immer wieder die Einten zu sagen Ja, die einen würden sagen, es sind Halluzinationen.

00:17:50: Das sind sie natürlich nicht und ich komme wirklich vom Fach.

00:17:54: Ich hatte auch so innere Bilder und auch ein Stimm, das flüstert.

00:17:59: Und was wir Sachen flüstern ... Das kannst du dir vorstellen wie eine innere Stimme.

00:18:06: Ein Teil der Mercedes-Benz.

00:18:09: Oft zeigt sich mir, dass in Form meiner Grossmutter eine wichtige Rolle hat für mich.

00:18:17: Aber auch in Form der Mutter Erde, die für mich eine wichtige Rolle hat.

00:18:22: Und diese Stimme sagte mir so klein, jetzt ist Zeit zum Abschied zu nehmen!

00:18:29: Jetzt hast du das gemacht und es ist gut.

00:18:32: Du hast den Puls von deinem Leben, deine Schnelligkeit ... aber es tut dir nicht gut.

00:18:39: Das spürst doch du?

00:18:40: Es waren Sachen wie früher, Die Bilder waren, wie ich mich gesehen habe.

00:18:52: Ich spüre mich aber nicht und das Leben macht alles mit mir.

00:18:56: Und ich kann aber nicht handeln!

00:18:59: Aber wenn du mich von aussen angeschaut hast, hättest du gesagt ... Ah, es hat die Ausbildung geschafft, sie steht mit beiden Beinen im Leben.

00:19:08: Das ging mir auch gut.

00:19:10: Ich hatte keine Krise oder so.

00:19:13: Doch hat dann in mir reingegangen etwas wie aufgehört blühen.

00:19:20: Und so sind Bilder gekommen, die ich gemerkt habe ... Ich bin gar nicht ich.

00:19:30: Aber nicht, dass ich jemand anders gespielt habe, sondern einfach zu fest in etwas passen muss, was ich nicht haben kann.

00:19:39: Bist du auch jemand, der sehr anpassig ist?

00:19:43: Wenn es verlangt, dann tust du dich auch ...

00:19:50: Ich würde anpassungsfähig in unserer Zeit so ein bisschen negativ betatscht im Sinne von mir gibt sich auf.

00:19:59: Ich würde sagen, ich bin etwas wie Wasser.

00:20:03: Ich kann gut wahrnehmen was es braucht und ich kann ruhig sein, wild sein, ursprünglich sein aber ich pass fast jede Ritze.

00:20:14: Ich kann es eigentlich überall hinstellen.

00:20:17: Egal zu ... Ja, ich komme zum Schlag.

00:20:22: Weil das auch mein Natur- ... Das ist mein Wesen.

00:20:26: Das ist ausschöne und eine Gabe.

00:20:29: Aber für einem selber ist die Gefahr hier, dass wenn du in einer Welt lebst, die zu viel Reiz hat, dich dann verlierst.

00:20:41: Und seit ... Ich bin dann hier hinterhergekommen und je älter ich werde, ist das eine meiner grössten Lehrendschritte immer wieder zu mir zurück.

00:20:55: Und auch ganz viel geht in den sozialen Medien.

00:21:03: Pausen machen, nicht mit allem nach außen gehen, mich schützen,

00:21:08: achtsam

00:21:09: sein, nicht mich fangen lassen von irgendwelchen ... Dämonen, die wir erzählen wollen.

00:21:15: Das muss und das muss.

00:21:16: Und das ist eigentlich die grösste Challenge?

00:21:23: Absolut!

00:21:24: Immer wieder aufs Neue.

00:21:27: Am Anfang sagte es auch, dass es nichts ist, was man einmal begreifen oder uns bewusst sein integriert hat und nachher läuft.

00:21:34: Ich habe das Gefühl, sondern es ist immer wieder die Entscheidung dafür ... Ich glaube, das ist die grösste Challenge gerade im Moment.

00:21:42: Dass man schon mitgeht und dann nutzt vielleicht auch zu mir.

00:21:46: Ich finde es immer falsch zu sagen, dass man komplett dem allem der Rücken kehren will.

00:21:51: Dann übernimmt ja so andere dort die Oberhand von anderen Sachen, die sehr viel Raum einnehmen.

00:21:59: Und die positiven Sachen wie ich ihn jetzt auch ... Ich folge dir auch.

00:22:03: Und ich schätze wahnsinnig, was du teilst und deine Texte usw.

00:22:08: Das wäre sehr schade, wenn es da nicht mehr gibt.

00:22:10: Trotzdem musst du für dich dann auch wieder schauen wie fühlt sich das für dich Stimmung an?

00:22:14: Wie ist es für dich gesund oder?

00:22:16: Und ich glaube so geht es vielen.

00:22:18: Ja

00:22:19: also das ist so hier wo ja herausfährt mit dem

00:22:23: ... Weil es hat noch nie eine solche schnelle Zeit gegeben.

00:22:32: Und gleichzeitig, wie schnell wir sind, so fest verlieren wir Lebendigkeit.

00:22:40: Berührbarkeit und das sind auch... Ich habe jetzt ganz viel in einem ruhigen Moment wieder die Bilder, die ich als Kind hatte von ... Ja, die Einten würden sagen, dass es die goldige Zeit der Alters war, Lemurien.

00:23:04: Es ist egal... Wir sind vielfach egal was für einen Namen wir dem geben, aber es ist so das Ursprüngliche von der Welt und in all dieser Zeit hatten wir Zeit, haben wir Musik, haben Worte und eine Bedeutung.

00:23:26: Handschlag hat eine Beteutung ... Die Langsamkeit, die Ankuh... Ich kann gar nicht so gute Worte fassen.

00:23:40: Aber es ist... ich bin jetzt bildert.

00:23:44: In der Schweiz bin ich geblieben.

00:23:46: Ich habe auch jemanden vom Glarnerland zum Wallensee gelaufen an den Lind nach am Wasser.

00:23:53: Bildern?

00:23:55: Wenn ich Pilgerin sage, meine ich die Menschen.

00:23:58: Man geht auf Lourdes oder man pilgert auf eine Seite zu einer Kappelle.

00:24:04: Pilgerinnen heisst nichts anderes.

00:24:07: Man besint sich zu sich selber und sucht diese Kraftquelle in sich und suche den Ort, wo die Kraft sich bündelt.

00:24:15: Was vielfach an Kappellen war, ist ich, als ich naturspirituell bin.

00:24:19: Das sind Orte der Göttin.

00:24:24: Und ... Während dem Pilger durchläuft, so sagen jeder Mensch die Phase, dass er an einen Punkt kommt von einer Brühle, von einem Sachen vom Leben in den Sinn kennt und wo du Entscheidungen treffst.

00:24:40: Und mir!

00:24:42: Das sind so wichtige Phasen.

00:24:44: Wir haben keine Zeit für

00:24:45: das.

00:24:48: Es geht nicht um Pilger, um den ganzen Jakobs wegzulaufen.

00:24:52: Ich war zwei halbe Woche.

00:24:54: sich Zeit nehmen und einfach einen Tag lang ohne Nattel, ohne Vergleich, ohne irgendetwas zu gehen.

00:25:02: Und so schauen was wirklich in mir ist?

00:25:07: Aber auch was ist hier draussen?

00:25:12: Ich habe fast jeden Tag mit Brüllen angefangen!

00:25:16: Und ich habe x-mal ... Das war nicht so extrem, wie schon mal, als ich in den Viertigen wurde.

00:25:22: Ich habe auch eine lustige Pilgerreise gemacht.

00:25:25: Dort habe ich x- Mal meinen Mann angeläutet und gesagt, er müsse mich abholen.

00:25:31: Aber weil ich ihm im Vorfeld sagte, ich lute dir danach und bin verzweifelt, du kannst mir nie abholern, hat er es auch nicht gemacht!

00:25:41: Wir gehen dann gleich auf.

00:25:43: Wir gehen zum nächsten.

00:25:44: Das ist unsere Gesellschaft, wir werfen zuvor, weil es kaputt alt ist und ich möchte den Erden gefahren oder ich möchte wieder zurück.

00:25:57: Und nicht zurück in eine alte Zeit sondern zurück in die Kraft.

00:26:07: Du wirst fast so etwas ... Es war alles sehr schrecklich, was du gesagt hast.

00:26:13: Aber wenn wir vorhin so aufgeleuchtet haben, war es, wo du gesagt hattest, die Lebendigkeit ist Langsamkeit.

00:26:20: Weil wenn man Lebendigkeiten gehört, assoziiert man sie in erster Linie mit Schnelligkeit oder hat ein Bild von ... Wenn es lebendig ist, muss das schnell sein und nach außen und Power irgendwie.

00:26:33: Also es ist auch Power aber ... Das Wort Lebendigkeits gesehen als ... der Drive oder die Schnelligkeit rausnehmen und so langsam werden.

00:26:43: Das war gleich so wohltuend, was du gesagt hast.

00:26:47: Und es aufatme so ... Es heisst nicht, dass man lebendig sein muss und dann noch schneller oder mehr, sondern es ist etwas gegenteils.

00:26:58: Da merkt man ja, welche Wörter oder gewisse Bedeutungen in einem auslösen, die eigentlich ganz

00:27:03: falsch

00:27:04: prägt?

00:27:05: oder ganz falsch, wie auch immer überlagert.

00:27:09: Spannend ist es mit einem Macht gerade auch, wenn man so etwas hört?

00:27:14: Und das bist du und ich, die jetzt zusammenreden.

00:27:20: Worte haben aber eine Sonnenmacht.

00:27:25: Wir tauschen uns an dem Orient mit diesem Ausdauern.

00:27:30: Und lebende ... Ich bin über die Zeit viel zu denken.

00:27:35: Lebendung heisst, es muss schnell sein und fast auch treibend sein.

00:27:42: Meine Erfahrung, auch wenn ich die Natur anschaube, ist das Gegenteil.

00:27:49: Es war lebendig präsent.

00:27:52: Lebende kann natürlich auch ... Ja, jetzt sind wir am See.

00:27:58: Der See kann klar sein, dass er lebendiger ist?

00:28:02: Was kann innen fliessen?

00:28:04: Ein Wasserfall ist lebendig.

00:28:06: Eine Bach, die klar und leislich ist.

00:28:10: Was ist immer lebendige?

00:28:19: Ja ... Darum bin ich auch jemanden, der ... Ich habe wie jetzt das Gefühl ... Ich möchte einerseits dafür stehen Wie schön, dass es als Naturfrau zu sein ist.

00:28:33: Dass man nicht irgendein Schräg oder irgendetwas ... Ich bin etwas schräger, aber nicht so neben den Aussen.

00:28:40: Sondern ich fahre auch Velo.

00:28:44: Also, ich bin sehr integriert aus dem Dorf.

00:28:46: Aber ich mache meine Rituale, um mich nicht verstecken.

00:28:51: Wenn jemand mich fragt, was machst du?

00:28:54: Sag ich das!

00:28:56: Ich rede mit jedem Jäger.

00:28:59: Ich kann auch mit Menschen reden, die gegen den Wolfs.

00:29:04: Für mich ist das naturspirituell.

00:29:07: Rücken arbeiten und nicht dogmen.

00:29:10: Und einen Gang zurück und keinen Gang führen.

00:29:21: Wenn jemand etwas unblöd findet, versuche es, die Hand zu geben.

00:29:27: Also eben ... und sagen, es geht mich nichts an.

00:29:33: Und dann wieder in diesen Bubeln oder wie sagt man das mit den Blasen?

00:29:37: Ja, ja ...

00:29:39: Verbundenheit.

00:29:40: Also arbeiten!

00:29:42: Und auch wenn es vielleicht nicht gut geht, dranbleiben.

00:29:47: Nicht denken, dass es nichts angeht.

00:29:54: Ich glaube wirklich, das ist der Ansatz für uns.

00:29:58: Für unsere Junge.

00:30:00: Wir haben zusammen drei Söhne für ihre Kinder.

00:30:03: Ich glaube, es geht wirklich.

00:30:05: Ich leide um das.

00:30:08: Das sind die Naturähren und die Sicht ... Ja!

00:30:13: Der Garten, das Einfachen, das natürliche Zeremonie.

00:30:20: Wenn ich ein Brot mache, ist das für mich eine Zeremonie.

00:30:23: Wie andere tun das Ritual machen?

00:30:25: Ich hoffe, du weisst auch, was ich meine.

00:30:32: Es sind so alltägliche ...

00:30:34: Absolut.

00:30:35: Sachen.

00:30:37: Ritual ist auch etwas, das manchmal schon fast verrufen ist und man hat Bilder von Reis- und grossen Feuer und dramatisch ... Man darf auch etwas verbrennen und über das Führgumpen schön sein.

00:30:56: Aber manchmal habe ich das Gefühl, es wird fängt auch ... Schein und Sein, also die Außenwahrnehmung oder das, was es repräsentiert, geht nicht bis in den Kern.

00:31:10: Wie du gesagt hast, kann ein Ritual alles sein.

00:31:13: Es ist so eine Bewusst-Gesprache, auch irgendwie einen Austausch und ein bewusstes Innenhalt und sich besinnen auf seine Mitte.

00:31:23: Vielleicht ist es manchmal gar nicht so ... Das Bild oder das Grosse, sondern so die kleinen Momente.

00:31:30: Wie du jetzt auch sagst, die einfachen Sachen im Leben?

00:31:34: Ja!

00:31:36: Es ist... Wir haben ja nicht... Wenn wir etwas bauen, dann ist es ja auch nicht gerade ein Schloss.

00:31:45: Wir füllen ja auch irgendwo an und jemand, der nicht ... Für mich ist jemand, den nicht eines Blümles ehrt ist auch schwierig zu ehren von etwas Größerem.

00:31:58: Also ein Ritual ... Das ist so was Feins, Kleines und das wächst eben aus uns.

00:32:11: Für mich ist es fast nie etwas am grossen Lute für.

00:32:19: Ich mache fast nie einen Führer.

00:32:22: Früher habe ich das noch jemandem gemacht etwa vor sechs Jahren im Jahr.

00:32:31: Und zwar ... Eigentlich wollte ich das Feuer anzünden, dann kam es voll und regnete.

00:32:38: Dann ging alles kaputt ums Feuerzeuge und so.

00:32:40: Ich sagte zu Hause, dass das ein Zeichen ist.

00:32:43: Ich mache jetzt andere Sachen.

00:32:46: Keine Feuer mehr!

00:32:48: Irgendwie merkte ich, auch hier, dass wir uns orientieren an der Maya-Zeremonie oder anderen ... Schamane von aussen und das Feuer gehört dazu.

00:33:03: Aber vielleicht waren wir mehr verbunden mit dem Feuer in uns, mit dem Wasser oder den natürlichen Element.

00:33:13: Dann habe ich angefangen solche Dinge zu machen.

00:33:17: Und es dienen mir auch.

00:33:18: Ich mache ab und zu ein Feuer, ich koche auf die Feuer.

00:33:21: Also ich tu dir heimend auf die Führkoche.

00:33:25: Ich glaube, wir dürfen uns ein bisschen besinnen.

00:33:34: Zum Beispiel noch ein ganz kurzes, kleines Beispiel.

00:33:37: Bei uns beim Waldhütli haben es unseren Wald gerodet rund um.

00:33:42: Das ist nicht uns der Wald, aber das Hütli ist uns.

00:33:47: Bevor sie das gemacht haben, sind meine Mann und unsere Kinder erwachsen ... haben wir jeden Baum berührt und wie auch gesagt, was hier passiert.

00:34:02: Wir konnten das nicht abwenden, obwohl ich durch einen schwierigen Prozess bin und alle mit den Förstern geschimpfen haben.

00:34:11: Aber ich musste den Wald kaufen.

00:34:15: Meine Familie, die drei Söhne sind es, sie glauben nicht an all das, was ich glaube.

00:34:24: Aber wir haben das als Familie gemacht, für den Ort zu ehren.

00:34:31: Für mich geht es wieder um solche Dinge.

00:34:35: Das ist jetzt passiert und gerodet.

00:34:39: Ich bin nicht mehr im Lied oder im Zweifel, sondern ich habe ein Witzgefühl.

00:34:44: Wir haben alles gemacht.

00:34:46: Der Ort darf wieder neu wachsen mit Liebe ... Ich musste nicht in einen Kampf und in einer Wut oder nach Urt, aber wir haben das als Gemeinschaft gewandelt.

00:35:00: Und solche Dinge wünsche ich mir.

00:35:05: Ja ... Das ist etwas Kleines?

00:35:07: Was kann jeder machen?

00:35:11: Ja, ein bisschen und durch den wieder so grossen.

00:35:13: Das ist spannend.

00:35:15: Wenn man manchmal eine kleine zwischenmännliche alltägliche Sache und dort leben, wo man ... Wo man in der Spiritualität hoch anpreist, ist das schwierigste Detail.

00:35:29: Ich

00:35:30: habe das

00:35:31: Gefühl, dass ich den Klassik-Auto fahren kann oder wenn jemand von deinem Verkehr entsprechend ist und dann bei sich bleiben und nicht auch anfangen darf sein.

00:35:44: Dann kann man die Luft rauslassen.

00:35:46: aber im Kleinen ... Ja, im Kleinen fängt es an und hört es auch wieder auf.

00:35:52: Da schliess sich der Kreis.

00:35:56: Wie kam es, dass du Naturspiritualität oder quasi deinen Erdenpfad weitergegst?

00:36:05: Wie hat das ergeben?

00:36:09: Angefangen habe ich solche Seelenbotschaften gemacht.

00:36:15: Das habe ich für Menschen gemacht, die mich kennen.

00:36:19: Dann habe ich vielleicht einmal gesagt, um mich zu befragen die Natur für dich.

00:36:25: Und dann bin ich mit dem Namen Hand geschrieben.

00:36:28: Ich mache auch noch viel Hand geschrieben und schreibe den Namen auf eine Zettel und gehe mit dieser Seele laufen.

00:36:38: Das schreiber ich dann auf, was für Botschaften, was ich begegnete.

00:36:42: Ich sehe viele Tiere, was hat sich gezeigt?

00:36:46: Dann habe ich den Seelenbotschaftern gesagt.

00:36:49: Und dann ist das Mund zu Wund, hat sich das verbreitet und so.

00:36:56: Ich denke, ich mache ein Homepage.

00:36:58: Dann ist es gewachsen.

00:37:01: Dann kam die Corona-Zeit und war für mich etwas schwierig.

00:37:09: Mein Beruf ... gut zu machen.

00:37:13: Wir haben die Tagesklinik der Psychiatrie geschlossen, weil es gesagt hat, das sei nicht notwendig und wir mussten alles runterfahren.

00:37:23: Ich habe ihn ein wenig anders gesehen und geschafft, dass ich zu den Menschen heim darf.

00:37:31: In diesem Prozess habe ich gemerkt ... Ich möchte zu den Leuten heim und habe dann die Psychiatrisbytex-Kulfen aufgebaut und bin immer selbstständiger geworden, also immer weniger in Hierarchie.

00:37:49: Und irgendwie ... Das ist gar nicht ... Ich liebe diesen Job und ich kann auch immer noch eine gute Krankenschwester sein.

00:38:01: Es ist wie ... Irgendwie bin ich einmal nach Hause gelaufen und habe gedacht, komm, ich setze mal alles auf diese Karten.

00:38:10: Ich versuche es.

00:38:12: Wenn nicht jetzt, wenn dann so etwas.

00:38:14: Und dann habe ich die Kühne.

00:38:16: Da bin ich sehr konsequent, da habe ich Kühnen und habe auch noch vierzehn Prozent gearbeitet.

00:38:21: Ich fand, was könnte ich noch machen auf der Seelenbotschaft?

00:38:24: Eine Freundin von mir ist die Adelheid – also eine sehr enge Freundin – Brunner vom alten Wissen.

00:38:34: Sie hat zu mich gesagt «Mach doch Webinar!

00:38:38: Du hast so viel Wissen, erzähl doch einmal!».

00:38:42: Und dann habe ich angefangen mit dem.

00:38:46: Manchmal braucht es so jemand, einen Engel oder eine gute Freundin oder ein Freund, der einem die Türe aufmacht und vielleicht schon hier ist?

00:38:54: Ja.

00:38:55: Es ist wahrscheinlich nicht in deinem Bewusstsein angekommen.

00:38:59: Sie war ja eigentlich schon da.

00:39:01: Wahrscheinlich hat er diese Möglichkeit.

00:39:02: Aber zum richtigen Moment, zur richtigen Zeit die Botschaft von jemandem überkommen, den man vertraut, ist manchmal einfach Gold wert.

00:39:09: Sie hat mich schon.

00:39:11: Und natürlich auch meinen Mann, das ist ja so klar ... Ja... Ich habe halt ... Das ist für mich ein bisschen fremd, weil ich immer eins zu eins alles gemacht habe und ich gebe auch Seminare.

00:39:28: Es dienen mir mehr, aber es gibt eine riesige Freiheit online.

00:39:35: Und ich hätte nie gedacht wie viel ... Was sagt man dann?

00:39:39: Resonanz, ich auch.

00:39:41: Ich bin sehr glücklich.

00:39:44: Kann ich das auch so machen?

00:39:47: Hat sich von Anfang an recht frei angeführt oder hast du schon eine Zeit gebraucht aus diesem systemischen Reusen und ins Neue hinein?

00:39:58: Ich habe es auch erlebt, als ich meinen Job gekündigt habe ... Als ich die Entscheidung getroffen habe, hatte es gefühlt, jetzt gehe ich raus und dann ist das wie ... Habe ich diese Themen nicht mehr, die mich manchmal so triggert?

00:40:14: Und dann musste ich merken, dass im ersten Jahr ... Ich muss die ersten Themen aus mir herausbringen.

00:40:20: Die mich immer in diesem System triggerte.

00:40:24: Ein Thema war zum Beispiel also Hierarchie- und Machtgehäbe.

00:40:27: Dann musste ich feststellen, dass ich das nicht immer noch von außen ... sondern dass es im Jahr innen noch tieffankert ist und auch wenn außen wegfällt, im Jahr inne die Sachen immer noch triggern.

00:40:40: Hast du auch solche Dinge gehabt oder hast du relativ schnell aus dem einen Gumpen und ins andere hin?

00:40:47: Ich kenne das, was du beschreibst, wenige mit Hierarchie.

00:40:50: Das war mir immer gleich.

00:40:52: Ich hatte gar kein Problem, wenn jemand den Chef rausgehängt hat.

00:40:58: In der Regel habe ich immer gedacht, ich weiss schon, was ich kann ... Was ich mir zum Beispiel viel

00:41:06: mehr gezeigt

00:41:07: habe und ich nie gedacht hätte, dass ich ein Thema habe ist existenzielle Angst.

00:41:12: Und das ist aber etwas, was ich wirklich ansehen muss, weil ... Ich merke, es kommt gar nicht vom Job.

00:41:22: Das kommt aus dem Geld.

00:41:25: Das ist etwas ganz Duftes.

00:41:28: Sonstige Sachen abgesehen von diesem ... bin ich sehr schnell in meinen Nachholen.

00:41:35: Ich habe sogar das Gefühl, dass ich geboren bin für dieses Leben.

00:41:42: Wie ich am Anfang gesagt habe, wirkt zwar nicht so, aber ich mache mich superstrukturieren.

00:41:48: Ich hab immer einen schönen Plan und alles funktioniert gut.

00:41:53: Ich tue nie auf den letzten Drücker irgendetwas machen.

00:41:56: Es fliegt ... Wenn ich ein Kriptum schreibe oder ein Webinar habe, dann mache ich das zuerst für die Körper.

00:42:05: Also dann gehe ich mit dem Thema ... Ich nenne es, dass ich mit diesem Thema gehen.

00:42:12: Ich gehe auch immer mit einer Pflanze, bevor ich mit ihr etwas mache.

00:42:16: Also... Ich bin jetzt nicht jemanden, der anseht und zack-zack.

00:42:21: Sondern es ist alles ein Prozess.

00:42:25: Aber nicht in Strängen!

00:42:28: Prozessen meinen wir immer.

00:42:30: Es ist sehr anstrengend, aber es ist mehr ein Tiefs auseinanderzusetzen.

00:42:36: Ja und so während dem Pilgeren ist mein Kript entstanden zur Urfrau zum zweiten Kreis.

00:42:47: also du ja ... Und die Selbstständigkeit ermöglicht mir das?

00:42:55: Mein Tempo, meine Rhythmus Meine Verkörperung, ich muss auch immer ankommen.

00:43:01: Ich kann nicht irgendwo ... an einem fremden Ort haben und dann muss ich da etwas machen.

00:43:09: Ja.

00:43:09: Ich muss wieder dort leben?

00:43:13: Ja!

00:43:14: Darum kann ich ja auch nicht gut fliegen.

00:43:16: Dann müssen wir irgendwo hinfliegen.

00:43:18: Du spitzst

00:43:18: schnell.

00:43:19: Für dich kommt es noch nicht mit deinen Teilen.

00:43:21: Das ist

00:43:22: brutal für mich.

00:43:24: Es geht fast nicht.

00:43:26: Kommen auch sonst Fussunterwege sein oder vielleicht mal mit dem Willen, das ist ein bisschen schneller.

00:43:30: Aber trotzdem hat man einen Tempo, wo man dann noch mit dem Körper und allen anderen Teilen mitkommt von diesem her.

00:43:37: Ja ... Das

00:43:38: Laufen ist für mich... Wenn ich jetzt dir sagen müsste wie ... zeigt sich mir Spiritualität würde ich sagen im Laufen?

00:43:48: Im Gehen!

00:43:50: Dann empfange ich alles Wichtigen wenn ich durch ... durch den Naturlauf.

00:43:59: Dann bewegt sich alles, aber mein Pilger ist für mich das Beste.

00:44:05: Aber Velo fahre ich natürlich auch gerne.

00:44:10: Es ist ein bisschen schneller und verbindender.

00:44:15: Früher war mir viel Sport geklettert, als ich noch jünger war oder gekletterte.

00:44:20: Und dann habe ich diese Welt ... Für mich war jede Klettertour eine Berührung mit dem Knochen der Erde.

00:44:30: Ganz anders als für meinen Mann, und das ist auch so ... Ja?

00:44:38: Das ist einfach ein Erfahrungsschatz.

00:44:44: Wenn du dich gerade im Moment in die Zeit qualifizierst oder in den Moment für dich aus der Natur so präsent bist zu dem, Hier, aber auch global passiert.

00:45:01: Wann nimmst du gerade im Moment ... Wo?

00:45:06: Im Moment ist für mich ein ganz festes Thema Blüte.

00:45:10: Also etwas blüht auf.

00:45:13: Etwas wird sichtbar und sich raus.

00:45:16: Und Sichtbarkeit heisst eben nicht nur, dass das sichtbare wird, was wir wollen sehen, sondern eben auch das, Jahre, gar Jahrhunderten lang Brotlet hat, bricht jetzt auf.

00:45:34: Aus Menschen, die agieren aus Menschenströmen, und das bricht nun auf.

00:45:44: Und ich glaube, dass der Aufbruch grundsätzlich ... Gut ist, wie ein Wunder, das zuerst noch einmal muss aufgehen, dass sie richtig verheilen kann.

00:45:57: Jetzt ist es so, wenn wir die Alchemy ansehen wollen, dass man in der Zeit der Schwärzungen kriegt, also dass die Umwälzung auch viel existenzielle Ängste von Menschen hat.

00:46:11: Aber gleichzeitig wieder die

00:46:13: pure

00:46:13: Schönheit der Natur.

00:46:16: Jetzt kommen wir in die Bereinigung.

00:46:22: Ich glaube, jeder Mensch macht der Prozess durch.

00:46:29: Und die einen machen es vielleicht bewusster und darum kann man schneller oder im Sinne präsenter.

00:46:37: Andere seuchten nach einigen Zeiten durch ihre Themen ... Aber ich glaube, dass wir Menschen das schaffen.

00:46:48: Ich glaube auch, dass Frieden möglich ist.

00:46:53: Ähm ... Aber nicht heute Morgen.

00:46:58: Ja.

00:47:01: Da braucht es wieder den Prozess?

00:47:03: Wie du vorhin gesagt hast

00:47:06: ... Ja und wahrscheinlich schon mehr als wir jetzt an diesen kritischen ... Es braucht mehr Menschen, die eben ... Und ich meine ... Ich meine, nicht nur spirituelle Menschen.

00:47:19: Spirituelle Menschen wollen auch dogmatisch sein wie religiöse Menschen und der Dogmatismus ist der, der uns trennt.

00:47:30: Egal welchen!

00:47:31: Ja... Egal.

00:47:37: Ich habe auch Mühe mit dem, wenn man gegen die Kirche ist als naturspirituelle.

00:47:42: Ich gehe gerne in eine Kirche.

00:47:45: Ich sehe den Ort immer noch als heilige Dumm.

00:47:48: Denn die Erde ist heilig, ich spüre das auch.

00:47:51: Natürlich wurde darauf etwas geboten, aber wenn man sich fest verbindet, spürt man das.

00:47:57: Ich glaube der Weg ist aufzuhören und zu suchen was uns tremmt, sondern anzusuchen was uns verbindet.

00:48:06: Magst du nur der Hügel sein, wo dein Kapel drauf steht?

00:48:09: Lange schon!

00:48:12: Und ... Für das muss man auch ein bisschen durch die eigene Welt angekommen sein.

00:48:24: Und wenn man das schafft, wird es friedlich hier draussen.

00:48:32: Wir sitzen am Wallensee am heutigen Tag.

00:48:36: Wenn du gerade da geworden bist und das Wasser begleitet dich ... Oder Wasser ist sehr, sehr präsent.

00:48:44: Wie ist im Moment im Wasser so ... An Informationen von den Händen, wieso spürst du?

00:48:50: Ja.

00:48:53: Das Wasser erinnert uns Menschen wie wichtig es ist, lebendig zu sein.

00:49:02: für mich oder im Wasser haben wir so viele Informationen und das Wasser ist eigentlich Gefühl-Hingabe.

00:49:14: Es macht auch etwas, was es will.

00:49:15: Es hat verschiedene Zustände, wo man sie einnehmen kann.

00:49:19: Was alles im ganzen Kreis läuft.

00:49:24: Und

00:49:25: mehr

00:49:26: Menschen und ich sage extra mir, weil ich höre ja auch dazu ... Wir haben das Gefühl wir können den Wasser kontrollieren.

00:49:32: Der Regen.

00:49:33: Wir können die Wasser kanalisieren.

00:49:37: Wir machen so das Wasser tot.

00:49:41: Das gibt den Naturforscher, wie heisst er?

00:49:43: Schaumbärger oder Nösterreicher.

00:49:45: Er hat herausgefunden, dass in jedem natürliche Wassergewässer immer links die enden Spirale und rechts die endende Spiralen haben, also die Wirbel.

00:49:58: Dann ist das Wasser lebendig!

00:50:00: Uns hat man die Wirbel beigebracht, zu dämpfen.

00:50:04: Nicht so nach draussen, aber auch nicht zu viel nach innen neutral zu sein.

00:50:09: Wasser, das wir durch Linien laufen lassen, ist neutral.

00:50:15: Ist zwar schneller ein Fluss, darum haben wir flüssens Wasser und so ... Aber es ist nicht lebendig!

00:50:22: Das Wasser sagt uns aber bis lebendige.

00:50:27: Bis ... In deinem Herz, in deinem Gefühl, in deiner Seelenbindung.

00:50:34: Und nicht neutral!

00:50:36: Auch wenn ich meine wir sind Schweizer oder fast wie ich ... wird die Neutralität hochgelobt.

00:50:44: und es geht nicht um diese Neutralitäten, sondern darum, Raum einzunehmen.

00:50:50: Wirklich für sich Raum einzunähen.

00:50:53: Und auch halt einmal sagen, wenn etwas nicht gut ist?

00:51:00: Und trotzdem bis sie ich bleiben.

00:51:03: Wir, die Patienten früher, haben immer gesagt, Frau Gubler ist ausinnig streng.

00:51:10: Sie haben so eine klare Linie.

00:51:13: Sie sind so streng ... Aber man weiss immer, wo man ist.

00:51:18: Ich glaube, das

00:51:19: braucht

00:51:21: es.

00:51:22: Das heisst nicht, dass ich ... Dann gibt es keine Hand.

00:51:26: Der Rahmen ist klar, und der Rahmen muss nicht ein Kanal sein, das was er innen presst.

00:51:32: Er kann wild etwas alles sein, aber er darf mir klar sein.

00:51:41: Das ist für mich alles lebendig!

00:51:44: Und ich finde, es gibt nichts Schlimmeres als Menschen, die alle gleich aussehen.

00:51:49: Alle nach dem gleichen Äußeren streben sich aufgehend für irgendwelche Hypes und das ist für mich ... Da komme ich auch wieder gerne, dass es für mich ausschlimm ist.

00:52:03: Weil das ist nicht ... Das ist weit tot!

00:52:07: Ja... Das

00:52:08: ist für mir weit tot.

00:52:11: Und vielfach wenn ich Menschen beobachte Und jetzt nicht direkt in die Interaktion zu gehen, habe ich auch das Gefühl, es fehlt so eine Bändigkeit.

00:52:25: Ja und das macht mich traurig!

00:52:31: Und wenn ich ... Das sehe ich nie sonst bei keiner Familie.

00:52:35: Keine Tierfamilie, keine BlumenfamILie, das sind ja auch Familien.

00:52:40: Das sehe nur bei den Menschen.

00:52:47: Hängt damit zusammen, dass man die Verbindung zu den Lebendungen aus der Natur nicht mehr hat oder der Kontakt nicht mehr hier ist?

00:52:57: Ich gehe auch so weit zum Sägen.

00:53:00: Das hat einen Grund dafür, dass wir Essen essen, was nicht lebendig ist und Wasser trinken.

00:53:07: Und ich meine damit nicht irgendwelche Türe präparat kaufen gar nicht!

00:53:12: Es gibt einfache Wege.

00:53:14: aber ich meine wirklich ... Wir haben wie sie gelernt, Natur zu sein.

00:53:20: Ja.

00:53:22: Dabei sind wir Natur?

00:53:25: Ja

00:53:29: Und Schöne.

00:53:30: was ich aber beobachten ist bei unserem Sohn Aber auch bei meinen Nichten und meinen Eiffen, die sind noch klein Wenn ich mit ihnen zusammen bin, die haben das Die leben das.

00:53:46: Ich sage das auch zu meinen Geschwistern und sie sind nicht alle so super auf mich zu sprechen.

00:53:51: Meine Geschwüsste, meine Brüder haben ein Problem mit mir in meiner Art.

00:53:56: Aber das möchte ich ihnen beibhalten?

00:53:59: Das ist so ein Geschenk!

00:54:02: Ja...

00:54:03: sich da zu bewahren, wenn es gar nicht so einfach ist, sobald man dann auch in gewissen Strukturen hier drin ist oder?

00:54:10: Würden Sie da nicht irgendwie ein grosses Buch aufmachen, aber das ist das, was ich auch so wahrnehme, ähm ... so dass abtrainieren, oder?

00:54:21: Wie du jetzt gesagt hast, ist eigentlich wieder Lebendigkeit.

00:54:24: Da dürfen sich das Bild oder auch das Stil ziehen und sich zurückziehen wie man es braucht

00:54:30: usw.,

00:54:31: nicht immer funktionieren oder im Gegenteil.

00:54:34: Komplett zu funktionieren und alles nach außen gehen.

00:54:37: Das macht man nicht, das sollte man nicht.

00:54:40: Da muss man ruhig sein.

00:54:42: Und es ist schon sehr tief geregt.

00:54:44: Ich habe ein Setzstil gedacht, in meinem Kopf, wie tief das verankert ist ... auf den Lippen zu haben und sagen, was ich überhaupt nicht sagen würde.

00:54:57: Also wenn man merkt, dass es sich für mich gar nicht stimmig fühlt.

00:55:00: Und ich möchte das auch gar nicht sagen.

00:55:02: Aber es ist irgendwo so einbrennt in meinem System von früher noch oder gesellschaftlich manchmal vielleicht nicht einmal ... Vielleicht hat da nicht mal jemand zu mir gesagt, sondern es ist irgendwie der Rahmen, den wir haben.

00:55:13: Es ist manchmal so schwierig, dass man dann nicht selber in einen Switch oder irgendwo in einen kommt.

00:55:19: Ja?

00:55:19: Automatisch!

00:55:22: Da würde ich jetzt zum Beispiel, es gibt Naturfölcher, die sagen darum, sie gehen nicht in eckige Schulen.

00:55:29: In eckigen Zimmern und du hast das ja eigentlich sehr schön gespürt, dass man mit mir nicht das Interview machen kann.

00:55:35: Das hätte ich nie

00:55:36: gemacht!

00:55:37: Er hat sich auch für mich Nullstimmung, da wäre er ja komplett am Thema

00:55:40: vorbei.

00:55:43: Ich habe zum Beispiel ... Ich kann zum Beispiel nicht ... Ja, ich bin auch nicht unbedingt Yoga.

00:55:49: Das habe ich jetzt nicht so gut gemacht, aber manchmal mache ich es für meinen Rücken.

00:55:53: Aber ich kann nicht in einen Raum.

00:55:55: Ich kann auch nicht in einem Raum etwas lernen.

00:55:59: Wenn ich ein Seminar machen möchte, muss das immer so sein, dass man es entweder draussen macht oder in einer Jurte ist.

00:56:09: Und dann kann ich jemand sagen, du bist halt privilegiert und du kannst das noch so ... Das mache ich auch ganz bewusst.

00:56:17: Aber irgendwann macht es bei mir zu, den Raum.

00:56:21: Da fühle ich mich so ... Ob ich nicht gut schnuffen

00:56:25: kann?

00:56:25: Ja.

00:56:27: Und das hat nichts mit den anderen Menschen im Raum zu tun.

00:56:32: Das ist einfach nicht unsere Natur!

00:56:39: Wir haben gelernt oder wir sagten dann, dass du dich nicht übertrieben hast Oder, ah, Christi, da ist die halte Kleine zusammen.

00:56:52: Einfach so Sprüche

00:56:54: ... Du

00:56:55: doch nicht so!

00:56:56: Ich habe noch nie hundert Prozent geschaffen, auch nicht in meinen jüngeren Jahren.

00:57:01: Weil ich immer

00:57:02: gewusst habe,

00:57:05: dass mich eine solche Substanz und Präsenz braucht.

00:57:09: Ich muss ganz viel Raum haben, um mich aufzuladen zu können.

00:57:15: Und ich kenne das gar nicht, obwohl die Power hatte.

00:57:20: Und auch der Beruf ... Die Psychiatrie-Krankenschwester kann ich gut.

00:57:26: Ich habe nicht unter den schlimmen Geschichten gelitten.

00:57:33: Aber ich habe immer gewusst, dass ich eine krasse Balance brauche und das so gemacht habe.

00:57:41: Und wir lernen, aber reiste ich zusammen.

00:57:44: Das Geld ist wichtiger.

00:57:47: Wenn du jung bist, musst du es so machen und musst voll arbeiten.

00:57:51: Wir lernen das.

00:57:53: Aber es entspricht nicht unserem Naturell.

00:57:56: Von fast niemandem.

00:58:05: Ist das Gefühl, dass gerade noch etwas gesagt wird?

00:58:09: Nein!

00:58:11: Dann wäre meine abschließende Frage ... Wo gehen die Wurzeln gerade noch so an?

00:58:15: Hast du gerade eine Intentionengefühl,

00:58:18: welche ...

00:58:20: Wie deine Wurzen gerade noch wachsen wollen, wo es gerade noch durchgeht oder bist du mega im Moment von Anker?

00:58:32: Also ich fühle mich jetzt einfach sehr wohl und spüre ganz fest nach diesem Gespräch.

00:58:41: wie stark meine Wurzeln sind, wie gut verbunden.

00:58:45: Es ist ein schönes Gefühl und ich habe jetzt aber gerade gemerkt dass sich wahrscheinlich doch einmal noch auf einer Bühne steht.

00:58:55: Und das hat mich jetzt irgendwie ... Ich hatte es erst mal dürfen und bin aber so nervös gewesen, dass ich nicht gerne geniessen kann und habe jetzt gemerkt, weil ich glaube, das würde mir jetzt noch gefallen.

00:59:08: So schön!

00:59:10: Da können wir mit dem Gespräch aussenden, dass sich die Bühne für dich öffnen.

00:59:18: Genau, genau.

00:59:20: Wir sagen auch Danke vielmals.

00:59:21: Es ist magisch, wirklich traumhaft hier zu sitzen und irgendwie fast ein bisschen surreal, dass wir heute hier sitzen und dann wählen sehen.

00:59:32: Du mit uns so viele von deinen ... Verbundenheit teilt hast.

00:59:37: Denken vielmals, hattest du dich einladen lassen und von den Wurzeln angesprochen gefühlt?

00:59:41: Ich fühle mich wirklich sehr denkbar und auch ein bisschen geirrt.

00:59:45: Und freue mich weiterhin alles zu verfolgen, was du uns übersetzt bist und was du mir schon oft im Alltag so momentbeschert hast, wo ich gedacht habe ... Zum Glück schreibt sie das!

00:59:58: Jetzt macht alles für mich mehr Sinn und ich glaube um diesen geht es so, dass man dadurch durch Übersetzungen von Menschen, die da noch tiefer drin sind.

01:00:06: Sich auch wieder erlaubt zu fühlen und anzumerken, dass man vielleicht gar nicht so falsch merkt.

01:00:11: Man ist mit ihm, wo man selber wahrnimmt und sich dann nicht alleine fühlt.

01:00:15: Denke vielmals für das.

01:00:17: Danke vielmal!

01:00:19: Ja, danke bist du hannengereist?

01:00:21: Und ja ... Viel gibt es gar nicht mehr zu sagen.

01:00:25: Ich glaube, es ist wie ... Das Tourgau ins Glarnerland gab sich auf dem St.

01:00:31: Galler Boden die Hand und hoffentlich mag es viele Menschen berühren, um zu sich selbst zurückzuführen.

01:00:39: Danke.

01:00:40: –

01:00:40: Danke auch vielmals!

01:00:46: Danke vielmals fürs Zuhören.

01:00:49: Und

01:00:49: schön

01:00:50: bist du da bei den Wurzeln gelendet.

01:00:53: Wenn du etwas mitnehmen konntest, abonnier der Wurzelgespräche Podcast und teile ihn mit Menschen die sich auch gerne inspirieren lassen.

01:01:03: Ich freue mich natürlich auch über deine Rückmeldung, welche Impulse du aus diesem Wurzelgespräch

01:01:09: mitnimmst.

01:01:10: Ganz nah am Motto zusammenwurzeln und wachsen!

01:01:15: Bis bald.

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