Evelyn Krapf-Schibli - strichpunkt;
Shownotes
In dieser Folge der Wurzelgespräche spreche ich mit Evelyn Krapf-Schibli von strichpunkt über Gestaltung, Therapie, Natur und die vielen Möglichkeiten, dem Leben Ausdruck zu geben. Ein Gespräch über das Lernen, das Staunen und die Kraft von Räumen, in denen Entwicklung entstehen darf.
Wurzelthemen dieser Folge:
🌿 Dem Leben Ausdruck geben Wie Kreativität helfen kann, Gedanken, Gefühle und Erfahrungen sichtbar zu machen.
🎨 Kunsttherapie & kreative Ausdrucksformen Warum nicht alles in Worte gefasst werden muss, um verstanden zu werden.
🌳 Die Natur als Denkraum Wie die Natur neue Perspektiven eröffnet und uns zurück in die Präsenz begleitet.
✨ Staunen als Haltung Warum Neugier und Offenheit oft der Beginn echter Entwicklung sind.
💬 Laut denken dürfen Wie Gedanken im Gespräch wachsen und neue Möglichkeiten sichtbar werden.
🤝 Menschen begleiten Was es bedeutet, Räume zu schaffen, in denen Entwicklung ihren eigenen Weg finden darf.
🌱 Die Wege des Lernens Warum Lernen weit mehr ist als Wissen – und ein lebenslanger Prozess bleibt.
🧭 Lebenswege & Erfahrungen Wie persönliche Erfahrungen den Blick auf Menschen und das Leben prägen.
🏡 Räume öffnen Orte und Begegnungen schaffen, in denen Vertrauen, Kreativität und Wachstum entstehen können.
💛 Präsenz & Verbundenheit Über das bewusste Wahrnehmen dessen, was bereits da ist.
Eine Folge über Kreativität, Natur und die leise Kraft echter Begegnungen. Eine Einladung, wieder mehr zu staunen, dem eigenen Ausdruck zu vertrauen und Räume entstehen zu lassen, in denen Entwicklung ihren natürlichen Weg gehen darf.
Mehr über Evelyn & strichpunkt: 📸 Instagram: @strichpunkt_sg 🌍 Website: (https://www.strich.sg/))
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Theme Song Intro & Outro: Sweet Lime - Domesticfuel 🌍 https://domesticfuel.ch Herzlichen Dank für den Wurzelsound!
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Transkript anzeigen
00:00:05: Hoi und herzlich willkommen zum Wurzelgespräche Podcast.
00:00:09: Dein Podcast, wo mir mit spannenden Menschen den Blick zu ihren Wurzeln richtet – ein Podcast, das verbindet, inspiriert und nachdenkt.
00:00:21: Mein Name ist Jacqueline Checkie Baumann und ich freue mich vielfältige Lebenswege, tiefe Einblicke und prägende Erfahrungen mit dir zu teilen!
00:00:39: Ich darf heute Im Appenzellerland zu Gast sein.
00:00:44: Vor mir sitzt Evelyn Kapp Schiebley von Strichpunkt und da kann man sich jetzt vielleicht im Moment noch nichts darunter vorstellen, aber am Ende des Gesprächs wissen wir dann ganz genau um welches alles geht bei dem Strich Punkt.
00:01:00: Evelyn, danke vielmals, darf ich heute hier bei dir am schönen Appenzelerland sein?
00:01:04: Ja, das freut mich sehr!
00:01:05: Kommst du auf Besuch bei mir heute?
00:01:08: Vielleicht zum Tag auch einmal anfangen?
00:01:11: Streichpunkt, vielleicht musst du noch gar nicht so fest in die Tüvige gehen.
00:01:14: Aber was ist das Erste?
00:01:17: Wenn du den Namen, die du dir ausgesucht hast unter anderem für deine Projekte ... Was fühlst du so ein bisschen, wenn du an diesen Strichpunkten denkst?
00:01:27: Ja, dieser Strichpunkt ist ... Das ist einesseits ein Satzzeichen, das ich sehr gerne habe und man heute aber fast niemand verwendet.
00:01:36: Das
00:01:36: stimmt!
00:01:38: Und für mich ist es ein Raumöffner.
00:01:44: Das ist super, dass wir am Anfang besprochen haben und darum geöffnet sind.
00:01:49: Dann fahre ich mit meinem Raum öffnen weiter und frage dich, wo deine Wurzeln eigentlich sind oder wo spürst du in deinem Leben tiefe Wurzel?
00:02:01: Ich weiss gar nicht, ob man bei mehreren von Wurzen sprechen könnte, die hierher kommen, damit sie zu Hause verknüpft sind ... Wenn ich zurück schaue, habe ich eher den Eindruck, dass meine Wurzeln an einem anderen Ort suchen sind.
00:02:25: Ich war als Kind schon viel allein draussen.
00:02:30: Ich bin aufgewachsen am Bandam im Fussnöchel der Ahre.
00:02:36: Und ich erinnere mich an Aggressen, die im Wind gewogen sind und an Feldweite blumen.
00:02:45: An den Tieren, die ich gefunden habe.
00:02:48: Blinschleichen.
00:02:50: Schnecken und Steine an Geruch, wenn es gewittert hat.
00:02:57: Und Donner.
00:02:58: Oder das Blaugraue von den Ahren.
00:03:01: Manchmal war sie etwas grün zu rauschen vom Wasser.
00:03:06: Weil wenn ich älter bin, treibe mich viel am Fluss auf herum und bin gerne dort gesessen an den Wasserbewegungen zugeschaut, wie diese Muster auf der Obenfläche gemacht haben.
00:03:23: Und
00:03:23: ich glaube meine Wurzeln sind dort, dass ich mich sehr umschlossen gefühlt habe von der Natur und mich dort aufgehoben fühle.
00:03:37: Dass sie ihr Jahreskreis verlässlich war.
00:03:45: Ja, ich war einfach so ein stilles, neugieriges Kind und habe draussen Anregungen gefunden.
00:03:51: Ich konnte auch beobachten und konnte mir dann auch vieles selbst erklären.
00:03:57: Ist Stili – weil du es gerade erwähnt hast, dass du ein stiles Kind warst?
00:04:02: Ist das etwas, was du als Angenehm, wenn man dich jetzt erinnert ist, für dich ein angenehmes Gefühl war, die Stili mitzubringen?
00:04:11: Oder wenn ich mich so erinnere ... Es ist auch etwas, wo man sagt, es sei ein Stilskind.
00:04:17: Es hätte schon eine Bewertung drin.
00:04:19: Ist das was du findest?
00:04:21: Ja, habe ich eine schöne Erinnerung dran?
00:04:24: oder hat manchmal auch Herausforderungen geführt in der luten Welt?
00:04:31: Ich mag mich nicht erinnern, dass sich das gehört hat, dass ich als Stilskind bin oder so.
00:04:37: Für mich war es eine wichtige Qualität zu können.
00:04:42: Beobachten.
00:04:44: Das ist auch heute, wenn ich mit Kindern arbeite... Ich glaube das nicht.
00:04:49: Es gibt Kinder, die eher still sind und andere Kinder, von sich aus ... Ähm, wir ... Weiss es auch nicht?
00:05:01: Reden Bedarfe haben oder Mitteilungsbedarf?
00:05:03: Vielleicht?
00:05:04: Ich werde das auch nicht.
00:05:09: Aber ich glaube, ich habe früher angefangen zu beobachten.
00:05:13: Ich kann mir zusammenhängen, durch das Erschliessen zu beobachten.
00:05:20: Und ich glaube auch, dass mein Interesse am Verstor entstanden ist.
00:05:28: Wenn ich jetzt alles gehört habe, ist natürlich die Natur sehr ausserstechend ein Verbindungspunkt.
00:05:35: Aber du hast jetzt auch ganz schön beschrieben, wie so richtig drin war Farben-Musterstrukturen.
00:05:42: Also da hättest du schon ganz viel von dem drinnen, wo du dann in deinem Rucksack auf deinem präuflichen Weg oder allgemein auf dein Lebensweg gepackt hast, also anders spannend.
00:05:53: Da findet sich schon ganz viele Elemente wieder wenn du jetzt so ein bisschen einsteigst zu diesen Wurzeln eigentlich teilt hast.
00:06:03: Das stimmt.
00:06:03: Ich habe das später zwar an einem ganz anderen Ort gestartet, aber ich habe dann später noch mit Naturen im weitesten Sinn, vor allem mit Gestaltung geschaffen.
00:06:22: Würdest du uns noch kurz sagen, wo hast du denn gestaltet?
00:06:24: Wirklich!
00:06:25: Du hast schon mit mir am ganzen anderen Ort gehabt, den wir jetzt nicht erwarten würden ...
00:06:30: Ja, ich habe ursprünglich ein KV auf der Bank gemacht.
00:06:35: Genau das hat sich familiär so ergeben.
00:06:39: Und dann wo ist der erste Prüflach abzuweigen gewesen?
00:06:44: Wo du eher noch etwas in die gestalterische und vielleicht pädagogische Welt gefunden hast.
00:06:49: Ja genau, ich hab nachher ... Ich habe nur ein Jahr auf der bank geschaffen.
00:06:53: Weil ich fand, dass ich gleich noch ein bisschen tiefer sehen will.
00:06:57: Ich wusste aber, es war nicht meine Welt!
00:07:00: Ich habe eigentlich schon als Kind gewusst, dass ich mit den Menschen oder mit der Natur arbeiten will.
00:07:10: Für mich ist es so Gärtnerin in die Frage gekommen ... Ja, ich wusste das gar nicht genau, was ich eigentlich noch wollte als Kind.
00:07:20: Manchmal gehört mir auch von Kindern, dass sie immer gesagt haben, ich will dann diese und diese mal lieben.
00:07:26: Das wusste ich nicht zurecht.
00:07:29: Ja, mit Menschen.
00:07:31: Und ich habe als Zweiter im gestalterischen Beruf gelehrt.
00:07:37: Ich habe Lehrer für Textileswerke gemacht und dort bin ich dem Material so begegnet und dann verstehe, wie etwas funktioniert, wie man etwas selbst herstellen kann.
00:07:55: aber später auch als Familienfrau, die ich gerne ... Pflanzen, Wildpflanzen gesammelt haben und dann wieder die Natur mit rein kommt.
00:08:07: Zubereitet hat auch einen grossen Garten gehabt oder immer noch.
00:08:15: Durch diese verschiedenen Stationen.
00:08:17: eigentlich hätte ich da ein bisschen ... Begleitet war, wie du jetzt sagst als Familienfrau, wo man dann vielleicht auch andere Aufgabenbereich ausgeprägt hat.
00:08:27: Oder auch von der Zeit her vielleicht nicht gleich wie in prüflicher Kontext Aber dann eben so einen Garten zu haben und Wildpflanzen, da hast du dich einfach interessiert für das alles oder hast du dann integriert in dein tägliches Leben aus eigenem Interesse?
00:08:43: Oder ein eigener Wohlgefühl, was dir geht mit dem Garten?
00:08:49: Garten entstanden, dass du dich mit Wildpflanzen auseinandersetzt hast?
00:08:54: Ja, ich glaube das ist wirklich auch schon ... Die Ursprung hatte sie in der Kindheit.
00:09:00: Weil ich immer draussen war und ja immer um die Pflanze herum gewesen sind.
00:09:05: Es hat sich eine Verbindung zu diesen Pflanzen bildet.
00:09:13: Und ich habe sehr gerne Zwiege und Blumen gesammelt oder einen Stein verschlagen, weil es mich einfach wundern genommen hat.
00:09:25: Wie das in diesen Steinen aussehen würde.
00:09:27: Aber wie das Interesse und das Wünsche verstehen würde?
00:09:31: Ja
00:09:32: genau!
00:09:33: Ich schmutzte dann die Sachen nach Hause in die Wohnung und hatte als primärer Kind ein Buch.
00:09:43: Was blüht denn da?
00:09:44: Ein Klassiker, das heute immer noch gibt.
00:09:47: Und hat dann angefangen anzuschlagen wie die Pflanzen heissen und selber Herbarien angelegt.
00:09:57: Ja, einfach gerne Pflanzen gesammelt.
00:10:02: Das sammeln.
00:10:05: Hat sich auch wachsene Stille mitgebracht ... Ein Leben integriert.
00:10:10: Hast du das auch immer in dir getragen, dass du den Raum für die Stille oder mal für dich in Ruhe konntest sein?
00:10:18: Das hat sich dann weitergezogen.
00:10:21: Ja also ich tue heute gerne noch Beobachten an den Sammeln und Beobachten.
00:10:27: Das Beobachte ist auch eine Art des Sammlens.
00:10:30: Früher habe ich mehr Gegenstände gesammelt.
00:10:33: Also ich hier heute auch noch die Pflanzen sammle.
00:10:36: Wir liegen da gerade ein paar schöne Steine für mich.
00:10:38: Genau, der Steckel
00:10:41: oder irgendetwas genau.
00:10:43: Aber es sind heute vielleicht auch mehr Gedanken, die ich sammlese.
00:10:53: Oder ein schönes Papier.
00:11:03: Dann bist du ... Leerversumpfetextiles Werken war, hast du heute noch gearbeitet.
00:11:09: Und dann kam irgendwo der Schritt, in dem du weiter in diesem gestalterischen Innengang wirst.
00:11:17: Wo ist der nächste Schritt nachher gewesen?
00:11:20: Der nächste Schritt war, dass ich nachher heilpädagogik studiert habe und zwar ... Einerseits.
00:11:33: Ich habe dann einfach für mich bei Fahrt weitergestaltet und wusste aber, ich will nicht mit grösseren Gruppen arbeiten, sondern eher mit einzelnen oder kleinen Gruppen.
00:11:47: Darum bin ich auch auf die Heilpädagogik gekommen.
00:11:51: Es ist auch dort ... Ja, das beobachte und wollte verstehen.
00:12:01: Das hat sich auch dort weitergezogen.
00:12:05: Nicht in diesem Sinn, wie mit dem Material oder was hergestellt wird, sondern mehr darum ging, wie ich den Kindern begegnen kann, dass ich ihres Lehren bestmöglichst unterstützen kann und verstehe, wie sie denken.
00:12:23: Also, wie das sie an einem Aufgabe gehen können ... Ja, wir können ... zu orientieren, wo viele eben nicht denken.
00:12:34: Jetzt gerade kommen sie auf das Resultat.
00:12:40: Das Resultate an und für sich finde ich sehr sekundär.
00:12:45: Primär ist es wichtig zum Wissen, wie kommt man überhaupt?
00:12:51: Was vollzieht sich denn überhaupt im Geist oder im Denken des Kindes?
00:13:00: auch ein No-Zeichen oder das Verstehen von diesen Dankbewegungen des Kindes.
00:13:09: Es ist der Weg, den ich interessiere.
00:13:13: Also so etwas ... Wo es dazwischen ist, wenn ich mich auch ein wenig spüre?
00:13:19: Es wird vom Anfang etwas als Impulse gegeben und dann eben ein Lösungsweg.
00:13:25: Und der Zwischenweg ist da, wo vielleicht auch Darin enthalten ist vielleicht wichtig.
00:13:33: Wenn du das so erzählst, wenn ich mich auch an meine Schulzeit erinnere oder jetzt auf die Schule schaue ... Das ist meine Meinung und meine Sicht.
00:13:44: Auf diese Weise wird man etwas weniger wertgeleitet.
00:13:48: Der Zwischenweg finde ich sehr schön, dass du sagst, es gibt den Raum, damit man versteht wie ein Kind denkt wo die Wege im Kopf, im Geist durchgehen.
00:14:01: Zum da raus aus wie hier ... Manchmal reicht es vielleicht schon zu erkennen.
00:14:07: Wo diese Wege durchgehen, um den eigenen Weg wieder zum Adlösung zu finden oder irgendwo an einen Ort zu kommen.
00:14:15: Wie gehst du vor?
00:14:18: Wenn ich mich so spüre, wenn ich bei dir wäre in einer Therapiesession und du wirst dich jetzt in meiner Gedankenwelt wie auf den Weg machen, um herauszufinden, wie ich denke oder wo ich stehe.
00:14:31: Wie gehst du vor?
00:14:33: Unter anderem, weil es gibt auch ganz verschiedene Tools, aber was ist hier vielleicht eine Möglichkeit zu einem solchen Kind oder jetzt mir, wie helfen in Zukunft vielleicht einfacher auf Lösungen zu kommen?
00:14:48: Wenn ich in der Schule schaffe als Helptädagogin, dann fordere ich die Kinder viel dazu auf, dass sie laut denken.
00:14:55: Dann sage ich ihnen, komm mal laut.
00:14:57: Was machst du jetzt?
00:14:58: Und dann als Nächstes und der nächste Schritt.
00:15:03: Das ist sicher ein Punkt, den ich finde ja auch einmal.
00:15:08: Oder wenn die Kinder sich plötzlich selber hören reden und dann finden ... Nein, so komme ich nicht zum Ziel.
00:15:17: Ich weiss auch, wo das Kind genau ist und kann ihm Rückmeldung geben und weiss, wo es dann nicht richtig abzweigt ist.
00:15:32: Das andere ist visualisieren.
00:15:35: Das Kind vieles aufzeichnet, was sie im Kopf haben oder was für einen Weg.
00:15:43: Zum Beispiel finde ich es sehr wertvoll, wenn Kinder aufzeichnen.
00:15:49: Ja und Strategien.
00:15:51: Einfach Strategie von ... Aber zum Beispiel visualisieren, lesen, aufgeablesen und dann mal aufzeichnet zuerst.
00:16:00: Was muss ich genau wissen?
00:16:03: Oder was weiss ich schon und was muss ich am Schluss wissen?
00:16:05: Genau!
00:16:06: Wenn das zeigt, nehmen wir viel.
00:16:09: Ist das für dich selber auch, was du die Ausbildungen gemacht hast und die Strategie gelernt hast?
00:16:15: Hast du da noch einmal von einer anderen Sicht gesehen vielleicht auch von deinen Lernwägen her oder was hat damit mit dir gemacht wo du in deinem Prozess wenn man macht diese Ausbildung immer dann auch mit sich selber die Prozesse durchmärkt?
00:16:30: also ist mir immer gegangen merke den ersten mal was passiert wenn wir Sachen anwenden.
00:16:34: Kannst du dann auch ein bisschen dich hinfühlen?
00:16:36: wie hat es mit ihr gemacht?
00:16:38: Ich bin eigentlich kennengelernt.
00:16:41: Ja,
00:16:45: ich glaube... Bei der Heilpädagogik war es so, dass ich den Schwerpunkt Menschen mit einer geistigen Beiträchtigung hatte und dort ging es viel um Entwicklung.
00:16:59: Und schon auch, dass sehr handlungsorientierte Selfen ermittelt werden.
00:17:07: Das ist möglichst viel praktisch!
00:17:11: Aber ich glaube, in meiner Tätigkeit als Heilpädagogin an der Volksschule ist es mehr meine eigenen Erfahrungen als Kind.
00:17:20: Ich war jetzt nicht ein Kind, das sehr ringdurch die Schule ging und ich glaube auch, dass sind ein Stück weit diese Strategien, die mir gefällt haben als Kind, die mich den Kindern teilweise vermitteln.
00:17:36: Wie schön!
00:17:38: So, was dann auch manchmal so vielleicht denkst.
00:17:40: Oh, hätte ich da einfach deinem Rucksack gehabt?
00:17:43: Da hätten wir auch gut zu tun von dem Gefühl her.
00:17:46: Ja genau!
00:17:48: Wie ist es denn, dass du vom Schwerpunkt Menschen mit Beeinträchtigung zu den Kindern kommst, die du jetzt vor allem tätig bist?
00:17:57: Ist das irgendein Abzweige oder hat sich das irgendwie dann so ergeben?
00:18:02: Ja, das hat mit dem zu tun, dass ich an einer heilpädagogischen Schule geschaffen habe.
00:18:06: Zwischendurch ein paar Jahre.
00:18:09: Und ... ja, mich hat es einfach sehr interessiert, weil ich gefunden habe, die Entwicklung ist auch sehr ähnlich wie bei einem Kind, der sonst also kognitiv nicht beidrechtigt ist.
00:18:24: Einfach viel langsamer und dann nicht so homogen.
00:18:32: Langsamkeit finde ich gerade ein Thema.
00:18:37: Vielleicht geht es mir jetzt einfach so, dass das Gefühl wird immer relevanter oder wieder etwas schneller als alles ist.
00:18:45: Ich glaube, in der Langsamheit sind wir alle wieder mehr für den Lernen und uns auch mit Anfrühmen.
00:18:54: Wenn man die Schnelligkeit ausnimmt von dem allem, worum du herum bist ... Haltet man sich mehrmals fast nicht mehr aus zum Langsam sein, habe ich immer das Gefühl.
00:19:05: Und jetzt gerade, wo du gesagt hast so die Langsamkeit, dann heißt es wir können uns ja alle vielleicht etwas gerade abschauen von Menschen, die gezwungenermaßen vielleicht auch langsamer dürfen durch das Leben gehen.
00:19:21: also ich hatte das Gefühl schon genau da, wo wir uns alle gerade abgucken können vielleicht einmal in den Gang zurückgehen und die Langsamkeit vielleicht auch wieder in unsere Leben irgendwo integrieren.
00:19:35: Und vielleicht mal von einer anderen Seite her, etwas dann auch angehen in dieser Langsamheit.
00:19:42: Wie erlebst du das sonst so?
00:19:43: In deinem normalen privaten Leben, wenn du jetzt Menschen begegnest irgendwie ... Wo siehst du?
00:19:53: Viele Menschen, man kann ja nie alle über einen Kamm scheren.
00:19:55: Aber ich finde, man merkt, dass so eine Tendenzmengel auch gesellschaftlich ... Wie fühlst du dich denn aus deiner Arbeitswelt gut?
00:20:06: Ja, ich glaube, wenn wir ein wenig langsamer aus dem Leben gehen, dann hat man Zeit zum Staunen.
00:20:14: Und das ist vielleicht etwas, was in gewissen Leuten abhand gekommen ist.
00:20:20: die Zeit, den Moment zu haben und etwas anzuschauen und stuhen.
00:20:31: Also gerade in der Natur.
00:20:35: Und Spaziergang machen oder einfach einmal aus dem Fenster schauen und nur das gesehen wie ein Vogel vorbei fliegt, das zu registrieren und dann vielleicht auch Gedanken zu registrieren und mit diesem zusammenhängen wie warm das Luft gerade ist draussen.
00:21:00: Ja, genau!
00:21:02: Es klingt so einfach, wenn du es jetzt so sagst.
00:21:05: aber vielleicht jeder und jeden, der jetzt gar zu erlosen kann überlegen einmal, wann ihr das wirklich gemacht habt.
00:21:13: Das sind ja wirklich so ... Als Kind mag ich mich auch noch an den Momenten erinnern, in dem ich am Bach gesessen bin und einfach mal so wahrgenommen habe, wie fühlt sich das Wasser an?
00:21:24: In meiner eigenen Welt ohne Ablenkungen.
00:21:28: Aber eben so, im normalen Alltag passiert es eher weniger ... Du hast gesagt, du sammelst noch öfters in den Natursachen.
00:21:38: Beobacht ist immer noch viel.
00:21:40: Du hast die Momente ja schon bewahrt, wie das klingt oder wo du wirklich die Langsamkeit und diese Ruhe auch in deinem Alltag ... Du bist vor allem zu mir gesagt, dass du nicht so gerne Alltag
00:21:51: bist!
00:21:53: Ja, das stimmt.
00:21:54: Probierst du es zu meiden in
00:21:56: diesem Sinn?
00:22:01: Ja, der Alltag ... Ich bin wieder langsamer geworden und muss so sagen.
00:22:10: Wir haben vier Kinder und es ist immer viel gelaufen.
00:22:15: Meine Mann und ich haben beide gearbeitet.
00:22:17: Immer geschaut, dass wir nicht mehr als hundert Prozent miteinander arbeiten.
00:22:23: dass auch jemand bei den Kindern sein könnte, aber es ist doch viel gelaufen.
00:22:30: Und jetzt in den letzten Jahren habe ich das Gefühl ... Ich habe wieder etwas die Langsamkeit gefunden und ja ... Das Sammeln, was du vorhin angesprochen hast oder mich selbst ins Staunen zurückversetzen können.
00:22:52: die Fahre einfach nicht so Raum hatte.
00:22:55: Schon mit den eigenen Kindern, die aufwachsen und sich entwickeln.
00:23:00: Das ist auch sehr ... Ja?
00:23:05: Zum Staunen!
00:23:06: Wie solche kleine Menschen irgendwann erwachsen werden.
00:23:11: Aber ja, das Staunend draussen.
00:23:15: Und eben sammeln, was du wieder angesprochen hast.
00:23:19: Die Sicht, die Zeit zu nähen, um draussen zu sein und staunen im Moment.
00:23:27: Und etwas von diesen Momenten mitzunehmen, das ist auch dann ein Sammeln.
00:23:37: Ist es auch etwas Trainieren gewesen, die du jetzt für deine eine Phase im Leben mit deinen Kindern und loslassen, wo vielleicht das letzte steht?
00:23:47: Auch noch etwas weggeflogen ist, ist immer so schön mit dem Bild eines Nächstes!
00:23:54: Rind wiederkommen?
00:23:55: Oder musst du auch wieder ein bisschen attrenieren, dass du dir die Zeit aufstyrst, um in den Stunden zu kommen und zu beobachten.
00:24:04: Und dir diese Zeit geben und nicht deine Kinder diese Zeit schenken?
00:24:11: Ja, das war nicht schwierig.
00:24:13: Ich erinnere mich noch sehr gut daran.
00:24:17: Ich hatte einen langen Arbeitstag ... Ich war immer sehr schnell unterwegs.
00:24:24: Also zuvor bin ich in einem zügigen Schritt.
00:24:28: Irgendwann war ich schon in der Vierzehnte und habe gemerkt, dass ich bei einer Unterführung durchgelaufen habe.
00:24:36: Und dann habe ich plötzlich für mich gedacht ... Das tut mir nicht mehr gut, immer so umzuhetzen!
00:24:45: Ich hatte das schon immer mitgenommen, aber es war einfach nicht so im Vordergrund.
00:24:50: Im Garten staune ich auch oder habe mir viel gestohnt, was hier vorbei krabbeln und fliegen, wie schnell sich die Blätter entfalten.
00:25:01: Aber es ist jetzt schon viel mehr wieder im Vodergrund können sich Zeit nehmen ... und ja auch wissen Gedanke nachzuhangen.
00:25:21: Ich weiss gar nicht, wie es genau heisst, aber es gibt doch irgendwie so eine Zitat für den Pipilangstrumpf, dass man sich irgendwie immer die Zeit nimmt, um einfach mal aus dem Fenster zu schauen und nichts machen oder so ein bisschen im Sinnbild davon.
00:25:35: Und das ist schon so ... Es klingt so leuchtend und einfach.
00:25:39: Aber wenn ich denke, wenn wir da haben, dann kann man auch viel, also wenn man da schafft, um sich der Raum näher zu gehen Und weg von all dem Input, dann hat man schon viel bewegt.
00:25:53: Wo war das Moment, in dem du Strichpunkte hast?
00:25:58: Du hast fast ein bisschen einsteigen gesagt.
00:26:00: Das ist dein Türöffner!
00:26:03: Wo war dein eigener Türöffner zu diesem Strichpunkt?
00:26:06: Oder vielleicht hat es vorher noch etwas gegeben, das ich jetzt auslassen habe.
00:26:10: Was du dann heilpädagogik gemacht hast... Also wo ist es denn weitergegangen?
00:26:14: für dich?
00:26:16: Vielleicht mehr.
00:26:16: so gut!
00:26:18: Dass wir nicht den Raufhahn verlieren.
00:26:21: Genau, genau, da haben wir das im Weg genommen.
00:26:28: Ja nach der Heilpädagogik.
00:26:30: Ja, im Verlauf der Heilpädagogik kann ich immer mehr älteren und lehrpersonen beraten.
00:26:36: Und habe dann dort einfach gemerkt ... Ich will diesen Menschen nicht als Fachperson mit Wissen, mit viel Fachwissen begegnen, sondern so begegnern, dass ja sie Experten sind für ihre ... älteren Schaft oder für Pädagogik, dass es auch Wortsnähe gibt.
00:27:10: Je nachdem was für Gedanken wir dort entgegenkommen sind und was verglaubend ist, mit ihnen zu ergründen, woher kommt denn das?
00:27:24: Genau!
00:27:26: Und dann ... habe ich dann einen Master im Psychosozialer Beratung gemacht.
00:27:33: Und da hat er dort wieder gemerkt, dass wenn man über ein Problem oder eine herausfordernde Situation spricht, dass das oft gar nicht zu einer nachhaltigen Veränderung führt, weil oft wird verstanden mit viel Notenken und die Wortfasse gleichgesetzt.
00:27:57: Und das war dann der Moment, in dem ich gemerkt habe ... Reden alleine ist nur ein halbes.
00:28:04: Ja...
00:28:07: Und so bin ich dann zu der Kunstherapie gekommen.
00:28:13: Genau!
00:28:14: Dann schließt sich wie ein erster Kaisachli, weil du angefangen hast, von Zellen oder Deinen Wurzeln zu erzählen.
00:28:20: Hättest ja eben schon ganz viel ... Bilder mit Struktur, Farben und so drin.
00:28:26: Es ist spannend, dass dort noch mehr mit hinein kamen.
00:28:32: Wie war die Ausbildung zur Grundstherapeutin?
00:28:36: Das war ein hochspannender Prozess.
00:28:40: Obwohl ich auch schon älter war ... auch durch die anderen Aus- und Weiterbildungen.
00:28:49: Schon viel mein Leben reflektiert haben, sind dort ... Sie zeigen sich auch dort wieder sehr spannende Prozesse.
00:29:05: Ich habe selber erlebt, dass wenn ich gestaltet habe in dieser Weiterbildung das ... Gewiss, dass es erst sichtbar geworden ist, wenn man es eben einen Gleit hat oder aufgemalt hat.
00:29:26: Oder ja einfach auf eine Art und Weise dargestellt hat.
00:29:32: Und dann nachher konnten wir damit arbeiten.
00:29:35: Dann konnte man etwas verändern, etwas verschieben oder etwas ergänzen, was dann oft einer anderen Perspektive geführt hat.
00:29:52: Ich finde es so schön, dieses Bild zu haben, das du gesagt hast.
00:29:57: Vielleicht anders gesagt, ich kenne das sehr gut.
00:29:59: Wenn man das Problem erkennt, versucht im Kopf, solange zu analysieren und hin- und herzzerdenken, bis man vermeintliche Lösungen findet.
00:30:11: Aber ich habe festgestellt, dass bei einem Menschen es nicht wichtig ist, aber die Lösung gibt sich eigentlich bei mir nicht unbedingt über den Verstand oder im Kopf.
00:30:23: Und dann so da vom
00:30:26: Kopf
00:30:27: in Handel gekommen oder vom Kopf irgendwo verkörperig durch etwas, was man erschafft zu haben.
00:30:36: Da reguliert einfach das Nervensystem nochmal anders.
00:30:39: Man kann es auch wirklich machen.
00:30:41: Es ist eben nicht ... Wir sind ja schon sehr viel im Kopf und es passiert sehr viel innen drin, aber das dann auch wieder nach außen zu gehen.
00:30:49: Das ist auch so, was du erzählt hast, fühlt sich befreiend an.
00:30:53: Einfach auf den körperlichen ... Man bringt die Ebenen noch einmal mehr zusammen.
00:30:57: oder eine körperliche physische Ebene, mentale Ebene energetische Ebne.
00:31:02: Ja, ein Gefühlsebene.
00:31:05: Genau.
00:31:06: Hast du schnell angefangen mit dem auch arbeiten?
00:31:10: Oder wie hat sich das denn so?
00:31:12: entfaltet?
00:31:15: Ja, ich habe dann ziemlich bald meine erste Praxis aufgenommen.
00:31:23: Ich habe vorher schon mit den Leuten geschaffen, aber einfach mehr auf der berotenden Ebene.
00:31:35: Meine Praxis hat einen Strichpunkt geheissen, genau.
00:31:37: sie heisst immer noch so, dass sie jetzt einfach zwischendurch zügelt.
00:31:42: Aber ... Es kommt eigentlich gar nicht darauf an, ob man die Leute mehr beraten kann.
00:31:52: Ich arbeite einfach mit Leuten, die im Moment gerade am Punkt stehen, dass sie merken, ich muss irgendwie ... Ich habe gerade eine Krise oder es ist gerade Aussenvorderung für mich.
00:32:05: Oder was auch immer und das kann auf der privaten Ebene oder auf den beruflichen Ebene sein Genau.
00:32:18: Und ich arbeite auch viel mit Kindern und Jugendlichen, denn ihre Kunsttherapeut ist ... Ja, genau.
00:32:31: Ein Strichpunkt.
00:32:35: zu diesem bin ich gekommen, weil wie ich schon gesagt habe, das ist ein Satzzeichen.
00:32:41: Das wird für Nachlässungen.
00:32:45: Es ist ein Raumöffner.
00:32:47: Und Strich?
00:32:49: Ein Strich und ein Punkt sind eigentlich die kleinsten Elemente, wenn man malen will.
00:32:55: Wenn man zeichnet oder auch wenn man schreibt.
00:32:59: Und das Schreiben gehört für mich ganz fest in eine so wie ich arbeiten kann.
00:33:09: Ich würde sehr gerne mit den Leuten auch schriftlich reflektieren oder die Leute gerne dazu ... ermutigen oder am Anfang vielleicht noch die Anleiten, wie man das im Alltag einbinden kann und sich selbst reflektieren.
00:33:38: Oder in einer Auserforderung begegnen?
00:33:45: Ist es für dich zweitrangig, wenn man von Hand mit Stift auf Papier schreibt?
00:33:50: Man
00:33:54: weiss aus der Forschung, dass das zwei verschiedene Sachen sind.
00:33:57: Die Bewegung ... Wenn Kinder am Lehren sind, sagen sie immer, zu aufschreiben.
00:34:03: Gerade wenn es Frauen die Sprache lehren kann oder so.
00:34:06: Das finde ich ganz wichtig.
00:34:09: Wenn man sonst schreibt, ein Reflektieren zu schreiben?
00:34:12: Oder wenn man in einem Problem begegnen will oder eine Herausforderung?
00:34:20: Dann ist es sicher schön, wenn man von Hand schreiben kann!
00:34:24: Aber es sind viele Leute, die sich gar nicht mehr so gewöhnt sind von Hand zu schreiben.
00:34:27: Und dann ist es streng und dann kann man auch mit dem Computer schreiben.
00:34:33: Das spielt ... Ja!
00:34:36: Seine Wege finden sie auch gut?
00:34:37: Ja ich glaube... Also in dieser Art zu schreiben finde ich's jetzt nichts.
00:34:49: Ich glaube hier steht einfach das Gedanken aufs Papier zu bringen, finde ich wichtiger als zu denken.
00:34:57: Das ist auch dann hinter euch, wenn man den festen Krampf in der Hand hat und findet, ich mag fast nicht mehr.
00:35:04: Und es würde so viel aussprudeln noch aufs Papier.
00:35:09: Wie erlebst du das?
00:35:10: Fällt es den Menschen, die zu diesen Praxissen kommen?
00:35:14: Oder ist sie sehr unterschiedlich?
00:35:17: Ja, das ist unterschiedlich.
00:35:18: Also gerade ... Ich halte immer einen Moment rein, ich arbeite nicht.
00:35:26: Mit gewissen Leuten arbeite ich wirklich als Kunsttherapeutin.
00:35:29: Und mit vielen Menschen arbeite aber mehr in der Art von Beratung und Coaching.
00:35:37: Dort brauche ich einfach die kunsttherapeutische Methode, um zu arbeiten.
00:35:45: Viele Leute sagen ... Ich kann nicht malen oder zeichnen.
00:35:55: Ich bin jetzt auch nicht die, die supergut sind.
00:35:58: Überhaupt nicht.
00:36:00: Und ich habe meine Mittel, wie das mich gestaltert ist ... Oder wie man sich in einer Herausforderung gestalten kann.
00:36:12: Dass es für mich machbar ist und ich finde mal, dass ich etwas gestaltet habe oder nicht.
00:36:18: Nachher find ich auch nein.
00:36:20: Es geht ja gar nicht darum, dass man nachfindet, dass es schön ist, sondern wichtig ist dass man mit dem, was man darstellt kann, schlafsendlich arbeiten kann.
00:36:31: Das ist wie ein Proberaum oder einen Handlungsraum, wo man schauen kann, was hier passiert.
00:36:38: und wenn ich das und das verschiebe ... Ich arbeite einfach viel mit Papier auf Seitschriften oder Ausseitungen in der Galasche Technik.
00:36:49: Also da braucht man nur ... Ein bisschen altes Papiermaterial und ein Leim.
00:36:57: Das ist eigentlich alles.
00:36:58: Die, die gerne schneiden können auch Schärme.
00:37:01: Es ist manchmal hilfreich aber man kann auch reißen.
00:37:07: Reißen eigentlich immer!
00:37:11: Ja...
00:37:12: Wir haben im Vorgespräch gerade oder ich habe mich gleich sehr angesprochen gefühlt, weil ich genau eine der Menschen bin, die sagt, dass sie überhaupt nicht zeichnen kann.
00:37:19: Und ich würde eigentlich gerne da sein können.
00:37:22: oder ich bewundere immer auch Menschen, die das so gut können und mich das schon jahrelang auch immer wieder eingeholt hat, wenn ich durchgemerkt hätte, es wäre mir gut zum kreativen Vierkaufeljahr auch immer.
00:37:35: Aber irgendwie immer so den Glaubenssatz hier ist, ich bin nicht kreativ oder ich hab das nicht gut Es muss ja eigentlich auch nicht bewertend gut sein.
00:37:46: Also es gibt nicht richtig oder falsch, aber aus diesem alten Aussatz zu kommen.
00:37:51: begegnest du dem auch oft in der Praxis dass den erwachsenen Menschen hier noch mal richtig fest ihre Kindheit zurückkommen die es halt vielleicht bewertet worden sind?
00:37:59: Oder ist das ja nicht einmal eine Aussage von jemandem gewesen sondern einfach ein Vergleich mit anderen was vielleicht besser könnte?
00:38:08: Ja
00:38:08: ja sicher klar Und ich denke, das ist meine Aufgabe, um diese Methoden zur Verfügung zu stellen.
00:38:20: Die Menschen, die zu mir kommen ... Ja, damit können wir experimentieren!
00:38:27: Ich arbeite sehr gerne mit Zufallstechniken auch.
00:38:31: Mit Tropfen oder mit Kritzeln.
00:38:35: Wo man gar nicht so viel selber
00:38:37: ... Ja, wo man nicht so viele selbst steuern kann.
00:38:40: Schliessendlich!
00:38:42: Weil viele sind schon im Vorbewusstsein und man kann es einfach nicht formulieren.
00:38:49: Und dann noch nie.
00:38:54: Ich finde, eine Kunstherapie hat auch etwas wie etwas ... Manchmal ist das etwas magisch.
00:39:03: Erkennt man es plötzlich, wenn wir das Gestalt der Anruhe haben.
00:39:10: Da habe ich schon viel erlebt oder auch bei mir selber, dass man plötzlich einen Erkennnis hat, wo jemanden die Bewusstsein schlummert hat und einfach noch nicht ins Gewusstsein kam.
00:39:27: Du wendest, dass in diesem Fall immer noch ... Oder auch viel für dich selbst anfinde, auch immer so schön zu wissen?
00:39:35: Du gibst das weiter, aber es ist eine Technik, die du merkst und siehst dir selber gut.
00:39:39: Und du gibst ihm selber Raum in deinem Leben zu experimentieren und dich führen lassen, verbraucht zu können oder ... Ist das etwas, was du jeden Tag genutzt?
00:39:52: Wie muss ich mir vorstellen, wie hat Kunsttherapie sich hier irgendwie etabliert?
00:39:59: Ja!
00:40:00: Ich glaube, ich würde nie etwas mit Leuten ausprobieren, wenn ich nicht selber ausprobiert habe.
00:40:10: Es ist sonst schon ein Wognis, um Menschen zu gestalten und dann schauen, was passiert.
00:40:16: Ich weiss ja nicht, was das bei anderen auslöst in diesem Sinne.
00:40:21: Ja, darum, dass ich nie etwas ausprobiere, was ich nicht selbst weiss.
00:40:24: Und ich brauche es selber.
00:40:26: Ich würde sagen ... Fast jeden Tag.
00:40:30: Im Alltag.
00:40:31: Ja, ich gestalte wirklich fast jeden Tag etwas für mich.
00:40:37: Seien es um einen Tag anfangen oder abschliessen?
00:40:42: Ja einfach auch zum Reflektieren!
00:40:46: Find' ich jetzt so schön dass du das so sagst wenn.
00:40:48: manchmal stellt man sich ja auch so etwas grosses Aufwendiges vor.
00:40:53: also da kann's ja auch mal sein dass man irgendwie so eine grössere Kunst Formwelt oder etwas, das an mehreren Stunden gebraucht ist.
00:41:03: Aber so was, die ich merke bei mir am meisten, sind kleine Sachen, die man vielleicht auch schnell einmal anwenden kann.
00:41:11: Das heisst ein Ritualenmorgensäge oder Abends, der nicht extrem aufwendig ist und zuerst muss zehn Dinge für einen Rummen und dann wieder auf den Rummen befinden, bis du morgen zum Haus ausgehst.
00:41:20: Also gibt es in diesem Fall also einfache Tools?
00:41:22: Hast du uns hier vielleicht eins, zwei ... An die Hand, wenn man sich vielleicht selber künststherapeutischen Tools in den Alltag mitnehmen
00:41:33: kann?
00:41:39: Ja.
00:41:41: In einer Zeitschrift zum Beispiel ein paar Papierschnipsel rauszuriessen und ... Was passiert dann, wenn ich die miteinander in Verbindung bringe?
00:41:57: Es sind so viele Themen ... Ich weiss nicht, ob es andere Menschen haben müssen.
00:42:02: In mich beschäftigt immer so viel Thema.
00:42:08: Das Individuum sein oder in Gemeinschaft sein oder ... Ja!
00:42:29: und dann auf das Papierruhe zu bringen.
00:42:31: Also auch die Frage, was mich im Moment in der Nähe oder Distanz beschäftigt.
00:42:39: Und dann einfach mal ausprobieren mit diesen Papierfetzeln und schauen ja, wieviel Nähe ich wachse, damit ich mich wohl fühle.
00:42:54: Ja, es gibt X. Man kann das auf X-Varianten ausprobieren oder auch einfach etwas aufleben und schauen... Was kommt mir jetzt hier entgegen?
00:43:06: Was gehen mir für Gedanken durch den Kopf, wenn ich das anschaue, wenn's für mich fertig ist?
00:43:13: Und siehe ich nicht leid zu lassen von Ist es schön oder nicht schön?
00:43:17: Vielleicht eher ist es für mich ... Stimmt es so?
00:43:24: Oder ist es für mich jetzt zu einer Ganzheit gekommen?
00:43:30: Ich weiss nicht, wie es dir geht.
00:43:32: Bei mir ist alles ein Thema, das mich sehr immer wieder beschäftigt oder ich holte das Thema Authentizität und zwar in Form von... Es schlägt ja auch schon etwas viel verwendet zu diesem Wort aber mehr im Sinne des Was ist für mich, wie du gesagt hast wirklich stimmig oder stimmt?
00:43:52: Und warum habe ich nur vermeintlich mein Leben langs Gefühl, das stimmt für mich?
00:43:56: Gerade auch so wie gestaltet ich mein Leben.
00:44:01: Ich habe immer das Gefühl, wir sind gerade an einem sehr starken Umbruch.
00:44:07: Wie lebt man zusammen und weisst wirklich richtig, wie du sagst, die Nähe in Distanz, wie viel Neue braucht es, wie viele Distanz braucht's ... Wie sehen die Familiensysteme aus?
00:44:16: Ja, wie ist das Stimmung für mich?
00:44:18: oder wie hat man den Prüfloch vor allem angesprochen und geredet gehabt.
00:44:22: Wie ist jetzt ein Beruf ursprünglich mal gelebt worden und wie kann man es vielleicht auch anders leben?
00:44:29: Und da ist es so sehr, sehr omnipräsent und ich finde das gerade so schön.
00:44:32: Das Bild, das du jetzt zeichnet hast mit dem Durchdau herausfinden ... Weil manchmal ist es noch schwierig.
00:44:38: Ist etwas, was nicht wirklich für mich ... Oder ist das Gesellschaft einfach so prägt oder in mir so prägig, dass ich mein Leben lang so mache?
00:44:48: Und eigentlich ist es gerne so mein Weg.
00:44:51: Und da herauszufinden, im Inneren finde ich mich sehr schwierig.
00:44:54: aber wenn man es dann natürlich mit solchen Tools verbildlichen kann oder irgendwo sichtbar machen, wird man vielleicht weniger von seinem inneren Unterbewusstsein manipuliert oder sieht sich etwas klarer an.
00:45:07: uns zieht mehr Zähner hier an
00:45:10: Ja.
00:45:12: Manchmal hat man wirklich plötzlich eine Erkenntnis, wenn man etwas von sich sieht und das ist auch... Da kann man vielleicht wieder zum Strichpunkt, den Strichpunkten, wo viele Gedanken verbinden ohne sie abzuschliessen.
00:45:36: Ein Zwischeraum eröffnet, der nicht Ende oder Anfang ist, sondern ein Weiterdenken.
00:45:42: Mhm.
00:45:46: Und genau diese Zwischenräume interessieren mich, weil dort etwas entsteht.
00:45:53: Ja ... In diesem Inneren ... Möchtest du jetzt begleiten?
00:46:00: In dem ... entstehen und ... einfach hier ziehen können.
00:46:08: Das ist so mein Kernthema.
00:46:11: Ja!
00:46:12: Genau.
00:46:14: Wie gelingt dir das im Alltag, wenn du jetzt etwas erwartest?
00:46:18: Authentizität oder vielleicht ist die Zwischenrunde schön.
00:46:22: Ist uns das Wort dafür?
00:46:24: Nicht sich entscheiden müssen, entweder oder sondern so ein bisschen den eigenen Weg damit zu finden... Wie geht es dir damit?
00:46:32: Ist das etwas, was dir grundsätzlich leichtfällt?
00:46:34: Oder ist es etwas, dass du manchmal auch damit ein wenig zuhaberen hast schon?
00:46:42: Ja ähm ja ich bin nicht jemanden, der nach einem Lehrenbuch geht.
00:46:57: Ich glaube, meine Art mit den Menschen zu arbeiten ist ... Ja, das ist irgendwie ... Man weiss auch nicht.
00:47:05: Das ist so ein Kondensat von all dem, was ich in meinem Leben schon gemacht habe.
00:47:10: Ich gehe extrem gerne wieder raus mit den Männern zum Beispiel.
00:47:18: Man hat so viele Anregungen und man kann sie ausgestalten.
00:47:23: Oder auch die Bilder, die Metapher, wo die Natur einem zeigt.
00:47:31: Die kann man sehr gut übertragen in ein Prozess, das Menschen drin sind ... Wenn es auf der Suche ist oder eine schwierige Zeit haben.
00:47:49: Der Jahreskreis, wo ... etwas geheimt, wachst und früchtdreit.
00:47:57: Und sie kann wieder zurückziehen in die Stille und dort wieder Kraft sammeln, um weiterzugehen.
00:48:10: Das Wasser sucht sich immer einen Weg.
00:48:16: Ja, das ist ... Das ist etwas, was ich selbst immer wieder staunen will.
00:48:25: Genau!
00:48:26: So ist es auch nicht so.
00:48:28: wieder mit innen geholt, oder automatisch ist die wieder ein Teil davon ganz organisch irgendwie.
00:48:35: Wie hast du sonst einen grossen Garten?
00:48:39: Bist dich immer noch sehr fest mit der Natur auch am Umgehen?
00:48:42: Du wirst dich sehr z.B.
00:48:43: mit Pflanzen auseinandersetzen, bin ich auch noch spannend dass sich das so... Etablierte es in deinem Leben, dass du immer noch sehr verbunden bist auf der privaten Ebene.
00:48:53: Auch mit alten Sorten haben wir vorhin noch geredet.
00:48:56: Was hat das für einen Wert für dich?
00:49:01: Wie ist es auch, dass sich da noch einmal so stark etabliert hat, dass heute immer noch ein grosser Rund auf ihn ist?
00:49:12: Das sind verschiedene Ebenen.
00:49:14: Ich denke ... ganz verschiedene Stränge, die sich hier durchziehen.
00:49:22: Einerseits das Haltgebende in der Natur für mich mit den Pflanzen und ... Ja, wir erhalten noch Zierpflanzen von Prospeicirara genau.
00:49:43: Und ich glaube, das ist so ... Nein, als Kind habe ich schon diese Pflanze nahe geschaut.
00:49:51: Später ging es mir eher darum, die Geschichten hinter den Pflanzen zu entdecken.
00:50:03: Die Wirkstoffen sind im Vordergrund getreten und ich habe eine Ausbildung als Futtertherapeutin gemacht.
00:50:13: Ich will sehr gerne mit Sprachs schaffen ... Wenn man mit anderen Menschen austauscht, wie über eine Pflanze und dann sagt jemand, das ist irgendwie ein Blümchen.
00:50:35: Und danach denke ich, welches Blümchchen jetzt?
00:50:40: So habe ich für mich irgendwann angefangen oder mich mit den latinischen Namen anzufangen!
00:50:48: und habe dort gemerkt, wie weit das Feld auch von Geschichten und von ... Äh ... Ja.
00:50:59: Wie die Leute früher auf Entdeckungsreise gegangen sind in der ganzen Welt und die Pflanzen hier unten geholt haben und ja... Und wie auch die Lateinischen nehmen, dann haben wir viel über die Pflanze selbst verraten.
00:51:18: Ich spaziere letztendlich hier hinten.
00:51:22: Und ich habe irgendwann das Feldbotanik-Zertifikat «Fürhundert» gemacht und war ein bisschen gerade für sechshunderte lehren.
00:51:33: Dann bin ich in einer Pflanze begegnet, die ich in der Natur noch nie begegnete.
00:51:38: Ich konnte sie einfach vom Namen her von Papieren kennen.
00:51:42: Das ist Tophilia Kaliculata.
00:51:46: Ich dachte auch viel, das muss nach einem Forscher beinahe sein.
00:51:51: Bei den Ganalogen war es wirklich ein Botaniker.
00:51:53: Ich glaube aus der Macht seit Jahrhundert von England.
00:51:58: Und die Kali-Kolate kommt von Kallings, von Kälch, kleinen Kälchen.
00:52:03: Es ist wirklich ein ganz kleines Pflänzchen, hellgeilige Blüten, schmale Blättchen ... Ja, genau!
00:52:15: Lilie Simselilie heisst die auf Deutsch.
00:52:24: Wenn ich durch den Garten gehe oder in der Natur und dann wieder mit den Namen ins Inn komme, von Pflanzen, wo im latinischen Namen schon Farbe zum Beispiel enthalten sind ... Oder Blätter wiegen!
00:52:43: Die Viseraute talikterum akquillige Folium heisst das Ein wiser Alten ist mit Blättern wie die Akelei.
00:52:52: Und solche Sachen faszinieren mich einfach.
00:52:54: Also, ja ... Das versetzt mich dann auch wieder ins Stuhn.
00:53:00: Es
00:53:01: ist vielleicht auch wieder dein Zugang zum Diapalten?
00:53:04: Weil du über die latinischen Namen und Begrifflichkeiten und die Erklärungen wahrscheinlich das Andersen von innerlichen Kasten wie jetzt nur ... oder den deutschen Begriff zu lernen.
00:53:17: So geht es mir manchmal mit der Pflanze, ich finde sie ausspannend.
00:53:20: Aber manchmal merke ich so in meinem Kopf, dass sich das nicht verankert hat und ich muss feststellen, ob wir eingestehen dürfen.
00:53:27: Vielleicht ist es für mich auch nicht unbedingt zu wissen wie es heisst, sondern vielleicht ist es bei mir mehr ... Ich weiss jetzt die Wirkung oder kann man ja eher bemerken... für was es sinnwildlich stönt.
00:53:40: Auch wieder den eigenen Zugang, wenn du auch die Schüler oder deinen Klienten eigentlich mitgeben willst, dass sie ihren Weg damit finden um ihren Ausdruck und auch ihren Lernweg irgendwie herauszufinden können wie lerne ich eigentlich Ring?
00:53:58: Oder wie kann ich mir etwas von innerlichen oder mich ausdrucken?
00:54:02: Weisst du meinen Weg dafür?
00:54:05: Genau, das ist auch ein Prozess.
00:54:07: Dass man herausfindet wie kann man am besten reflektieren?
00:54:15: Also wo kann man für sich am meisten mitnehmen und für die Entwicklung mitnehmen?
00:54:36: Und ich bin einfach dort.
00:54:40: Ich mache ja nicht so viel dann.
00:54:42: Ich habe sie einfach begleitet
00:54:45: Nicht viel und so viel.
00:54:47: Ja, sie sind die Experten für sich selber.
00:54:52: Also der Mensch ist immer der Experte für sich selbst.
00:54:55: Ist auch das grosse Thema Selbstverantwortung?
00:54:58: Oder wo ich auch immer so finde in der Zeit, wie ich sie wahrnehme und wie sie kommt, ist es umso wichtiger, um für seine Gesundheit und seinen Weg selbst Verantwortung zu übernehmen und diese nicht abzugeben?
00:55:14: Wie du siehst, dass die Experten selber sind.
00:55:16: Aber auch diese Verantwortung zu übernehmen, dass man nicht irgendetwas anderes hat als Verantwortung für sich und seine Gesundheit und seine Mentalgesunheit übergeben
00:55:26: kann?
00:55:27: Genau!
00:55:28: Das hat viel mit den Grenzen einzudrücken.
00:55:33: Man muss seine Grenze spüren und merken.
00:55:38: Das ist jetzt zu viel für mich oder da fühle ich mich nicht wohl ... Sicher ist man auch immer wieder in Situationen, wo man nicht so ringt.
00:55:50: Ich sage ja, das ist jetzt zu viel für mich.
00:55:53: Wir wollen unterliegen und gewissen Verpflichtungen.
00:56:01: Aber dass es doch aufmerksam wird, um mitzunehmen und an dem auch arbeiten kann, dass vielleicht eine Änderung geben kann.
00:56:14: Man kann dann besser zu sich schauen.
00:56:23: Aber man muss auch Zeit haben, um das zu merken.
00:56:29: Man muss sich eine Zeit nehmen, einen Moment einzuhalten.
00:56:43: Zum Rahmen abschliessen.
00:56:46: Wo stehst du gerade im Moment?
00:56:48: Und wo gehen deine Wurzeln noch an?
00:56:51: Ich habe das Gefühl, wenn ich dich redete und dein Lebensweg in ruten Faden durfte ... Mit dem Begleiter oder über den Gespräch, steht sicher noch ganz viel an.
00:57:05: Oder hier ist sehr viel noch da, die wahrscheinlich durch dich heute durchkommt?
00:57:13: Wie sieht das gerade im Moment so aus?
00:57:15: Wo stehst du
00:57:15: gerade?
00:57:17: Ja genau ich habe eine Formalschelle angehört, dass ich gerade Praxis zeugelt habe und jetzt auch einen wohne.
00:57:28: Ja, mein jetziges Projekt, das ich gerade daran bin.
00:57:31: Ich habe jemanden, der es extrem gerne ein Projekt verfolgt hat.
00:57:37: Ja, da bin ich halt... Es ist nicht etwas ganz Neues.
00:57:42: Also, ich tu ja gern einen Raum schaffen, wo Menschen ihre eigenen Lebensthemen und vor allem ihre eigenen Fragen betrachten können.
00:57:53: Und ... Das können Fragen aus dem Arbeitsbereich sein, wie auch aus dem Alltag oder wo sie sich in der Beziehung zeigen.
00:58:02: Bei den Lebensfragen, die Menschen immer wieder beschäftigen.
00:58:08: Manchmal hat man ja so Fragen, die wir immer wieder konfrontiert haben.
00:58:15: Und das im Gespräch und im Gestalten.
00:58:20: Oder manchmal in der Natur draussen spazieren oder am Schweigen begleiten.
00:58:30: Und da würde ich gerne ein Gefäß entwickeln, das in der Entwicklung steckt.
00:58:46: Auf jeden Fall mit einer Philosophie noch verknüpft ist und gestaltet wird.
00:58:55: Wie einen Raum geben soll, wo man eigene Lebensthemen ... Oder so Spannungsfälle?
00:59:04: Manchmal gibt es ja Lebenstheme wie vorher.
00:59:07: Grenzen, Neue und Grenze, die man so fragen kann nachgehen.
00:59:11: Aber angeleitet ist dann ... Ja.
00:59:19: Das klingt sehr spannend!
00:59:23: Gibt es noch etwas, was du das Gefühl hast?
00:59:26: Darf noch gesagt werden oder haben wir uns nicht vorbeikommen?
00:59:32: Nein, deine Frage war noch, wo diese Wurzeln wachsen.
00:59:36: Mhm.
00:59:37: Ja, genau.
00:59:42: Ich denke, meine Wurzeln liegen weniger in der Vergangenheit.
00:59:45: Sondern eher dort ... In einer Tüfe, die ich Resonanz erlebe zum Menschen oder zu Themen.
00:59:58: Zum Gestalter ist es hier oder zu Ort.
01:00:04: Dort, wo ich im Kleinen beobachten kann und denken kann.
01:00:13: Und was sich dann weiterempfaltet.
01:00:18: Und wo ich lebendig bin... Ich war immer in einer Lebendung.
01:00:24: Und mich weiterentwickeln kann.
01:00:29: Das ist so.
01:00:31: Ich glaube, dort gründet meine Wurzeln.
01:00:39: Da bin ich gespannt, wo die noch überall auf diesen Wachsen in Tüfe und in diese Raumöffnungen rein.
01:00:45: Und wenn es natürlich weiterhin alles Gute gibt für das, was alles so kommt und für das was du jetzt schon bewegst und weiterhin die Kreativität ... Liebe zu dem, was du machst.
01:00:58: Weil ich finde, das spürt mich extrem, dass da wirklich aus einer ganz grossen Liebe auch zu diesen Themen entsteht und aus deinen Erfahrungen aussieht, wo du den Menschen mit auf den Weg bist.
01:01:09: Danke dir vielmals für die Gastbrinschaft Evelyn!
01:01:11: Und auf ein anderes Mal!
01:01:13: Ja, ich danke dir auch vielmal für deine Fragen und für dieses angenehmen Gespräch.
01:01:20: Danke viel mal!
01:01:21: Danke dir bis bald!
01:01:26: Danke vielmals für das Zulassen.
01:01:29: Und schön, bist du da bei den Wurzeln geländet!
01:01:33: Wenn du etwas mitnehmen konntest, abonnier der Wurzelgespräche Podcast und teile ihn mit Menschen, die sich auch gerne inspirieren lassen.
01:01:42: Ich freue mich natürlich auch über deine Rückmeldung, welche Impulse du aus diesem Wurzelgespräch mitnimmst.
01:01:50: Ganz nah am Motto – zusammenwürzeln
01:01:53: und
01:01:54: wachsen.
01:01:55: Bis bald!
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