Anna Lehmann - Bio-Beck Lehmann
Shownotes
In dieser Folge der Wurzelgespräche spreche ich mit Anna Lehmann vom Bio-Beck Lehmann über Lebensmittel, Werte und Unternehmertum im Wandel der Zeit. Ein Gespräch über Qualität, Verantwortung und die Frage, was Menschen und Unternehmen über Jahrzehnte hinweg wirklich trägt.
Wurzelthemen dieser Folge:
🥖 50 Jahre Bio-Beck Lehmann Ein Blick auf die Geschichte eines Unternehmens, das Bio-Handwerk seit Jahrzehnten mitprägt.
🌱 Bio-Pionierarbeit & gelebte Werte Was es bedeutet, nachhaltige Qualität nicht nur zu kommunizieren, sondern konsequent zu leben.
🏛️ Von der Architektur in den Familienbetrieb Annas persönlicher Weg hinein in ein Unternehmen mit Geschichte und Verantwortung.
🍞 Lebensmittelqualität & Esskultur im Wandel Wie sich unser Essverhalten verändert hat – und welchen Einfluss das Internet dabei spielt.
⚖️ Defensive & offensive Entscheidungen Warum Unternehmertum oft bedeutet, zwischen Sicherheit und mutigen Schritten abzuwägen.
💡 Vision & Umsetzung im Familienunternehmen Wie Ideen wachsen und gleichzeitig im Alltag getragen werden müssen.
👩💼 Geschäftsleiterin nicht vom Fach Welche Chancen und Herausforderungen entstehen, wenn der Blick von aussen ins Handwerk kommt.
🤝 Tradition & Veränderung Wie Werte über Generationen weitergegeben und gleichzeitig neu gedacht werden können.
🌾 Was uns wirklich nährt Über Lebensmittel hinaus: Haltung, Verantwortung und bewusster Umgang mit Ressourcen.
Eine Folge über Lebensmittel mit Haltung, ehrliches Handwerk und die Frage, wie Qualität und Werte auch in einer schnelllebigen Zeit Bestand haben können.
Mehr über Bio-Beck Lehmann 📸 Instagram: @biobeck.lehmann 🌍 Website: (https://www.biobeck-lehmann.ch/))
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Theme Song Intro & Outro: Sweet Lime - Domesticfuel 🌍 https://domesticfuel.ch Herzlichen Dank für den Wurzelsound!
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Transkript anzeigen
00:00:05: Hoi und herzlich willkommen zum Wurzelgespräche Podcast.
00:00:10: Dein Podcast, wo mir mit spannenden Menschen den Blick zu ihren Wurzeln richtet – ein Podcast, das verbindet, inspiriert und zum Nachdenken anregt!
00:00:21: Mein Name ist Jacqueline Checkie Baumann und ich freue mich.
00:00:26: vielfältige Lebenswege, tiefen Einblick und prägende Erfahrungen mit Tier-Stylen.
00:00:39: Bei herrlichem Sonnenschein darf ich heute hier am Teich in Landerswil sitzen.
00:00:44: Vor mir sitzt Anna Lehmann, Leiterin des Biobäck-Lehmanns, wo wir da auch die Produktion gerade vor der Tür sitzen.
00:00:54: Anna, danke vielmals!
00:00:55: Dürfen wir heute hier zu Gast sein bei dir?
00:00:58: Herzlich willkommen!
00:00:59: Danke auch für die Einladung.
00:01:01: Danke vielmal!
00:01:03: Wir haben von einiger Zeit miteinander geredet und dann habe ich in meinem Kalender eine Söhne gemacht.
00:01:09: Euren Teich ist so einladend.
00:01:10: Du hast gesagt, am liebsten würde ich hier irgendwo draussen aufnehmen.
00:01:13: Das passt für mich gut und sie hat auch da nichts.
00:01:16: Dann mache ich aber jetzt immer, dass es immer hinter der Termine des Podcasts kommt, dass wir da immer draussen ausnehmen können.
00:01:22: Sehr schön ja!
00:01:23: Ich habe mir gefreut heute Morgen.
00:01:25: Also das es so passt, dass man uns so gewünscht hat?
00:01:27: Jetzt ist das eintroffen.
00:01:30: Wo sitzen wir gerade?
00:01:31: vielleicht vor allem durch eine Foto rein?
00:01:34: Der Garten bei euch von der Produktion.
00:01:37: Wie ist es, dass hier nicht nur das Haus steht, wo wir im Backen sind, sondern auch in so einem schönen Garten?
00:01:46: Ja.
00:01:46: Hier ist eine schöne Geschichte von meinen Eltern.
00:01:50: Und zwar ist mein Vater in einer Bäckerei in St.
00:01:54: Gallen aufgewachsen und die hätten meine Eltern auch dürfen übernehmen sollen.
00:02:00: Sie haben dann gemerkt, dass sie da nicht können ... und haben in den siebentzeigten Jahren Anase geschaltet, dass sie gerne eine Dorfbeckenreihe mit schönem Garten übernehmen
00:02:15: würden.
00:02:15: So gut!
00:02:15: Man muss noch aussenden, was man will und dann
00:02:17: ... Ist ja der Wiss nicht?
00:02:19: Genau!
00:02:21: Und Sie bekamen etwa fünf Zigagenpapen.
00:02:23: Das ist das Zweite, was Sie angeschaut haben und gefunden haben, wenn das finanziell funktioniert.
00:02:30: Dann ist es da.
00:02:31: Ich hatte grössere Räume, jetzt im Tokenburg-Appenzell.
00:02:36: Mein Vater ist ein bisschen grosser.
00:02:38: Das ist
00:02:38: sehr wichtig.
00:02:39: Dass
00:02:39: ich eingegangen fühle.
00:02:40: zu den Tiefen?
00:02:41: Genau
00:02:42: und es war wirklich kleinste Bäckerei.
00:02:45: Was sie da einfach noch haben.
00:02:47: Aber mit einem schönen grossen Garten, das war ihnen dort mal wichtig.
00:02:51: Weisst du warum?
00:02:52: oder ist die Affinität schon so Naturgarten?
00:02:57: Also Sie ... Die Beckenreihe war etwas grösser.
00:03:01: Ich glaube, sie hatten schon um die fünfzehn Leute in den Sechzen Jahren und sie wollten von Grund auf starten.
00:03:09: Und sie haben sich wirklich als Pionier mit Kompost, mit Garten, natürlich nicht spritzen auch beim Brot so wie früher mit Zutagen und so weiter auseinandersetzt.
00:03:24: Ich sage an mein Hippie, aber sie gehören das nicht so gerne.
00:03:28: Sie finden viele Hippies und haben eben nicht so viel gemacht oder ... Und konnten hier von Grund auf starten.
00:03:39: Also es war eine Bäckereiung.
00:03:41: Und sie hat es zweiter gestartet.
00:03:43: Dann ich sage an mich ein Drittel ist so Selbstversorgung.
00:03:47: Ein drittel ist Familie.
00:03:48: Ein Drittel war die Bäckerei.
00:03:51: Also eigentlich so das, was man jetzt öfters wieder gehört.
00:03:55: Sie haben auch dort schon mal so gestartet, wenn man heute wieder mehr probiert irgendwie eine Selbstversorgung für die Selbstständigen etwas machen für andere ist noch interessanter.
00:04:04: Du sagst es richtig, die Pionierarbeit wirklich hier geleistet und der neue Kapitel dann angefangen oder von der Geschichte gefühlt?
00:04:13: Ja ja ich habe wahnsinnige Respekt vor ihnen und auch vor allen Dingen, die das heute machen will.
00:04:21: Vielleicht die einen sind ein bisschen romantisch unterwegs und für mich ist es klar, dass mega viel Arbeit und Disziplin gefordert hat.
00:04:31: Und das muss dann auch so lange halten?
00:04:34: Wir tauchen dann noch ein, weil wir diesen jährigen Jubiläum haben.
00:04:38: Da müssen wir erst mal arbeiten!
00:04:40: Aber wichtig ist jetzt natürlich auch zum Einstieg mit Tieren zu finden.
00:04:44: und da frage ich dich natürlich die Wurzelfragen.
00:04:46: Wo sind deine Wurzeln oder wo spürst du tiefen in deinem Leben?
00:04:51: Ja, das ist natürlich wie bei anderen nicht so eine einfache Frage.
00:04:58: Zuerst habe ich gedacht, dass man sie ausschaut.
00:05:01: Nein, das geht nicht.
00:05:07: Ich bin hier in der Bäckerei aufgewachsen und habe mich nicht so sehr wohl gefühlt da auf dem Land mit so wenigen Menschen.
00:05:19: Und gleichzeitig fühle ich mich aber auch nicht so wohl voll in der Stadt mit sehr vielen Menschen.
00:05:26: Ich habe dann schon in der Lehre zum ersten Mal ... Ich habe ein Budget gemacht, wie es wäre, wenn man den WG ausziehen könnte und so weiter.
00:05:35: Dann hatte ich später einen Partner, der mir das auch so gelungen hat.
00:05:41: Wie viele Tourgauer habe ich bis Wintertour gearbeitet?
00:05:46: Und die Wintertouren arbeiten zusammen in Biss Zürich.
00:05:50: Und dann merkt man, dass es eigentlich schon gut ist.
00:05:55: Oder ich bin zurückgekommen, weil ... Ich könnte jetzt nicht ganz aufs Dorf, aber das sind noch andere.
00:06:05: Zusammenhängen, wenn man ein Geschäft hat und doch eine öffentliche Person in diesem Sinn ist ... Das habe ich nicht so gerne.
00:06:17: Ich mag auch meine eigenen Räume, die man mich nicht so kennt.
00:06:20: Sollte
00:06:21: ich zurückziehen?
00:06:22: Genau.
00:06:22: Dann kannst du einmal rausgehen und weggehen.
00:06:26: Ja, dann ... Ich stand schon im Raum, dass wir den Podcast machen.
00:06:32: Ich war vor einem halben Monat in Bern am Seminar.
00:06:39: Ich bin ganz alleine da.
00:06:43: Wie heisst es?
00:06:43: Cartier Loren, mit diesen vielen Graffitis gelaufen und so.
00:06:49: So erinnerte ich mich an die Jugend.
00:06:50: Da habe ich das auch sehr cool gefunden.
00:06:53: Die Haustür ist alles so streng und nützlich ... Ich war so wohl, dass ich eben nicht ... Also das Konservative des Beständigen, der hier im Thurgau sehr stark ist, darf schätzen lernen.
00:07:16: Und auch in mir.
00:07:19: Ja?
00:07:20: Anerkennen!
00:07:21: Dann gehört es zu mir.
00:07:24: Spannend, also zwei Herzen in einer Brust oder so.
00:07:27: Beides.
00:07:28: Es braucht ein bisschen die Ballers auch wieder zwischen.
00:07:32: Ausbrechen und Beständigkeiten.
00:07:34: Ja, also ... Töntet sich ein bisschen so?
00:07:36: Genau!
00:07:38: Wie lange bist du jetzt schon wieder in den Familienbetrieb zurückgekommen?
00:07:43: Und wie kam es da her?
00:07:44: Wo warst du vorher?
00:07:45: Ich würde mich natürlich auch noch interessieren.
00:07:47: Es ist
00:07:47: ja auch wieder eine Geschichte.
00:07:49: Also ich kam zu Hause oder überhaupt.
00:07:52: Ich hatte nicht einen Traumbrief, aber bin eingestiegen in die Architektur.
00:07:57: Zuerst Zeichnerin und dann habe ich studiert Und auch ein bisschen geschaffen.
00:08:02: Dort habe ich sogar etwas Zürich geschafft und war auch wohl
00:08:07: gewesen.
00:08:09: Und da hat sich aber im Familienbetrieb ... Meine Brüder waren eigentlich schon eingestiegen, haben sich aber einiges gerade geändert, dass extern auch noch jemand dringend war.
00:08:21: Und ganz ehrlich, ich habe nie gedacht, dass ich das wöre und habe es auch nicht angestrebt.
00:08:28: Aber in einem Moment Da brauche ich eine Lösung.
00:08:33: Ich habe keine andere gesehen, als dass ich einsteigen würde.
00:08:41: Mit Hilfe von Leuten, die ich kenne oder auch anderen, die mich kennengelernt haben, musste ich einen Weg finden in welcher Art.
00:08:52: Dann bin ich im Jahr zwölf Jahre alt.
00:08:55: Innerhalb der zwei Wochen habe ich wirklich nicht hier geschaffen.
00:08:59: Ich habe einfach entschieden, dass ich das Geschäft übernehme und leite.
00:09:06: Und dass sich die Architektur in einem schönen Stil hinter mir lassen kann.
00:09:11: Das finde ich umdrehen zu machen.
00:09:14: Du hast im Vorgespräch vorhin erwähnt, keinen Nebensatz, dass du eher defensiv bist oder nicht so offensiv?
00:09:21: Wollen wir jetzt aber sagen ... gehört innerhalb kurzer Zeit, in so eine grosse Entscheidung zu treffen.
00:09:26: Weisst du noch, was dich dazu bewogen hat?
00:09:28: Zum sagen, hey doch!
00:09:30: Der Zeitpunkt ist jetzt da, ich würde das in der Familie bleiben.
00:09:35: Ja... Also auf einer Seite habe ich einen Stolz gekauft.
00:09:41: Auf die Produkte, auf die meine Eltern aufgebaut
00:09:44: haben.
00:09:44: Ich
00:09:45: sah es auch in Gefahr.
00:09:47: Ich fühlte mich auch verbunden mit den Eltern.
00:09:53: und den Menschen, die hier arbeiten.
00:09:59: Und für mich ist eigentlich ... Es war schon eine defensive Entscheidung oder?
00:10:05: Es war Druck da.
00:10:06: Ich habe es ja nicht gesucht.
00:10:08: Oder ich bin nicht vorher dringend
00:10:11: gewesen.
00:10:12: Ja.
00:10:13: Ich wusste von früher noch ... Vielleicht könnte ich das ... Ich wuste nicht, dass ich es kann.
00:10:21: Die Leute fragen mich viel.
00:10:23: Das stresst mich nicht, Antworten zu geben.
00:10:26: Das ist so etwas, das ich konnte.
00:10:28: Ich hatte sehr gerne Verantwortung und kam natürlich auch.
00:10:39: Und die Werbung habe ich auch gefunden.
00:10:41: Die stimmt auch für mich.
00:10:43: Wenn es jetzt ganz altmödig gewesen wäre, hätte ich das nicht übernehmen können.
00:10:50: Das transportiert man nach außen.
00:10:53: Und ich hatte wahrscheinlich auch nicht Kraft oder der Mut, um das selber völlig zu verändern.
00:10:58: Das ist jetzt auch nicht mein Wesen.
00:11:01: Ja.
00:11:02: Also dem Zeitpunkt, wo du es übernommen hast, ist schon ganz viel.
00:11:05: Da wurde immer wieder entwickelt.
00:11:07: Es stand nie still.
00:11:09: Das war sehr
00:11:11: viel da.
00:11:14: Wer ist in dieser Entwicklung?
00:11:16: Weil ich finde, das ist ein Knapppunkt gerade bei langen Jährigen.
00:11:20: Vielleicht auch die Familienunternehmen gibt ja dann immer so ... Übergehend wird die älteren Generationen ändern.
00:11:26: Es kommen wieder neue Dynamiken zusammen und entweder wir arbeiten, um mit der Zeit zu gehen, habe ich das Gefühl oder dann bleibt es stehen.
00:11:36: Irgendwann ist es sehr schwierig zum Aufholen von, was auch nicht zehn Jahre heute muss, gerade in dieser Zeit, wo man ja sehr schnelllebig ist.
00:11:44: Sind deine Eltern schon immer sehr offen?
00:11:47: Oder haben die Leute an der Seite gehabt, die da immer auch an der Entwicklung dabei waren?
00:11:52: Nein.
00:11:52: Meine Eltern haben dort sehr viel gemacht und meinen Vater vielleicht immer noch etwas übergrossen denkt und meine Mutter die Wirtschaftlichkeit wieder innen brachte und so eine Balance erbracht hat.
00:12:12: Das ist immer passiert und einfach auch ... Ich glaube, sie haben den Zeitgeist beide.
00:12:19: Sie spüren das sehr gut.
00:12:21: Ja und gehen dann auch mit?
00:12:25: Ja ich meine in den... ...nünzten Jahren brachten sie mediterane Gepäck.
00:12:32: Immer wenn wir in der Fähigkeit waren, nahmen es wieder eine Idee mit zu Hause.
00:12:36: Da kippen wir so aus.
00:12:37: Es ist schon ungesetzt,
00:12:41: was
00:12:41: man heute noch sieht.
00:12:43: Die Zutage hat mein Vater in den achtziger Jahren Megafest schon, warum man studiert und ausprobiert ist auch nicht immer gut gewesen.
00:12:54: Wirklich nicht!
00:12:55: Sind
00:12:57: die ja mal versucht?
00:12:58: Kann ich Ihnen das ein bisschen anziehen?
00:12:59: Ja, als
00:12:59: Kind ist es eh... Wenn du da nicht so gewöhnt bist, ist das Wurdeig voll kann, um den Ding zur Leibspeise
00:13:07: zu sehen.
00:13:08: Genau.
00:13:09: Und dann, was ich übernommen habe ... Es war überhaupt kein Trend.
00:13:14: Niemand hat von Surtag gesprochen.
00:13:16: Ich habe einen Wettbewerb, der von Hefe gesponsert wurde und über Surtage geschrieben.
00:13:24: Spannend!
00:13:26: Und wirklich in der Branche kein Thema heute.
00:13:29: Alle machen Surtagen und reden darüber ... Ja?
00:13:36: Und ich gehe jetzt nicht auf die Suche nach Ideen.
00:13:41: Es kommt manchmal schon etwas.
00:13:44: einfach mal ausprobieren und es könnte noch passen.
00:13:48: Wie waren
00:13:50: die ersten Monate oder Jahre nachdem du die Leitung übernommen hast?
00:13:57: Magst du daran erinnern, wie sich das angefühlt hat?
00:14:02: Die erste paar Jahre habe ich alles kennengelernt Dann ist man noch frisch.
00:14:10: Wir wissen nicht alle Abhängigkeiten, wir haben auch ein bisschen mehr Spielraum im Entscheiden.
00:14:16: Das wird mit den Jahren immer etwas... ...weiss man mehr und hat mehr zusammenhängen.
00:14:22: Da wird es manchmal schwieriger, etwas über den Haufen zu rühren.
00:14:27: Das ist nicht mehr
00:14:27: so.
00:14:28: Und äh... Wir haben dann im Sechzehn schon... Ich bin in dem Jubiläum gefeiert und habe dort so gespürt.
00:14:37: Jetzt bin ich noch ein bisschen erwachsener, mehr drin und traue mich auch mehr.
00:14:42: Ich war wirklich eine sehr schüchige Person schon immer.
00:14:46: Und ja ... Ich würde sagen, ab dort angefangen zu meingestalten, dann hat es einen ... In der Nacht habe ich das älteren Haus ersetzt mit einem moderneren Gebäude.
00:15:01: Was natürlich auch ... Es war ein rechtes Entscheid.
00:15:05: Zum Glück hat niemand mehr nostalgisch reagiert und wir konnten das machen.
00:15:10: Und es wurde auch von der Umgebung sehr gut angenommen.
00:15:14: Wir könnten dieses Haus wirklich gut brauchen.
00:15:18: Ja, dann hatten wir Corona.
00:15:21: Das war sicher auch eine schwierige oder herausfordernde Phase.
00:15:28: Dann waren die ... Es kamen neue Wälder dazu.
00:15:32: Wir hatten plötzlich Yoga im Haus, machte zusammen ein Format mit Meditation und wir haben den Garten geöffnet.
00:15:47: Die Leute dürfen einfach auch geniessen, dann ist es hier.
00:15:50: Und sie dürfen sich wohlfühlen.
00:15:54: Das klingt so, als wenn ich es noch etwas ergeben
00:15:58: habe.
00:15:59: Es ist so... Sind die Sachen auch auf dich zukommen?
00:16:02: Du hast dann wie gemerkt, wer passt zum jetzt vielleicht noch mit integrieren und was macht das gerade ... Also auch ein bisschen der Zeitgeist hast du gespürt und gehst auch mit dem etwas mit, so wie das klingt.
00:16:14: Also beim Yoga ist es auch etwas ambivalent.
00:16:19: Ich fand immer so, ja ... Yoga!
00:16:22: Ich habe die Tendenz gesehen, dass man effizienter wird.
00:16:28: Also gewisse Menschen, nicht alle.
00:16:31: Und es war für mich gar nicht immer so klar, ob das da ist.
00:16:35: Aber wir haben uns dort gefunden und jemand konnte den Raum auch gut brauchen.
00:16:44: Für uns war der Raum nicht so richtig benutzt.
00:16:46: Ich finde, ich fand dann einfach ... Ja, das passt.
00:16:53: Und wenn es nicht so selbstverständlich ist etwas zu machen, dann steckt immer auch eine Chance drin, dass man andere Menschen verblüfft und durchs Verblüffen einen gewissen Zugang bekommt einfach die gängigen Muschler zu unterbrechen.
00:17:15: Sehr spannend!
00:17:17: Der Erspekt zu sehen, dass es nicht unbedingt von Anfang an zusammenpassen muss.
00:17:21: Aber durch das dann wieder andere Räume öffnet oder für andere Leute Türen vielleicht auch öffnen.
00:17:28: Und du hast im Vorgespräch so spannend gesagt, die Bioszene ... Wir reden nachher noch etwas Produktion und so weiter, weil ich einfach so spannend finde.
00:17:39: oder was bedeutet da?
00:17:40: Wo gibt's Herausforderungen?
00:17:42: Warum ist das für euch so wichtig?
00:17:43: Aber zum Beispiel den Einstieg in die Bio-Welt.
00:17:48: Die ist immer noch sehr
00:17:51: eng
00:17:52: manchmal, also das Gefühl, es gibt so Bioszenen ... Du hast vorhin gesagt, die Bio-, Bio-Menschen kaufen sehr viel konsequent Bio ein.
00:18:02: Aber sie bleiben auch oft ihrer Babel für sich.
00:18:05: Wie eine Babels halt manchmal auch hat.
00:18:07: oder was ist dann so?
00:18:08: Und das führt dazu, dass man manchmal ... Menschen, die sonst nicht Bio-Konsumenten sind vielleicht jetzt auch nicht in einen Bioreformmarkt gehen oder in ein Bioläden.
00:18:20: Und auch hier wieder etwas teurer zu öffnen, damit es mehr verbindend wird und dass man die verbindenden Aspekte quasi mehr öffnet.
00:18:27: Das ist schon etwas, das dir wichtig ist?
00:18:30: Sehr,
00:18:30: sehr einfach!
00:18:33: Es sind ja nicht alle Menschen am gleichen Ort
00:18:35: und
00:18:36: gewisse sind privilegiert mit den Fähigkeiten, mit den finanziellen Möglichkeiten.
00:18:41: Und andere einfach in anderen Lebenswelten.
00:18:45: Was wir natürlich hier im Betrieb auch sehr, sehr gespürt und miterleben teilen mit den Menschen, die bei uns arbeiten, die sich zum Teil das nicht leisten können.
00:18:59: Ja ich finde es manchmal ist man dort so ein wenig ... sehr ab!
00:19:04: oder was richtig ist und was falsch.
00:19:07: Es wäre schön, wenn man weicher sein könnte.
00:19:10: Das heisst nicht, dass wir die Bioregeln aufweichen müssen – überhaupt nicht!
00:19:14: Ich stehe zu dem und ich weiss, das braucht eine gewisse Kontrolle und Verlässlichkeit ist mir sehr
00:19:20: wichtig.".
00:19:22: Aber seitens Konsumenten kommt so viel.
00:19:25: Ja, das ist nicht richtig.
00:19:26: bio und Zeb ist noch richtig.
00:19:29: Das gibt den Wahnsinn abgehend, dass andere sich dann eben abgestoßen oder nicht angenommen fühlen.
00:19:37: Und ja, dort ist es wichtig, dass man mit der Zeit geht und auch eine Offenheit pflegt.
00:19:45: Also das passiert auch in vielen Orten aber ... Es ist jetzt einfach für mich sehr ein wichtiger Aspekt
00:19:53: dass es auch authentisch für dich ist, wenn du hinterstehst oder wenn ich etwas rauskomme?
00:20:01: Ja.
00:20:03: Ich springe jetzt schnell.
00:20:05: Für mich gibt's so von der Motivation, Bio zu kaufen.
00:20:09: Es gibt zwei verschiedene.
00:20:11: Ich muss etwas überspitzen, damit wir lachen können.
00:20:17: Sehr wichtig!
00:20:17: Ja super!
00:20:18: Etwa
00:20:19: kommt ein Kind über und findet für mein Kind nur das allerbeste und ab.
00:20:24: dann wird noch Bioe gekauft.
00:20:27: Für mich... Und dann gibt es die andere Motivation.
00:20:32: Etwa schaut außen auf die Welt und findet, wie man hier Einfluss nehmen könnte und gut versuchen zu machen und kauft Bioe.
00:20:43: im Gedanken, wie man anbaut werden kann.
00:20:46: Wie können wir die Ökologie das Gleichgewicht verbessern?
00:20:53: Unsere Gesundheit in Globalen und Ganzen verbessern.
00:20:58: Und das sind natürlich zwei komplett verschiedene Motivationen.
00:21:05: Ja, genau.
00:21:07: Beide hin aber auch ein Stück weit ihre Richte... Also eben, Sie haben gesagt, eine ist richtig und die andere ist falsch oder...?
00:21:13: Aber es kann natürlich aufeinander gebrannt werden, oder die erste Version wurde dann eben auch ganz klar nur das Beste und nur das ganze Richtige.
00:21:27: Das ist vielleicht jetzt auch etwas zum Türen aufmachen zu der Produktion oder was da eigentlich bedeutet?
00:21:33: das beste oder qualitativ hochstehend.
00:21:37: Du hast vorausgesagt, es ist noch schwierig, gerade bei so etwas wie Brot- oder Bachwaren sag ich jetzt einmal.
00:21:44: Es gibt vielleicht schon ein Falsch wenn man es dann gar nicht kann essen oder wenn es komplett verbrennt ist.
00:21:49: aber die Range zwischen einem sehr finbachenden Brot, einen hellen und den sehr dunklen, ist riesig und es gibt die Liebhaber vom einen und vom anderen Kann man nicht unbedingt immer von Qualität reden.
00:22:05: oder was heisst dann gute Qualität?
00:22:07: Oder das ist auch noch schwierig, damit irgendwo festzumachen.
00:22:11: Ja, das ist oft schwierig und gerade jetzt beim Hellen- und Dunkelbechenbrot sind meistens diejenigen, die es dunkel nicht gerne haben, etwas Leute.
00:22:22: Die anderen kommen dann einfach nicht mehr, wenn sie immer hell war.
00:22:27: Dass wir dort wirklich ... auch Charakter gehalten und ein wenig angreifbar vielleicht ist.
00:22:36: Das finde ich nicht so einfach.
00:22:38: Das muss nicht jedem Hamur recht machen, ja?
00:22:43: Ja,
00:22:43: genau!
00:22:44: Und das andere auch... Also jetzt haben wir gerade Schwierigkeiten mit dem Einten offen, dass es nicht überall gleichmässig war.
00:22:51: Dann war uns ab und zu der Boden wirklich die Starkfache gewesen, sodass wir alle gefunden hätten.
00:22:57: Es war auch etwas drüber.
00:22:58: Das Brot war gleichgewöhnlich.
00:23:01: Aber jetzt sind wir gleich in die Anderkeit, ein bisschen konservativ und zurückhaltender.
00:23:07: Und dort haben wir es immer wieder den Grad zu finden.
00:23:10: Das ist schon sehr eine Abstimmung miteinander.
00:23:12: Ja!
00:23:14: Wie war das für dich?
00:23:15: Du hast vorhin selber erwähnt, dass du nicht die Beckenkandidatin gelernt hast.
00:23:22: Da kommst du aus einem anderen Bereich ... Wie ist es für dich in der Produktion immer wieder, die Schnittstellen zu finden?
00:23:29: oder auch wie festbringst du dich?
00:23:31: Wo braucht's vielleicht deine Unterstützung und wo alles machen lässt.
00:23:38: Es ist mega schön, dass gut-sächsige Leute für mich arbeiten
00:23:44: und
00:23:44: für uns arbeiten.
00:23:47: Und ich habe ja für ihre Schlusszeichen nicht sehr viel.
00:23:53: Beitragen von mehr
00:23:58: Erzügen
00:23:59: der Wertschöpfung.
00:24:01: Man
00:24:03: ist auch sehr bewusst, wenn es neben einem Engstil gibt und man gerade am liebsten wirklich voll einspringen würde.
00:24:12: Und gleichzeitig ist das für mich ein riesiger Vorteil, dass ich eine gewisse Freiheit habe zum diese Sachen machen, die kommen.
00:24:23: Projekte verfolgen und einfach in einem kreativen Prozess sein, wo man nicht immer so einfach schafft, wenn man voll eingepunden ist.
00:24:33: Und überall kann einspringen.
00:24:35: also ich habe auch mega Respekt vor allen Begreifungen die den Prüf haben weil sie wirklich extrem viel mitarbeiten und leisten und dass sie dann das nebenan noch herkriegen.
00:24:52: Genau, ich stelle es mir mit den Schichten sehr speziell vor.
00:24:56: Dann ist man wahrscheinlich in der Nacht in den Backstuben und dann geht man in das Büro am Abend und weiss nicht, ob wir still sind oder wie ich mir das vorstellen würde.
00:25:04: Da bist du eigentlich irgendwie überall auf dem twenty-quart.
00:25:07: Also jeder Betrieb steht ein bisschen anders bei uns, als wenn wir einen viertzwanzig Stunden
00:25:12: Betrieb
00:25:13: haben.
00:25:16: Ja.
00:25:16: Und da könntest du wirklich überall einspringen, wenn's muss sein.
00:25:21: Besteht für alle Leute auch, dass sie überall gebraucht werden.
00:25:25: Diejenigen, die sehr gut sind oder flexibel sind.
00:25:29: Genau... Ja?
00:25:33: Das ist auch noch spannend.
00:25:35: Hier ist schon etwas aufgehobt, das wir hier angekommen sind.
00:25:40: Ich finde es interessant immer so ein bisschen ... die zwei Seiten von etwas gesehen oder man könnte sagen, eigentlich wäre es schön kann einspringen wie du jetzt auch gesagt hast ich könnte das machen.
00:25:50: manchmal fühlt man sich vielleicht ein bisschen handlungsunfähig weil wir mit den Händen ja ein wenig unmächtig genau und haben wir mich halt gibt's auch rein vom Kopf her oder eben von dem was du sonst kannst machen auch wieder die Weite weil eben sonst kann man sich auch zuentwickeln mit diesem Tagesgeschäft Das Visionäre oder das Weiterdenken, die Projekte auch im Auge paart und so weiter.
00:26:10: Das große Ganze von oben war schon gerade etwas um einen doch relativ grossen Betrieb wie du gesagt hast mit der Arbeit.
00:26:17: Und auch wichtig, dass man sich den Raum frei behaltet.
00:26:22: Weshalb geht man irgendwann im Tagesgeschäft unter?
00:26:26: Im organisatorischen.
00:26:28: Wir rationalisieren, wir machen die Prozesse perfekt.
00:26:34: Irgendwann fehlt die Lebendigkeit.
00:26:37: Ich finde das noch ein schönes Wort, wenn man die Kultur quasi im Alltag verschluckt.
00:26:49: Sehr passendes Bild auch und ... Ist
00:26:52: aber auch schwierig für diese Kultur.
00:26:54: Die Kultur ist ein grosser Begriff.
00:26:56: Für den, der nicht so messbar ist einzustehen.
00:27:00: Gerade wenn es streng ist für alle.
00:27:04: Dort machen wir noch etwas für schön.
00:27:08: Ich habe aber auch die Seiten, die sehr pragmatisch sind und habe es berechnend.
00:27:14: Ja?
00:27:16: Es muss auch hier sein!
00:27:17: Die habe ich auch.
00:27:19: Also mir ist mega wichtig, dass diese einzelnen Teile in sich funktionieren.
00:27:24: Auch wirtschaftlich.
00:27:26: Dass man da nicht ein Theater spielen kann, das jemand finanziert.
00:27:32: Ja, Schein und Sein.
00:27:36: Also so gegen draussen.
00:27:38: Und wie es im Innenaus sieht, funktioniert das auch finanziell?
00:27:42: Wo sind die Ausgleichen?
00:27:44: Da ist man wirklich wichtig.
00:27:47: Du hast vorhin gesagt, dass sie mitarbeiten.
00:27:53: Wie sind diese verteilt?
00:27:54: Wir haben hier, wo wir jetzt sitzen in Landeshütte, der Produktionsstandard.
00:28:00: Sie haben einen Laden in Weifelden, ein Kaffee-Laden in Wiel ... Vielleicht nimmst du uns noch ein wenig mit.
00:28:07: Wie teilt es sich da auf?
00:28:09: Und wie geht das eigentlich auch aus dieser Produktion, außer dann auch noch so ein bisschen außenstandort gewachsen sind?
00:28:17: Also wir haben immer selber direkt Verkauf betrieben.
00:28:22: Meine Eltern natürlich noch stärker.
00:28:25: zu den einmaligen Zeiten.
00:28:27: Sie hatten schon ... Das erste Mal fangen sie in die Nr.
00:28:32: neunzig oder in die achtzigeren Filiale im Mehrwilke an.
00:28:35: der dann wieder aufgelöst wurde.
00:28:37: Dann eine in Wiel und gleichzeitig ist ab den Achtzigerjahren das Liefergeschäft angewachsen.
00:28:45: Wir sind hier sehr abgelegen, und in einer Bäckerei bist du auf eine gewisse Menge angewiesen, dass du dich schon organisieren kannst und wirtschaftlich arbeiten kannst.
00:28:54: Also die Kalierung ist enorm wichtig ausser du bist an einem Standort wo du Megafrequenz hast, du kannst auf einzelne Produkte sitzen.
00:29:04: Bei uns ist es wichtig, viele Leute zu ansprechen und Frequenz durch das Lieferen zu generieren.
00:29:10: Und so habe ich angefangen – in meinem Fokus war es mehr aufs Liefering.
00:29:15: So habe ich direkt verkauft, etwas vernachlässigt.
00:29:22: In der letzten Zeit hat sich vieles verändert im Einkaufsverhalten, die Digitalisierung, wo Leute von Hause sehr bequem bestellen.
00:29:32: und dann nicht in der Stadt sind?
00:29:34: Ja.
00:29:36: Oder im Ort, wo man einkauft ... Das merkt man in den Lebensmitteln.
00:29:41: Man merkt, dass Strukturwandel, Kessel, Bäckereien, Mitzgereien alles viel weniger geworden ist.
00:29:52: Eng für alle diese Betriebe.
00:29:57: Im Liefergeschäft sind Läden eingegangen, v.a.
00:30:00: aus dem Fachhandel.
00:30:02: Größere Kunden von uns auch.
00:30:04: Und ein sehr gepflegtes, gute Konzept.
00:30:08: Das ist die Frage im Rund gestanden wie der Defensiv.
00:30:12: Wie lösen wir es?
00:30:14: Wir können jetzt abwarten und denken, dass es wieder kommt.
00:30:19: Es geht nicht.
00:30:21: Zwiefeld war einer unserer ersten Kundenkunkursgänge.
00:30:25: Dann war er wirklich sehr präsent.
00:30:28: Wie geht man mit dem um?
00:30:32: Ich selber ... Man wusste also, ein Supermarkt werden wir nicht.
00:30:36: Das entspricht mir gar nicht.
00:30:39: Was können wir bieten?
00:30:42: Ich merke die Leute brauchen bequem schnell einfach und ich selbst brauche auch nicht unbedingt zwingend Bedienung für Lebensmittel.
00:30:55: Ich bin manchmal froh am Vierabend, wenn ich auf einem Hofladen war.
00:31:00: Dass ich einfach in Ruhe meine Einkauf machen und meine drei Sachen posten konnte.
00:31:07: Und dann haben wir nach dem Konzept gesucht, wo wir das irgendwie umsetzen können.
00:31:14: Wir haben einen Laden gemacht mit einem sehr schmalen Sortiment, aber so dass man ... Lebensmittel können alles abdecken, was du brauchst zum kochen und feinen Essen im Alltag.
00:31:31: Jetzt nicht für die Grosspartei noch die Spezialität, Teile und sieben verschiedene Joghurt, wobei es eben schon ist.
00:31:40: Aber nicht dreißig oder vierzig.
00:31:46: Und dann nehmen wir den Ladenzweifelden einen Teil des Biosfers quasi von dieser Fläche übernehmen können und haben sieben Tage offen, vom siebten bis zum neunzehnten Abend.
00:31:59: Und ein recht grosser Teil davon sind wir gar nicht anwesend.
00:32:04: Genau.
00:32:05: Das ist einfach auch ein Experiment, ob es klingt oder nicht.
00:32:10: Dann weisst du vorher nicht!
00:32:11: Ich bin davon ausgegangen, dass es klingelt sehr überzeugt.
00:32:14: Wenn Hineinhard aufgemacht,
00:32:16: drei zwanzig ... Jetzt sind wir ... Moment, zwei Jahre haben wir es jetzt.
00:32:22: Ja.
00:32:25: Ja?
00:32:26: Und wie ist hier im ersten Moment angekommen, oder was haben Sie für Stimmen gehört?
00:32:32: Alles.
00:32:33: Also sehr lässig, cool, neu und modern.
00:32:41: Öffnungszeiten sind schnell angekommen und gleichzeitig von Gewissenen, die den alten Laden vermisst haben.
00:32:50: Es ist halt nicht mehr gleich.
00:32:51: Und dann wegen dem Zahlungsmittel, weil wir nicht dort sind, haben wir einfach entschieden.
00:32:57: Wir machen es nur digital, also ohne Bargeld.
00:33:01: Klar gibt es die Automaten, die kosten aber erstens mega viel Geld und sie sind trotzdem sehr verlockend zum Aufschliessen.
00:33:12: Ja, da haben wir natürlich auch solche Leute und Stimmen gehört.
00:33:17: ich komme sicher nie in diesen Laden.
00:33:21: hat mich dann auch schon recht gestresst, weil ich gefunden habe, dass wir nicht unsere Welt sehen.
00:33:27: Wir versuchen doch einfach einen Laden aufzudrücken und nicht einer zuzumachen
00:33:32: oder?
00:33:32: Ja, eine Lösung zu finden
00:33:34: und nicht einfach
00:33:35: abzuzuhalten.
00:33:36: Ja, man könnte die Realität nicht zurückdrüllen.
00:33:41: Ich würde es wirklich auch nicht.
00:33:44: Mit dem, was hier weitergeht... Einfach
00:33:47: mitgehen und ... ja!
00:33:51: Und unterdessen gehört man diese Stimme nicht mehr.
00:33:56: Die Wertschätzung der Kunden ist sehr gross.
00:34:00: Wirklich ein Unterbundsfeld von Menschen, die kommen und wo wir nicht in einem Bioladen erwarten würden.
00:34:08: Ich habe ziemlich viele Männer da drin, was im klassischen Biolad vielleicht eher noch eine Frau Welt betrifft.
00:34:17: Handwerker ... Ja?
00:34:19: Finden die Bänkelerinnen alles durcheinander.
00:34:23: Also dort ist die Hemmschwelle etwas abgebaut und wir vorher schon mal angesprochen haben, oder?
00:34:27: Es ist einfach zum Innengehen.
00:34:29: Ja!
00:34:29: Manchmal ist es niemanden in dem man das Gefühl hat, ich passe nicht da rein.
00:34:33: Ich werde angeschaut irgendwie... Ja also das spitzt ja manchmal wirklich in der
00:34:36: Nacht.
00:34:36: Ich kenne dieses
00:34:37: Gefühl.
00:34:37: Ja ja ich auch.
00:34:38: Also bin ich jetzt richtig anzogen oder habe ich diese richtigen Produkte angekommen, dass es hier okay ist um zu kommen?
00:34:46: Ich finde das auch sehr schade, dass man den Hemmschwerden in einen hochwertigen Lebensmittel anbieten kann oder auch eine Bio-Qualität aufweist und hier Grenzen abzubauen und nicht mehr aufbauen.
00:35:00: Das ist ein ganz schöner Ansatz von diesem Herd.
00:35:03: Dann gibt es Weile jetzt auch noch ganz frisch?
00:35:07: Ja, genau!
00:35:08: Wir sind schon lange mit verschiedenen Kurven durchgelebt.
00:35:16: Und dort ist es auch einfach so angestanden wie ... Also wir haben Druck, besser zu werden.
00:35:25: Wie fernbesser
00:35:27: zu werden?
00:35:28: In Umsatz.
00:35:29: Genau und sind vorher in der Heimstätte gewesen was sehr eine günstige Lösung war mit wenig Personalaufwand halt einfach ein bisschen abgelegen.
00:35:40: und wir haben dann sagen bekommen wieder zentraler zu kommen.
00:35:45: Und diese Fläche hat jetzt einfach ... Es ist mehr in der Fläche.
00:35:51: Man kann nicht nur einen Bäckerei-Verkauf machen, plus haben wir auch eine Sonnehoche verkennt, dass man mit einem Bäckerei verkaufen allein das Personal stemmen kann.
00:36:06: und dann haben wir dort eine Lösung gesucht, wo wir die Öffnungsseite auf sieben Tagen erweitert haben und noch mit einem Kaffee.
00:36:16: wo man auch diese Begegnungen haben kann.
00:36:19: Ja, da sind wir noch in der Anfänge und hoffen auf viele Kundschaften.
00:36:25: Es gibt solche, die sehr begeistert sind.
00:36:28: Aber ich habe das Gefühl, es gibt Leute, die Hemmschwelle haben oder einfach aufgrund von Gewohnten, die vorher anders waren, vielleicht etwas vermissen?
00:36:39: Oder irgendetwas ... Ja, es läuft uns noch nicht rund.
00:36:45: Es ist auch wieder spannend, dass man manchmal eine gewisse Zeit braucht.
00:36:49: Wie du es zweifällig beschrieben hast oder das hier abbauen wird für andere geöffnet und dass es dort normal wird, wenn man seine Gewohnheiten
00:36:59: hat?
00:36:59: Das ist natürlich auch immens zu viel.
00:37:01: Wir haben eine andere Situation.
00:37:03: Es hat viele Auswahl.
00:37:05: Und sie haben gerade rundum Geschäfte geöffnete und Kaffees und von daher ... Man kann nie etwas vergleichen, eines zu einem.
00:37:16: Genau.
00:37:17: Wenn man schon den Standort herstellt oder die Städte und Dörfchen nicht funktionieren, hat es das gleiche Klientel.
00:37:25: Das ist auch noch Herausforderung.
00:37:27: Und diese Aspruchsgruppen irgendwie gut abholen, möglichst breit.
00:37:33: Ja?
00:37:35: Wie ist bei uns in einer ... Ich komme ja auch überhaupt nicht vom Fach, wenn ich mir das so vorstelle.
00:37:41: Du hast gesagt, ihr habt einen vierundzwanzig Stundenbetrieb bei eurer Produktion.
00:37:45: Wie läuft es so ab?
00:37:47: Oder wie kann ich mich das vorstellen in diesen Wachstuben mit den vielen Leuten, die sich auch anwechseln?
00:37:54: Wie ist hier die Dynamik?
00:37:56: Also ich kann mal schnell auf die Struktur gehen.
00:38:00: Wir versuchen Teams zu bilden
00:38:03: ... Ja
00:38:04: wo?
00:38:05: In einem Rahmen von... drei bis achtzehn Leute sind, das ist eigentlich eine gute Teamgröße.
00:38:14: Und dann hat es natürlich Bereiche, die zugegart nicht werden können.
00:38:18: an einem Team und gleichzeitig von den Produkten haben wir Dinge, wo gewisse Produkte über drei Tage laufen, also von verschiedensten Menschen und Teams auch bewerkstelligt werden.
00:38:37: Auf der einen Seite ist es sehr wichtig, dass wir eine gewisse Routine haben.
00:38:41: Dass nicht jedes alles können muss, das geht gar nicht.
00:38:47: Das ist zu schwierig.
00:38:49: Zu viel!
00:38:53: Und auf der anderen Seite immer auch die Kommunikation stattfinden.
00:38:58: Zwischen dem ... Ich sage jetzt, das Brot ausbauen wird, wo vielleicht diese Person, die den Teil gemacht hat, nicht sieht.
00:39:06: Wenn sie nicht aktiv in Läden gehen schauen.
00:39:12: Das ist wichtig.
00:39:14: Die, die das Team arbeiten, sind bei uns immer mit.
00:39:18: Sie sind voll drin und versuchen Leute nachzunehmen.
00:39:25: Dann gibt es immer auch Spezialisierungen.
00:39:28: Einmal steckenpferdeten oder eilig und gleichzeitig müssen wir sich ergänzen.
00:39:34: Oder wenn jemand Ferien hat, ist jemand anderes zuständig, dass man dort im Training bleibt?
00:39:41: Es ist eine grosse Komplexität.
00:39:45: Andere, die das am Plan der ganzen Arbeitspläne machen ... Sieben Tage sind irgendjemand hier.
00:39:56: Samstag-Gesundung nicht vollständig, aber auch Samstag ist im Vollen Liefertag.
00:40:02: Sechs Tage sind eigentlich das Leiste aus der Nacht raus.
00:40:07: Und dann hast du Vorschriften von Gavs.
00:40:12: Die sind zu recht, das ist okay.
00:40:15: Man muss zwei Tage am Stuck und so viele Wochenende pro Person nennen ... Da haben wir ja vor dem Zwölfjahr in der Nacht angefühlt.
00:40:26: Weisst du jetzt?
00:40:26: Es sind jetzt auch zwei Arbeitstags oder eine?
00:40:29: Das ist immer sehr komplex!
00:40:32: Fast ein wenig wie in einem Spital.
00:40:34: Ja, man muss auch immer achtsam sein damit oder wo wäre und wie und immer wieder ... Also das grosse Ganze nicht aus den Augen verlieren, wie das klingt?
00:40:43: Ja, mit den Leuten etwas Bedürfnisse abzuholen und gleichzeitig nur mehr unter der Woche arbeiten.
00:40:51: Es hat eine Sattung, die das könnte aber es geht nicht für alle.
00:40:54: dann gibt es uns nichts.
00:40:56: Wir können nicht den Samstag ausfallen lassen,
00:40:58: z.B.,
00:40:59: nur dass wir eine Nine-to-five fünf Tage Woche haben.
00:41:03: Das geht nicht.
00:41:05: Und das sind sich aber zum Glück alle sehr bewusst und wenn wir am Sonntag nicht produzieren, sind wir jetzt im Verhältnis in der Branche, stehen wir hier nicht so schlecht an.
00:41:18: Also ...
00:41:20: Du hast vorhin schon erwähnt, dass man eine grosse Diversität in einer personellen Struktur hat.
00:41:25: Hier haben ganz vielfältige Menschen, die von der Lebensläufe her sind.
00:41:30: Sie haben auch Menschen mit Handicap, die ihr hier beschäftigt.
00:41:35: Wo gibt es da so ... Vielleicht ist deine Aufgabe zum Balance nicht aus den Augen zu verlieren?
00:41:41: Also ich will jetzt nicht meine ... Ich entscheide, ob jemand kommt oder nicht und geht.
00:41:48: Oder muss dann das auch ausführen?
00:41:50: Schlussendlich tragen, tun wir es zusammen.
00:41:57: Die Leute sind auf der einen Seite sehr treu, dankbar und verbunden mit dem Arbeitsort.
00:42:05: Und sie können ihnen zum Teil sehr wichtig zeigen.
00:42:09: Ich arbeite z.B.
00:42:11: beim Bio-Beck.
00:42:12: Das ist die erste Arbeitsmarkt.
00:42:15: Das gibt einen gewissen Stolz und das habe ich erreicht.
00:42:20: Wir haben einfach, was wir sind, Leute integrieren können, die selbstständig ihres Lebens meistern.
00:42:27: Das heisst selber wohnen, den Arbeitsweg aufdrehen können organisieren von selbst ohne Problem.
00:42:36: Und es gibt natürlich viele andere, die nicht in Frage kommen.
00:42:39: Dort ist auch gut, da gibt's den zweiten Arbeitsmarkt, wo sie betreuen.
00:42:48: Die Frage ist, wie viel Max Leiden wir arbeiten.
00:42:53: In einer Arbeitskette sind sehr viele Aufgaben, die drei oder vier Menschen miteinander arbeiten.
00:42:59: Wir schauen auf das Tempo.
00:43:01: Es ist alles in einem Hand abhängig.
00:43:04: Da ist ein Punkt.
00:43:06: Ich kann nicht einfach das Tempo völlig nach unten reduzieren, wir müssen eine gewisse Effizienz schaffen.
00:43:14: und der andere Punkt ist, wie viele Personen überall eingesetzt werden können.
00:43:20: Und da brauchen wir doch einen gewissen Anteil von Leuten, die man überall selbstständig arbeiten kann, wo die Fachkenntnisse haben, damit wir nicht ins Stock kommen, sondern in so einem Alltag gehen.
00:43:32: Genau.
00:43:33: Man mag ein gewisses Maß, man mag es verliehen und ist gut.
00:43:38: Und wird auch treibend.
00:43:40: Irgendwo sind auch Grenzen.
00:43:42: Wir unterstützen sie hier nicht.
00:43:44: Wir haben dort einfach die Leistungslohn gearbeitet.
00:43:48: Die Personen haben in den Regeln eine IV-Ergänzung.
00:43:54: Kommen wir noch zum Thema ... Bio nochmal recht auf der Produktions- oder Verwaltungsebene her, wo ich auch manchmal Spannend finde um den Einblick in einen Lebensmittelproduktionsbetrieb zu haben.
00:44:08: Was sind die wichtigsten Punkte, die sich vielleicht unterscheiden?
00:44:14: Weil jetzt gerade Biobäck gibt es ja nicht.
00:44:17: Wahnsinnig vieles!
00:44:17: So wie gleichweis oder Wallnimm gibt's dann nicht so oft, dass jetzt wirklich ein Beck komplett bio ist.
00:44:26: Du hast vor mir erwähnt, deine Eltern sind schon ganz früh den Weg gegangen.
00:44:33: Und dann ist die Biognuspe von knapp zwanzig Jahren noch dazukommen?
00:44:37: Ist das richtig?
00:44:38: Nein, etwas anders.
00:44:41: In den achtzigerjahren meine Eltern ... die einzelnen Produkte schon Bio machen können.
00:44:49: Sie haben z.B.
00:44:49: eine Vollkange-Dreide direkt vom Demeter pur gehabt und aus dem ein Probe gemacht, das dann Bio war.
00:44:58: Ende der Achtzigerjahre kam Knochen auf den Markt, ein Label, privat organisiert.
00:45:06: Meine Eltern haben dort sofort mitgemacht weiss ich auch den Anspruch von Kontrollen und einem verlässlichen Bio.
00:45:15: Es gibt heute noch diejenigen, die sagen, sie haben das Leben oder die Kontrolle nicht.
00:45:19: Da ist man zufällig.
00:45:21: Ich weiss manchmal, dass sich das so ist und bei gewissen ist es sehr bequem.
00:45:33: Wir konnten in der Nünze schon ein sämtliches Getreide- und Mehl umstellen auf die Bio.
00:45:41: Unter der Beckenrei-Seite war alles Bio mit Knospen.
00:45:46: In den Nullerjahren kam Konditorei dazu, dass wir sämtliche Produkte und alle Rohstoffe beschaffen konnten.
00:45:56: Dort waren aber schon Bundesbio zum Teil.
00:46:00: Das gab es in den Achtzigern noch nicht.
00:46:03: Und heute ist das etabliert.
00:46:05: Das ist wie ein EU-Bio, da gibt es CH-Bundesbio kontrolliert auszeichnet, seriös.
00:46:13: Und ich habe dann vor ein paar Jahren ... Also wir haben immer Knospen und Bio nebenan gefahren.
00:46:22: Das war administrativ sehr aufwendig zum Nachweisen.
00:46:26: Ich habe dann entschieden, dass mir eine Knospel loslöhnt zu den Gunsten eines Vollbiokonzepts, die man wirklich über den ganzen Betrieb Vollbio durchzieht.
00:46:37: Und das bedeutet, wenn ich ein Produkt nicht Also irgendein Rohstoff in einem Produkt, sechs Hochzeitstorte mit Lebensmittelfarbe.
00:46:45: Irgendwie kann es dort kommen und sich da konventionell auszeichnen.
00:46:50: Du musst dann hier, wo nicht dem entspricht, ausweisen?
00:46:53: Und in einer
00:46:54: Bäckerei ist einfach sehr schwierig!
00:46:55: Das ist ein Tagesgeschäft, schnelles ... Also die Sachen müssen frisch verkauft werden.
00:47:01: Ist es schwierig, etwas Mischung zu machen?
00:47:04: Konventionell und bio-gleichzeitig anzubieten ist schwierig.
00:47:08: Und ganz auf Bioumsteigen ist oft in gewachsenen Strukturen für Bäckereien nicht so einfach.
00:47:14: In der Regel entstehen Biobäckereie aus einem institutionellen Hintergrund oder wenn sie neu auf den Markt kommen.
00:47:23: Wenn man dann Kundenonik hat...
00:47:26: Und
00:47:26: sie können
00:47:27: auf etwas ...
00:47:28: Ja, ein Konzept wirklich durchziehen oder mal durchdenken und so.
00:47:33: Sie getabliert und tendenziell sicher nicht auf dem Land.
00:47:38: Sondern eh noch im städtischen Raum.
00:47:40: Der Bereich wo es auch den Markt anders liegt?
00:47:42: Wo die Anteile eigentlich gut verhandelt sind.
00:47:46: Auch mit weniger Konsumenten.
00:47:49: Was ist für dich die grösste Motivation, um ein Bio-Beck zu sein?
00:47:55: Oder wenn du dich für dich persönlich nicht wirklich wirtschaftlich fühlst.
00:48:00: Wie fühlt es sich für dich hier so richtig an, dass wir sind und bleiben im Bio-Bek?
00:48:06: Für mich ist einfach wichtig, wie ich abgebaut werden kann.
00:48:14: Biosy ist Getreide mega wichtig.
00:48:16: Ich habe dort noch mit der Getreidenzüchtung zu tun und komme dort auch einen Einblick über, wirklich in den Start von unserem Rohstoff.
00:48:26: Und ich weiss zum Beispiel, dass Bio-Getreides auch gut ein bisschen robuster ist, nicht so auf dem Ertrag drimmt aber die Jahre etwas ausgebnet werden, sodass die guten und schlechten eine weniger krasse Kurve macht.
00:48:45: Ich weiss, dass unsere Welt sich umweltmäßig stark verändert und dort einen Beitrag leisten möchte.
00:48:55: Es ist immer schön, wenn man das mit einem Geschäft macht.
00:48:59: Das ist einfach ein grösserer Beitrag.
00:49:01: Das will ich
00:49:02: als Befaltperson machen.
00:49:04: Und das andere ist ... Wenn mich sehr motiviert ... Manchmal auch nicht.
00:49:09: Manchmal ist es zu stressführend.
00:49:11: diesen Menschen hier zu arbeiten, die wir da haben.
00:49:17: Ich schätze diese sehr und ich bin auch in Verbindung.
00:49:21: Gleichzeitig ist es auch manchmal einfach mega streng.
00:49:28: Also du meinst mit den Leuten hier mehr Asche für der Region?
00:49:31: Also so die Leute, die sich hier sammeln ... Für DAKO-DUKT,
00:49:37: die DAKONEI erschaffen?
00:49:38: Die wirklich anspruchsvollen Arbeit leisten Sie?
00:49:42: Absolut!
00:49:43: Man sich auch oft nicht bewusst ist, dass in einer Lebensmittelproduktion Brot und Hand arbeiten.
00:49:51: Es ist
00:49:51: körperlich strenge Arbeit.
00:49:56: Und es sind sehr viele Zusammenhänge, die man vielleicht nicht so weiss, wenn man jetzt Konsumentin ist ...
00:50:04: Was sind da so Sachen, die du jetzt nicht hintergeleistet siehst oder was wir vielleicht auch nicht erwarten, wenn man das gar nicht weiss?
00:50:11: Da finde ich es schon immer schön.
00:50:12: Wenn man mal gemerkt hat, warte mal mein Brot, ich kaufe das zu dem und dem Preis.
00:50:17: Das ist eigentlich einfach heutzutage ein Brot.
00:50:20: Ich finde immer ein Brott ist ja so viel dahinter und wir konsumieren es manchmal so unachtsamer.
00:50:25: Es ist selbstverständlich, dass wir jeden Tag irgendwo das Brot kaufen können um einen erschwinglichen Preis In seiner Bio-Qualität bieten sie sich, aber es ist einfach auch konsumiert.
00:50:36: Obwohl das Brot so viel braucht?
00:50:40: Ich finde zum Vorausschicken ... Es ist mega wunderschön, dass aus getreide Körner die Metamorphose stattfinden darf und am Schluss kommt das Knusprig kniaschend und dampfend aus dem Ofen raus.
00:50:59: Wirklich von ... Die Leute, die bei uns arbeiten und ausbachen, werden immer noch sehr geniessen.
00:51:08: Auf diesem Weg vom Korn zu dem Produkt, das man nachher essen kann, können wir nicht.
00:51:18: Es ist keine hoch präzise Arbeit wie wenn wir mit Metall wahrscheinlich arbeiten.
00:51:24: Wir haben Temperaturen, Furchtigkeit in der Luft, Festigkeit des Teils ... Wir haben Getreide, die unterschiedlich ausfällt jedes Jahr andere Knetteigenschaften aufweist.
00:51:38: Anders darf erarbeitet werden.
00:51:40: Es sind wirklich immer drei- vier Faktoren gleichzeitig, wo du auf der einen Seite verschiedene Wege möglich sind zum Ziel kommen.
00:51:55: Vor allem in Zeit und Wärme spielt eine grosse Rolle abhängig sind.
00:52:05: Und wenn du das produzierst, darfst du alles berücksichtigen, dass es gut rauskommt.
00:52:13: und im Wachkurs sind auch meine Leute extrem erstaunt was man alles machen kann.
00:52:22: oder anstatt Mehlwassersalz und Hefen zusammen rühren und backen steckt schon einiges drin zum Beste aus dem Produkt rauszuholen.
00:52:34: Ist auch einer der Gründe, warum die Bachkühe angefangen haben zu machen?
00:52:37: Oder weisst du, dass es Motivation
00:52:39: war?
00:52:39: Mein Vater wurde schon in den Achtzigern gefragt über eine Macht von Landfrauen oder so etwas.
00:52:47: Ich weiss nicht mehr genau das Format und er fand das cool.
00:52:51: Von dort immer wieder nassiert und wir haben das ziemlich ... in einen guten Rhythmus gebracht.
00:52:59: Fast monatlich findet die Stadt und es ist ein Anteil davon, dass ich das Handwerk zeigen möchte.
00:53:10: Ich stehe auch für die Transparenz oder dass wir bei uns hierin schauen können.
00:53:16: Und der Kurs ist nicht ganz ring.
00:53:20: Man stoppt den Tag lang und ist streich und man arbeitet auch mit.
00:53:25: Wir formen uns miteinander und es gibt viele Informationen zum Verarbeiten.
00:53:31: Und dann ist man wirklich am Abend auch etwas geschafft.
00:53:35: Weisst du, was wir gemacht haben?
00:53:37: Ja genau.
00:53:40: Das andere ist einfach das Produkt zu zeigen, was man machen
00:53:45: kann.
00:53:46: Ich schaue dir schon die ganze Zeit auf diese Brownies, die du da angestellt hast.
00:53:49: Ich muss jetzt einmal einen nehmen.
00:53:50: Da können wir nicht mehr zu den Produkten erleben.
00:53:54: Ich finde immer so Essen etwas ganz sinnlos, persönliches Schluss.
00:53:59: Endlich verkaufen sie ja nicht irgendwie etwas dots sondern es ist lebendig, es ist etwas zum Essen man verbindet auch mit einem Sonntagszupf.
00:54:09: mehr Gefühl
00:54:09: habe ich das
00:54:10: Gefühl oder es ist so ein etwas traditionelles oder was man immer so gemacht hat oder auch einen Brownie-Dienst geniessen wenn man es jetzt nicht so nebenbei macht, sondern bewusst hier innen bei uns.
00:54:23: Es ist auch etwas, es sind nicht etwas... Ich sage es mal, wenn ich hier eine Frau und Mann bringe.
00:54:32: Es ist etwas lebendig mit den Bachwären.
00:54:36: Wie empfindest du das?
00:54:37: Ist das schon einmal anders jetzt?
00:54:39: Ich habe mich oft nicht so bewusst, dass die Lebensmittel einverleibt.
00:54:50: Dass sie durch einem Sinn Körper durchgehen.
00:54:55: Das überlegt ... Auf meiner Seite auch das Anbüterin wird es sehr verantwortungsvoll, wenn ich auf den Markt bringe.
00:55:07: Und auf der anderen Seite ist so, dass man schon achten darf, wie man sich einkauft und wie man sie einverleibt als Konsumentin.
00:55:16: Ja!
00:55:18: Ich finde es ... Es ist ja mega ... Polarisiert und da muss man darauf schauen, dass es gesund ist.
00:55:26: Und das ist nicht gesund.
00:55:28: Ich finde es noch recht entspannt, wenn wir es wieder schaffen würden, etwas mehr in ein intuitives Essen zu kommen.
00:55:39: Ich selbst beobachte mich selber.
00:55:42: Es klingt manchmal wirklich gar nicht.
00:55:45: Und ich habe echt auch gewisse Produkte, die ich dann esse, wenn ich mal im Frust bin oder Ja, was ich genau weiss.
00:55:54: Das war jetzt nicht so und es macht mich noch nicht zufrieden.
00:55:59: Aber sie wäre ja schon eine Aufgabe, in diesem Sinne zu schauen, dass wir unsere eigene Verbindung haben zum das Gespüren.
00:56:08: Dass die Pflege ihm wissen, dass er uns in der heutigen Zeit nicht immer gelingen kann.
00:56:15: Das ist wahrscheinlich auch etwas, das ich merke.
00:56:17: Ich glaube, da hast du auch angesprochen, wenn man schon mal miteinander geredet hat ... So schön mediatechnisch oder auch jetzt mit dem Internet ist schon Getreide sehr verrufen mittlerweile.
00:56:27: Oder oft in gewisse Reise.
00:56:29: Ja, es ist wirklich immer das Schlimmste, was du machen kannst, Brote essen oder Getreiden konsumieren.
00:56:37: Hast du das Gefühl, dass man alles spürt?
00:56:38: Das
00:56:38: spürte ich schon und es gibt so Unterschiede.
00:56:44: Ich darf nicht sagen, dass für alle eine Getreidung gleichgeht.
00:56:48: Es gibt wirklich verschiedene ... Menschen und es gibt verschiedene Brote und Herstellungsweisen.
00:56:57: Es wird auch nicht immer alles nach dem heutigen Wissen, was bekämmlich ist oder was nicht hergestellt.
00:57:05: Es ist einfach schade, dass viele Menschen das Gefühl haben, sie wüssten Bescheid und wirklich überhaupt keine Bescheide wissen.
00:57:12: Dafür wahrnehmen?
00:57:14: sehr einschränkend, aber vielleicht geht es ja gerade um das Einschränken.
00:57:19: Psychologisch drückt etwas anders dahinter und wir dann einfach mit diesem Produkt ... auch manchmal müssen wir uns aushalten.
00:57:29: Mit einem guten Produkt anzustehen und abgewiesen zu werden von Menschen, die eigentlich zu uns passen
00:57:37: würden.
00:57:40: Aufgrund einer vorgefertigten Meinung?
00:57:42: Ja, halb wissen!
00:57:45: Ja.
00:57:48: Und natürlich auch in einer Branche, die so viele Lektoren verschiedene sind.
00:57:54: Also vom Grosskonzern und ausländischen Produkt von ... ja?
00:58:01: Bergobahnen.
00:58:03: Weiss ich wie sie hergestellt sind und Süßigkeiten.
00:58:06: Manchmal denkst du, wieso wollen du beim Brot dann nicht zuerst mal süss sein und Energie trinken?
00:58:15: Einfach mal selber reduzieren, oder?
00:58:19: Ja.
00:58:20: Hochverarbeitende Lebensmittel, die fünf Jahre alt sind zum Beispiel und so Sachen.
00:58:24: Ganz
00:58:25: genau.
00:58:28: Bewusst sein auch wieder hier zu den Hintergesehenen.
00:58:31: Ich beobachte einfach diese Leute, die bei uns Brote kaufen und zwar regelmässig und nicht wenig.
00:58:38: Die machen mir einen gesunden Eindruck!
00:58:42: Mehr kann ich nicht sagen, wissenschaftlich weiss ich, dass man eine gewisse Treibführung braucht, damit es bekämpflich ist.
00:58:49: D.h.,
00:58:50: der Teig muss idealerweise ab sechs Stunden
00:58:54: ruhen, sodass die
00:58:56: Fermentation stattfindet und ein gewisses Prozess stattfinden, damit das Brot gut bekämmlich ist.
00:59:04: Und wenn wir das einhalten, dann ist auch ein Weißes und ein Volkhorn ein gutes Produkt.
00:59:11: Vor allem wenn es Getreide auch, hätte er einen Einfluss, wenn ihr Biogetreide habt.
00:59:15: Hätte das ja schon ihm getreide ihnen auch nochmal und umständen einen anderen Wert?
00:59:20: Ich hoffe so.
00:59:24: Schön!
00:59:25: Dann schliessen wir doch den Rahmen.
00:59:27: zu der letzten Frage.
00:59:29: Vielleicht formuliere ich sie etwas anders.
00:59:32: Normalerweise
00:59:32: fragen die Wurzeln noch an.
00:59:35: Vielleicht frag ich, was steht gerade noch so an?
00:59:38: Oder wo ist jetzt gerade noch ... Wir sind in diesem fünften Jahr Jubiläumsjahr.
00:59:43: Es gibt hier am sechsten, sechste, habe ich gesehen, feiert ja das auch mit den Menschen rundherum.
00:59:50: Was ist gerade noch für diesen Jahr von der Tür oder wo spürst du gerade die meisten Aufmerksamkeit an Flüssen?
00:59:58: Ja!
00:59:59: Also im Moment bin ich... Vielleicht mag ich es auch mit mir beschäftigen, um etwas ruhig zu arbeiten.
01:00:09: Vor allem mit Menschen in der Zusammenarbeit ist nicht alles so einfach und dort meinen Weg wiederzufinden.
01:00:20: Und Sandra ja, das Jubiläum auf der einen Seite so freudig und schön und lässig aber auf der anderen Seite auch ein gewisses Gewicht
01:00:29: Braucht ihr zusätzlich auch noch?
01:00:32: Nicht nur das Fest zu organisieren, sondern überhaupt dazu, dass wir schon fünfzehn Jahre hier sind.
01:00:39: Macht da etwas mit dir im Kopf?
01:00:42: Ja, manchmal schon.
01:00:45: So eine Verantwortung, das weiterzuführen und irgendwie übergeben ... Ich bin ja noch jung, aber irgendwann kommt der Thema.
01:00:56: So ein Geburtstag, auch von einem Unternehmen macht ja etwas mit einem der Geschichte her zurück zu schauen und Führer zu schauen.
01:01:03: Genau.
01:01:04: Kann ich mir vorstellen,
01:01:05: dass das passiert?
01:01:05: Ja genau.
01:01:06: Und dann muss man manchmal Bilder suchen oder Texten zusammenstellen.
01:01:11: Auf der einen Seite habe ich das stolz.
01:01:16: Tatsächlich habe ich auch etwas beitragen.
01:01:19: Hatte auch etwas verändert... Auch nicht zu wissen, wo es wieder hergeht.
01:01:26: Das ist dann wieder das andere von der Medaille.
01:01:29: Ein
01:01:29: bisschen steuern und loslassen?
01:01:31: So wie die Wähler finden zwischen den Wachen gerade?
01:01:34: In diesen Prozessen zu vertrauen, die stattfinden.
01:01:38: Und dass sie schon wieder eine Wendung nimmt und die Phasen sich auch lösen kann.
01:01:48: Schöne!
01:01:49: Stimmige Schlusssätze, würde ich sagen.
01:01:52: Auch für die Zeit, in der du dich heute genommen hast.
01:01:55: So schön habe ich dir mit dir sitzen dürfen an eurem Weihar und einfach das Gespräch geniessen.
01:02:00: Ich wünsche dir weiterhin alles Gute auch für dieses Jubiläumsjahr!
01:02:04: Ich hoffe, dass du es auch etwas geniessst.
01:02:06: Und auch ein wenig feiern und nicht nur alles was rundum ist.
01:02:09: Ja?
01:02:09: Und freue mich wenn wir uns irgendwo wieder einmal begegnet.
01:02:13: Merci vielmals, Checkie.
01:02:14: Danke für deine
01:02:15: Arbeit.
01:02:16: Bis
01:02:16: bald, danke.
01:02:17: Ciao ciao.
01:02:20: Danke vielmals für das Zulassen.
01:02:23: Und schön, bist du da bei den Wurzeln geländet!
01:02:27: Wenn du etwas mitnehmen konntest, abonnier der Wurzelgespräche Podcast und teile ihn mit Menschen, die sich auch gerne inspirieren lassen.
01:02:37: Ich freue mich natürlich auch über deine Rückmeldung, welche Impulse du aus diesem Wurzelgespräch
01:02:44: mitnimmst.
01:02:45: Ganz nah am Motto – zusammenwürzeln
01:02:48: und wachsen
01:02:50: Bis bald!
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