Valeria Christen - Hof Hinterwiden agogisch & biologisch

Shownotes

In dieser Folge der Wurzelgespräche sitze ich mit Valeria Christen zwischen Obstbäumen und sprechen über ihre Wege und den Hof Hinterwiden, auf dem biologische Landwirtschaft, soziales Wirken und Gemeinschaft ganz selbstverständlich zusammengehören. Ein Gespräch über Menschen, die ihren Platz finden dürfen, und über die Kraft eines Miteinanders, das von Natürlichkeit, Einfachheit und Wertschätzung geprägt ist.

Wurzelthemen dieser Folge:

🌿 Ein Hof, der verbindet Wie biologische Landwirtschaft und soziales Wirken zu einem gemeinsamen Lebensraum werden.

🤝 Arbeitsplätze mit Sinn - agogisch & biologisch Warum Teilhabe, Vertrauen und das Begleiten von Menschen den Alltag auf dem Hof prägen.

🐄 Biolandwirtschaft in vierter Generation Tradition bewahren und gleichzeitig den eigenen Weg weiterentwickeln.

🌱 Den eigenen Platz finden Valerias Weg auf dem Hof Hinterwiden – ohne selbst aus der Landwirtschaft zu kommen.

🌍 Das bio-psycho-soziale Verständnis Warum Mensch, Tier, Natur und Umfeld untrennbar miteinander verbunden sind.

✨ In der Einfachheit liegt die Kraft Wie bewusstes Reduzieren Klarheit, Verbindung und Lebensqualität schaffen kann.

🌾 Vielfalt als Haltung Warum unterschiedliche Menschen, Aufgaben und Wirkungsfelder den Hof bereichern.

💛 Gemeinsam wirken Über die Stärke eines Miteinanders, in dem sich Menschen mit ihren unterschiedlichen Qualitäten ergänzen.

⚖️ Balance & Kraftquellen Wie bewusste Auszeiten & Grenzen helfen, langfristig für andere da sein zu können.

🏡 Gemeinschaft leben Ein Hof als Ort der Begegnung, Entwicklung und Verbundenheit.

Eine Folge, die daran erinnert, dass echte Entwicklung & Entfaltung oft dort entsteht, wo Menschen sich gesehen fühlen. Vielleicht ist genau das die grösste Stärke dieses Hofes: Er verbindet nicht nur biologische Landwirtschaft und soziales Wirken – sondern vor allem Menschen miteinander.

Mehr über Valeria & den Hof Hinterwiden: 📸 Instagram: @hofhinterwiden 🌍 Website: (https://www.hofhinterwiden.ch/))

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Theme Song Intro & Outro: Sweet Lime - Domesticfuel 🌍 https://domesticfuel.ch Herzlichen Dank für den Wurzelsound!

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Transkript anzeigen

00:00:06: Hoi und herzlich willkommen zum Wurzelgespräche Podcast.

00:00:10: Dein Podcast, wo mir mit spannenden Menschen den Blick zu ihren Wurzeln richtet – ein Podcast, das verbindet, inspiriert und nachdenkt.

00:00:21: Mein Name ist Jacqueline Checkie Baumann und ich freue mich vielfältige Lebenswege, tiefen Einblick und prägende Erfahrungen mit dir zu teilen!

00:00:41: Wir sind heute am Boden mitten auf einer Wiese zwischen Obstbäumen, von mir sitzt Valeria Christen.

00:00:48: Um mich hier angeführt hat auch das schöne Plätzchen.

00:00:51: Zuerst mal denke ich, viele Mal können wir da wieder einmal ... Ich sage es immer wieder, aber es stimmt einfach wirklich jedes Mal.

00:00:57: Also einen speziellen Ort darauf zu aufnehmen ist ein Geschenk.

00:01:00: Danke vielmals Valeria!

00:01:01: Danke Anfüllball, dass du mich angefragt hast.

00:01:03: Ich bin sehr gefreut!

00:01:05: Wir haben vorhin überlegt wie man überhaupt stehen kann und ich glaube wir bringen das gar nicht mehr richtig zusammen aber haben dann festgestellt, dass Insta-Meng mal wirklich für gewisse Sachen echt gut ist weil man sich dort findet und man sich sonst wahrscheinlich nicht jetzt begegnet wäre.

00:01:18: also... Ja

00:01:19: nein, ich glaube ihr werdet wahrscheinlich nicht aufeinander treffen ohne Insta.

00:01:23: Ich

00:01:23: denke auch nicht, wenn wir nicht gerade um den Ecken sind.

00:01:25: Wir befinden uns hier im Egorital, im Kanton Zug.

00:01:29: Es ist jetzt nicht so, dass ich vom Kanton Torgau ... oder man weiss es zwar nie, aber es wäre wahrscheinlich nicht einfach so passiert.

00:01:36: Wir finden uns auf dem Hof hinterher, dein Zuhause.

00:01:40: Würdest

00:01:40: du uns da vielleicht gerade mal mitnehmen?

00:01:43: Wie bist du hier geländet und wo sind wir hier?

00:01:46: Ja

00:01:46: sehr gerne!

00:01:48: Aber du hast schon gesagt, wir sind am schönen Egoritanekantonszug.

00:01:53: Es ist ein Bio-Milchwirtschaftsbetrieb.

00:01:57: Und ja, wir haben hier zwanzig Milchkühe, Rindchen, Kälbchen ... Ein paar Geisschen.

00:02:04: Hühner?

00:02:05: Genau, das haben wir noch.

00:02:07: Und

00:02:07: natürlich hat es einen Hund.

00:02:10: Ja, ich selbst wohne jetzt seit ... Ja, im Herbst sind es acht Jahre, in denen ich hier wohne.

00:02:16: Ich bin mit Fabien ... Fabian ist der Bauer.

00:02:20: Genau und ... Seit etwa acht Jahren bin ich da aufgezogen und habe dann meine Aufgaben und die Arbeit gefunden.

00:02:35: Ich bin mega happy!

00:02:38: Das wirst du wahrscheinlich auch noch ansprechen mit dem Agogischen, bei uns ist das etwas speziell.

00:02:42: Auf dem Hof haben wir ein Angebot für Menschen, die Einträchtigungen haben.

00:02:49: Die können zu uns arbeiten.

00:02:49: Ich habe den Tagestrukt in die Beuse wahr.

00:02:54: Das ist noch ergänzend, was wir bei uns auf dem Hof machen

00:02:59: wollen.

00:02:59: Einen Untertitel wie man den Hof sieht oder auch im Internet findet, ist agogisch-biologisch und ich finde es sehr eingängig.

00:03:08: Und irgendwie, wenn man das so hört – auch wenn man vielleicht nicht recht versteht, wann ihr da macht Es klingt so passend.

00:03:15: Also es macht keinen Sinn mit diesen zwei

00:03:18: Wortbegriffen.

00:03:19: Das ist ein bisschen dein Teil, das du da unten brachst.

00:03:22: Hast du den Fahrer gesagt?

00:03:24: Aber gehen wir vielleicht zuerst noch einen Schritt

00:03:26: zurück,

00:03:27: bevor wir dann auf der Hof natürlich noch tiefer eingehen.

00:03:30: und da würde ich dich natürlich fragen wo sind deine Wurzeln ursprünglich oder wo spürst du die tiefe Wurzel in deinem Leben?

00:03:37: Mega gute Frage!

00:03:39: Ich habe gewusst, dass sie wirklich kommen.

00:03:41: Ich habe mir diese Gedanken gemacht.

00:03:43: Es ist ganz einfach.

00:03:46: Bei mir sind es zwei Sachen, sicher ein Ort, in dem wir Kraft gibt und ich meine Energie tanke.

00:03:58: Da komme ich gleich wieder auf den Hof zurück.

00:04:02: Ja, das ist wirklich mein Zuhause.

00:04:04: Ich fühle mich da wohl ... Das ist eine Oase, wo ich mich zurückziehen kann.

00:04:10: Obwohl immer viel passiert, ist es beides.

00:04:15: Ich bin sehr gerne im Machen.

00:04:18: Immer etwas am Machen zu tun, nicht weil ich es muss sondern weil ich sie einfach gerne mache.

00:04:24: und ja das gibt mir wirklich Kraft so wie die Natur, die Tiere einfach den Ort hier und gleichzeitig auch inspiriert mich immer wieder weil es gibt so viel was du kannst machen und zu tun.

00:04:41: ja sei es aber mit dem Einmachen oder mit allen Dingen, die du hast.

00:04:48: Krüter und Natur.

00:04:49: Du könntest in der Nacht noch arbeiten gehen.

00:04:53: Manchmal hat es zu wenig Zeit, aber das inspiriert mich immer wieder.

00:04:59: Und ja auch meine Familie würde ich sagen.

00:05:04: Dort habe ich sicher meine Wurz, also meine Eltern, meine Schwester.

00:05:08: Ich habe eine sehr gute Beziehung.

00:05:10: Die sind hier im Dorf ... Ja, ich gebe so diese Sachen.

00:05:16: Mein Fahrer im Vorgespräch hat darüber geredet, wenn man nicht auf einem Hof selber aufgewachsen ist.

00:05:24: Wie schön es ist, auf so einen Hof zu kommen aber wie herausfordernd das manchmal auch sein kann zum Platz oder seinen Weg mit dem Hof finden.

00:05:33: Bist du schnell hier angekommen?

00:05:35: Ist das schnell ein Ort gewesen, wo du verwurzelt und die ganze Potenziale warst?

00:05:40: Oder hat das schon etwas Zeit gebraucht?

00:05:43: Mora, ich würde sagen ... Das hat schon Zeit gebraucht.

00:05:47: Ich bin auch... Also es ist lustig, das passt jetzt echt gar nicht.

00:05:51: Ich habe immer gesagt, ich werde sicher nie ein Bauer als Freund sein.

00:05:55: Ich muss mich aufs Lachen sagen, was wir nie sagen!

00:05:58: Ja wirklich, wenn man nie sagt, dass du siehst natürlich an oder du duest es natürlich aussendet, siehst du es an?

00:06:03: Nein aber das ist doch eine kleine Scherz.

00:06:06: Ja irgendwie, ich hatte das gar nie... also es war gar nicht bei mir um, dass sich nur noch auf einem Bauer wird.

00:06:13: Es wird Leben und auch meine Sachen machen.

00:06:15: Und das habe ich gar nicht gedacht.

00:06:20: Ja, am Anfang kam es so ein bisschen in mich, wenn du es überhaupt ... Ich hatte null Ahnung.

00:06:26: Gar keine Ahnung von den Bauern.

00:06:31: Aber ich glaube, was bei mir wirklich ist... Ich war schon immer sehr naturverbunden.

00:06:38: Und immer einen offenen Mensch.

00:06:41: Und ich fand wirklich heim.

00:06:43: Was kann schon passieren, wenn ich es probiere?

00:06:45: Ich meine, ich habe eine Person an meiner Seite, die mich immer unterstützt.

00:06:50: Also was kann schon schiefgehen?

00:06:53: und dann ist das natürlich ... Hat das schon ein wenig Zeit gebraucht, gesagt zu den ersten vielleicht drei, vier Jahre habe ich nicht viel.

00:07:04: Ich war immer umgekommen, wenn sie mich gebrauchten.

00:07:08: Aber wirklich hätte ich gesagt, seit drei Jahren.

00:07:12: Dann habe ich angefangen den Thuner.

00:07:13: Ich glaube, das war doch sein Erster, dass ich den Thünern übernommen habe.

00:07:18: Die erste fixe Aufgabe hat mich sehr gefreut gemacht und dann kam das eine zum anderen.

00:07:24: Ein bisschen das Interesse zu den Kräuten, ein paar Krüterkürse gemacht, Sachen einmachen, dann kam der Garten dazu ... Ja, es eint ums andere.

00:07:39: und dann merkte ich mal... Das macht mir schon mega Spass.

00:07:45: Ja, genau.

00:07:47: und dann habe ich wirklich mein Plätzchen gefunden, auch mit dem Hofladen natürlich noch, das letztes Jahr noch dazugekommen ist.

00:07:55: Und jetzt fühlt sich so an, es hat Ihnen etwas anderes gemacht.

00:07:59: Genau.

00:07:59: Da hast

00:08:00: du jetzt so für dich ... Ja,

00:08:01: mega!

00:08:02: Jetzt bin ich wirklich mega angekommen.

00:08:07: Es ist noch spannend, wir haben beide gesagt, wenn man hier beide aus der gleichen Landwirtschaft Bremd kann man nicht sagen, wenn wir in beide Törflächen aufgewachsen sind.

00:08:16: Man ist wahrscheinlich schon immer im Berührung gekommen mit Landwirtschaften aus der Ferne aber halt so richtig sich hier finden auch mit den ganzen Fachbegrifflichkeiten und ja es hat ganz viel traditionell von Generation zu Generation weitergegebene Sachen die so normal sind wo man manchmal dann auch gar nicht versteht und da ihnen zu finden und seinen Weg damit zu finden ohne vielleicht Komplett die gleichen Fussstaffungen zu gehen.

00:08:45: Das finde ich so sehr herausfordernd, oder wo man Grenzen zieht und sagt doch es braucht jetzt einfach etwas Neues und wo nimmt man da halt auch noch

00:08:54: mit?

00:08:56: Die Wurzel ist ja eine kleine Wurzelfrage, bei der das viel auch mit Land geschaffen worden ist.

00:09:01: Ich finde Generationenbetriebe sind sowieso immer etwas Spezials, aber ich finde in der Landwirtschaft merkt man auch noch, dass jahrelange Bewirtschaften vom Boden und sich mit den Natur auseinandersetzen.

00:09:13: Da ist schon nochmal was anderes, auch mit diesen Länderreihen, die dann fehlen oder bewirtschaftet werden usw.

00:09:20: Ja, also wie diese gegangen ist am Anfang so ... sich zu finden, wo bin ich vielleicht auch daheim?

00:09:28: Und wo bin jetzt nicht?

00:09:33: im Konventionellen oder die Landwirtin.

00:09:40: Das ist sicher ein Thema und das ist immer, wenn jemand noch in eine Familie kommt.

00:09:46: Die Familie von ihm, wir sind ja auch schon sehr lange zusammen.

00:09:52: Wir kennen uns schon sehr lang von diesem Herd.

00:09:56: Ja, diese Hürde war schon mal sicher nicht mehr hier.

00:10:01: Ja, sicher den Platz zu finden.

00:10:05: Obwohl ich immer, also ich bin immer seit Tag eins akzeptiert worden auch als Frau mit meinen Ideen und ... Ich glaube das ist nicht selbstverständlich.

00:10:18: Es gibt sicher auch Familie oder Höfe, die vielleicht ein bisschen konservativer sind.

00:10:23: Jeder hat eine andere Ansicht, aber da hatte ich z.B.

00:10:27: nie Probleme.

00:10:31: Und ich glaube, sie sind auch alle offen.

00:10:34: Also sie waren all offen für neue Sachen.

00:10:38: und wie eine Frage.

00:10:38: Sie haben schon cool, es gibt mal einen neuen Wind.

00:10:41: Es gibt jetzt Leute, die das vielleicht etwas anders möchten oder neue Sachen möchten oder dort mal wieder etwas kaufen.

00:10:47: Oder ja ... Ich glaube, dass es von so passt.

00:10:51: Und ich habe nur immer gute Sachen gehört also von dem her.

00:10:54: Da hatte ich wirklich Glück.

00:10:56: Ja, ich

00:10:57: glaube Offenheit ist schon ein grosses Thema oder also dieser Veränderung gegenüber.

00:11:01: Aber ich merke auch nicht mehr, es ist so beidseitig oder man muss ja alle als der Mensch, die innen kommt irgendwie gewisse Offenheiten mitbringen.

00:11:08: Auch gegenüber dieser Achtung, weshalb die letzten Jahrzehnte ja auch im besten Wissen und Gewissen gemacht worden ist.

00:11:15: Also gegenseitig miteinander wie wir den Weg finden?

00:11:19: Beides!

00:11:19: Es braucht beides.

00:11:20: Ja das ist schon mega wichtig dass man sich auch laden lassen kann.

00:11:24: Ich weiss, dass ich etwas Vertrauen habe.

00:11:27: Das kommt schon gut.

00:11:28: Ich möchte das auch miteinander reden und sagen, es ist vielleicht zu viel oder ja ... Ja, das ist sicher.

00:11:36: Du hast mir vorhin gesagt, bei euch ist die Bio schon ganz lange ein Teil des Hofs.

00:11:40: Die dritte Generation ist da richtig?

00:11:43: Also auch speziell.

00:11:45: eigentlich muss man immer wieder sagen, so früh den biologischen Weg zu gehen hat immer auch einen aussergewöhnlicher Charakter oder muss vielleicht auch ein breit denkender Mensch sein.

00:12:01: Das ist wieder meine Wahrnehmung, die auf jeden Fall so war.

00:12:03: Aber zu dieser Zeit in diesem Fall auf Bio umzustellen, hätte ja dann schon bedeutet wahrscheinlich gewisse Grenzen noch mehr zu haben.

00:12:11: Ist das schon so normal auf dem Hof?

00:12:13: Also merkt man hier ist gar keine Frage dass es bio ist.

00:12:17: also da redet man gar nicht mehr darüber.

00:12:19: eigentlich

00:12:21: würde ich schon sagen Aber so wie ich das von Fabian und das, was ich miterlebe

00:12:28: ...

00:12:29: Das ist gar ... Also es ist täglich Brot.

00:12:32: Man merkt auch, dass sie das lebt.

00:12:34: Es ist nicht einfach nur ...

00:12:35: Man macht's,

00:12:36: um zu sagen wir haben ein Label.

00:12:38: Wir sind jetzt Bioswiss, weil man weiss hat, das ist etwas Gutes und das ist wichtig.

00:12:46: Aber du hast vorgesagt mit dem Thema Boden oder?

00:12:52: Man sollte vielleicht denken, was nach uns kommt.

00:12:56: Man will auch eine Familie gründen oder was passiert dann nach uns mal?

00:13:00: Man will ja, dass es den Boden noch gibt und ein guter Boden ist und dass es ja fluchbar ist und einfach das ganze, was damit zusammenhängt.

00:13:10: Das ist nicht nur einfach ein Leben sondern ich glaube da wäre schon optimal wenn man dahinter steht und das mit Herz macht.

00:13:18: Ich glaube sonst ist es auch extrem ... Strenn im Sinne, wenn du etwas machst für das Leben.

00:13:28: Ich glaube auch, dass es gerade beim biologischen Gedanken nicht so hand- und fuß oder keine gute Wurzeln gibt.

00:13:37: Da macht man Sachen aus Überzeugung, anders als wenn wir es irgendwie führen.

00:13:43: Man kommt vielleicht mit der Zeit sowieso so rein, dass man merkt

00:13:47: ...

00:13:47: Es macht ja absolut Sinn oder es macht auch viel mehr Freude im Endeffekt zu arbeiten, wenn man merken will.

00:13:54: Das ist wieder zurück zu dem Geh und Nähe.

00:13:57: Und nicht immer nur rausziehen

00:14:00: von daher.

00:14:03: Wie ist das mit den Tieren?

00:14:05: Das Leben auf dem Hof hat gesagt, du warst schon sehr naturverbunden immer.

00:14:10: Aber so richtig jetzt täglich dich mit den Tieren zu gehen und sagst, du bist für die Tür noch verantwortlich.

00:14:17: Da hat ihr dann auch noch ein bisschen das Tor vielleicht noch mehr geöffnet, dass du da den Platz gefunden hast, weil das also dein Aufgabebereich ist?

00:14:25: Wie fühlt sich das so an, wenn jemand sich das gar nicht hatte irgendwie ... Wie ist es, um einen Hof zu leben mit dir?

00:14:33: Wie sieht das den Tag von dir auf dem Hof aus?

00:14:36: Vielleicht auch.

00:14:39: Wenn ich hier bin den ganzen Tag ... Das heisst, dass wir meistens die Woche haben und Mathe und Zistik sind, wenn wir die Leute zu uns arbeiten wollen.

00:14:53: Es ist eine grosse Verantwortung, die man einfach immer weiss.

00:14:57: Man ist für diese Tiere verantwortlich, man will das gut gehen Und zu diesen schauen wir täglich.

00:15:05: Es ist sicher etwas anderes, wenn man einfach nur ein Haustier hat.

00:15:09: Auch hier braucht es immer Zeit und man muss schauen, dass jemand da ist.

00:15:14: Aber ich denke, das ist natürlich schon noch etwas anders.

00:15:18: Bei mir sind die zweite Hühner dazu.

00:15:21: Ich wusste, dass das Mami von Fabian schon hatte.

00:15:26: Es war die Frage, ob sie das noch weiter machen möchte und wie sieht es aus?

00:15:29: Und ich dachte, es ist auch

00:15:30: schade!

00:15:31: Man hat einen Stall und eine Infrastruktur.

00:15:33: Es ist doch sehr schade hier.

00:15:36: Ja ... Dann hat sich das so entwickelt.

00:15:39: Da konnte man die Eier verkaufen.

00:15:44: Das Kaffee im Dorf dazu kommen, wo ich die Eiere verkaufe.

00:15:48: Das war für mich klar.

00:15:51: Das mache ich wie weiter.

00:15:53: Und im Stall bei den Kühen ist Fabian schon die Verantwortung.

00:15:59: Da steht natürlich auch der Profi mit dem Mälen und so, gell?

00:16:04: Dann bin ich viel mit den Leuten am Abend im Stall.

00:16:09: Dort können sie mich mithelfen, wenn es ums Mist geht, Hohinen geben, Futter geben ... Ich halte die Tränken so Sachen.

00:16:17: Also, ich bin immer gerne dabei!

00:16:19: Aber wenn es um das Mälen geht, ist es okay, wenn ich das nicht kann.

00:16:25: Das kann er machen!

00:16:28: Man muss ja auch nicht alles können.

00:16:29: Ja, du würdest sagen, dass man manchmal auch gut zum Nicht-Gefühl hat.

00:16:33: Jetzt bin ich hier und jetzt muss ich alles, sondern auch ein bisschen aufgeben bereichern und sich darauf verlassen können.

00:16:39: Wenn man helfen kann, ist schön aber man muss auch nicht in jedem Bereich voll drin sein und kann trotzdem etwas bebiaken oder?

00:16:48: Völlig!

00:16:49: Ja.

00:16:50: Wo bist du denn ursprünglich mal rein präflich gesehen, bevor du auf den Hof gekommen bist oder wo vielleicht auch immer noch dran ist?

00:16:58: Weil du hast vorhin gesagt sowohl der Fabian wie auch du ihr schaffst auch noch auf das Wärts, dass ihr hinterher ein wenig einerseits einen Ausgleich und andererseits noch einen anderen Aufgabenbereich.

00:17:08: Wo warst du ursprünlich einmal rein so von der Ausbildung her durchgegangen?

00:17:13: Ich habe Fachfrau Hauswirtschaft gelernt.

00:17:17: Heißt ... Heute auch nicht mehr.

00:17:19: Was heisst die Fachfrau?

00:17:21: Hotelerin Hauswirtschaft meint, ich setze sich ein bisschen geändertes Berufsbild.

00:17:27: Ähm ... Ich glaube jetzt ist es nicht mehr ... Also der Tattoo-Maus, den ich gelernt habe, war noch eine Küche dabei.

00:17:35: Servicerreinigung und Wäscherei.

00:17:38: Und das habe ich gelernt genau.

00:17:42: Dann habe ich zwei Jahre auf dem Beruf gearbeitet in Altersheimen.

00:17:48: Ich war schon zum ersten Mal in Kontakt mit geschützten Arbeitsplätzen.

00:17:54: Da hatten ich zwei Personen, die dort gearbeitet haben – mit eV.

00:18:01: Und dann habe ich wie gewusst ... Das ist eine coole Sache und das macht mir noch Spaß!

00:18:08: Es waren so tolle Leute, ich hatte es gut mit ihnen.

00:18:13: Dann kam ich nachher in diese Stiftung, wo ich jetzt noch arbeite.

00:18:20: Ich war acht Jahre Gruppenleiterin im Restaurant.

00:18:25: Das waren vier bis fünf Leute, die ich dort angeleitet haben.

00:18:31: Es gab wirklich mega tolle Zeit.

00:18:35: Tolles Team, ganz guter Chef und hat sehr viel Wert.

00:18:42: Mega Spass gemacht, sehr gefact.

00:18:44: Und dann habe ich auch ... Er konnte noch den Arbeitsagot machen.

00:18:48: Ich habe die Ausbildung zur Arbeitsagogin gemacht, die ist zwei Jahre gegangen.

00:18:53: Und dann war es ein Jahr darauf, dass er nur der Eingenösser ist und das hat mega viele Erfahrungen sammeln können.

00:19:02: Auch ganz unterschiedliches Klientel, sei es psychisch beiträchtigte Leute, kognitiv-beiträgtige ... Also wirklich ganze Haufen Erfahrungen zu sammlen.

00:19:14: Ja, das ist echt so etwas der Weg!

00:19:16: Und ja, dann wie auch gemerkt ... Vor zwei Jahren, ich glaube im Herbst der Jahre ist, war das meint er.

00:19:25: Als ich gesagt habe, ich brauche eine Veränderung.

00:19:29: Ich habe gemerkt, es zieht mich wieder in irgendeine Richtung.

00:19:33: Ich wusste nicht, in welche.

00:19:34: Aber irgendwo in einer anderen Richtung und ... Ja, was ist denn so?

00:19:39: Schau mal, was hat es für Stellen offen?

00:19:43: Was gibt's?

00:19:45: Ja, es gibt etwas, das wir uns ansprechen können.

00:19:49: Ich hatte auch zwei Gespräche.

00:19:52: Aber ich fand, nein, das sei nicht so.

00:19:56: Und

00:19:56: was noch interessant war, wäre die Ausbildung.

00:20:00: Zum Arbeitsagoge hatte ich einen Seminarleiter, den ich aber schon vorher gekannt habe.

00:20:04: Den hatte man ganz gut.

00:20:06: Dann hat mir dort schon immer gesagt, das wäre für dich Valeria.

00:20:12: Er schaffte in diesem Verein, wo wir jetzt sind ... Er hat immer gesagt, das wäre doch etwas für dich.

00:20:19: Er kombiniert durch das, ihr habt einen Hof.

00:20:23: Das ist es!

00:20:25: Und er sagt, nein, ich habe keine Zeit für das und jetzt habe ich gar keinen Kopf.

00:20:29: Jetzt möchte ich die ersten Blüffungen durchhaben und überhaupt kein Kopf für das kann.

00:20:34: Und ja, wie es dann so ist plötzlich, ist der Zeitreif ... Da bin ich mich einfach mal beim Gemulden.

00:20:40: Wir hatten ein Gespräch und es ging auch recht schnell, dass wir ... Ja... Wir haben mit dem Verein Kontakt aufgenommen, das ist der Verein WAP-Zug.

00:20:57: Das heisst Wohnen und Arbeiten mit Behindertern im Kanton Zug.

00:21:03: Dann können Sie sich Höhe melden, die Interesse haben und sagen, wir würden gerne Leute bei uns aufm Hof haben, die Unterstützungsbedarf haben.

00:21:12: Genau das haben wir entgemacht.

00:21:14: Und Sie sind quasi für die Organisation und die ganzen ... Administrativen Themen unterstützen es hier?

00:21:22: Genau, sie sind ... Das ist wirklich auch ... Ich glaube, sonst hätte ich das gar nicht.

00:21:28: Ja oder Tüten wäre sicher viel grösser gewesen, weil das ganze Administrativ übernehmen zu sein.

00:21:36: Das heisst, sich das Vertrag machen, dann auch wenn es ein finanzielles Thema muss.

00:21:42: Also finanzielle Themen, oder?

00:21:46: Das möchte alles sein und ... Der Verein finanziert den Kanton Zug.

00:21:51: Also der Kantonzug finanzierte uns eigentlich, genau.

00:21:55: Und die Familie stammt dann wieder über die E-V-Gelder zurück vor.

00:22:00: So ist das eigentlich geregelt.

00:22:03: Ja

00:22:03: und so ist es mit dem agugisch-biologischen DIY aufm Hof entstanden.

00:22:09: Würdest

00:22:09: du uns in diesem Arbeitsagurgisch Teil auch mal ein bisschen mit drinnehmen?

00:22:13: Du hast schon gesagt im Vorgespräch, man kommt damit nur im Berührung, wenn wir selber am Nachgeschäft haben, wo vielleicht eine solche integrative Arbeitsplätze

00:22:25: gibt.

00:22:26: Und ich glaube auch dann hat man vielleicht ein sehr reiseintiges Bild oder vielleicht eine Situation von einem Menschen.

00:22:33: Was bedeutet so einer arbeitsagogischen Stelle?

00:22:36: Oder wie schaffst du jetzt vielleicht auf dem Hof mit diesen Menschen?

00:22:41: Ja also eben ... Ich habe noch schon den Begriff gar nicht gekannt bevor überhaupt an die Stelle kommen, nicht in dem Betrieb zu arbeiten.

00:22:53: Man kennt vielleicht das Sozialpädagogik, das kennt man noch.

00:22:57: Es ist eigentlich gar nicht so weit weg voneinander.

00:23:02: Die Arbeitsagurgik geht darum, dass du Leute durch Anleitung und Begleitungen beim Schaffen.

00:23:12: Das Schaffen ist der Fokus, eine sinnvolle Arbeit Stiften für die Leute.

00:23:19: Sagt das auch jetzt wie bei uns hier auf dem Hof?

00:23:22: Sagt es in einer Werkstatt, in einer Schrinerei oder in einem Montage?

00:23:26: Es gibt ja wirklich sehr viel Angebot.

00:23:30: und ich denke das Wichtigste ist so etwas was ich immer versuche... Was natürlich nicht immer einfach ist, dass individuellen die Menschen anzunehmen, was sie brauchen.

00:23:45: Ja, es ist ja wie bei uns auch.

00:23:46: Jede Person hat andere Stärken und vielleicht auch andere Herausforderungen.

00:23:53: Und das ist natürlich das Coole hier auf dem Hof.

00:23:56: Darum habe ich auch gefunden ... Ich glaube, dass könnte etwas sein.

00:24:00: Weil du hast Platz!

00:24:03: Du hast Tiernatur und ich glaube, das ist schon eine Basis, die einfach schon die Halb-Augung ausmacht.

00:24:12: Klar braucht es noch Leute, die anleiten und helfen und da sind.

00:24:16: Aber es ist schon sehr viel einfach schon gegeben.

00:24:19: Also ich habe einfach das Potenzial gesehen.

00:24:22: Und darum ... Ja, was hast du jetzt wirklich gefragt wegen agogisch-biologisch?

00:24:27: Einfach kurz einmal so Arbeitsagogisch.

00:24:29: Ich glaube eben so den Einblick zu gehen, um eigentlich auch hier zu gehen.

00:24:33: Und ich finde es so schön dass es da der Bereich drin hat etwas machen geht.

00:24:41: Und ich bin auch nicht die, die finden, es geht immer ums machen.

00:24:44: Aber gerade wenn ich aus meiner fröhlichen Laufbahn festgestellt habe, dass gerade Menschen in einer schwierigen Situation im Leben sind oder vielleicht von Geburt auf schon eben keine gleichen Möglichkeiten haben, dann fehlt genau da manchmal zum... Vielleicht auch am Tag einfach eine Struktur geben oder sich brauchen zu fühlen.

00:25:10: Oder merken, was eigentlich möglich ist und was ich eigentlich habe?

00:25:14: Und es ist gar nicht so, dass ich gar nichts beitragen kann.

00:25:19: Darum finde ich Arbeitsergegane sehr spannend.

00:25:23: Gerade wenn man sie dann individuell an einem Ort leben kann wie bei euch ... Mega spannend.

00:25:28: Wahrscheinlich auch für Potenzial, dass sie da plötzlich rausgekreuzen lassen werden?

00:25:33: Ja!

00:25:34: Das trifft sich schon sehr gut, was du sagst.

00:25:37: Aber auch das Merken kann etwas.

00:25:39: Ich werde da gebraucht und habe einen Aufgabe.

00:25:41: Und ich tu jetzt nicht blöd gesagt jeden Tag, es gleich einfach abfertigen, damit ich am Abend nach Hause komme, sondern... Das ist auch ein cooler handwerklicher Sache.

00:25:50: Du siehst ja direkt die Ergebnisse, was man macht.

00:25:53: Und das ist schon mega heilsam irgendwie auch.

00:25:58: Ich sehe, die Haarrasse ist voll.

00:25:59: Jetzt habe ich etwas mit Holz geschliffen.

00:26:02: Oder ich habe sie Eier rausgenommen.

00:26:04: Du siehst es sofort!

00:26:07: Das gibt den Leuten auch sehr viel.

00:26:14: Darum kommen sie auch gerne und fühlen sich ernst genommen.

00:26:22: Es ist nicht künstlernd.

00:26:24: Wir sind so wie wir sind ... Wir verhalten uns auch nicht anders bei ihnen.

00:26:30: Und das Authentische ... Sie wissen, sie können hier rauf und sind nicht speziell etwas geschnitten oder ... Ja, ist einfach so.

00:26:40: das echte Glauben!

00:26:43: Das heisst, ihr nehmt es auch wirklich in eurer alltäglichen Arbeit mit drei.

00:26:47: Ich denke vielleicht schon manchmal müssen sie etwas herausfinden.

00:26:50: Was macht Sinn?

00:26:52: Oder weißt du vielleicht auch möglich, je nachdem wie auch vielleicht die Beeinträchtigung dann ist oder ja gibt wahrscheinlich nicht jeder jede Person kann gleich alles machen aber sonst ist das so.

00:27:04: wenn jetzt du am Ende die Zistik hier die Menschen auf dem Hof hast da läuft einfach wirklich so wie es bei uns sonst auch läuft

00:27:12: Klar, ich schaue dann natürlich schon, wenn es zu weiss gibt Arbeiten, die anstehen.

00:27:16: Dann schaute ich, dass ich das auf diese Decke setzen kann.

00:27:23: Wenn ich weiss, ob sie etwas gerne machen wollen und sich das dann einplanen können.

00:27:27: Aber sonst ist es eigentlich wirklich schon ziemlich ein Alltag geworden.

00:27:33: Ja, einen Vertragen ... Eier verteilen, das ist auch immer ein Highlight.

00:27:37: Wir gehen am Zistikoposten miteinander.

00:27:40: Wir schauen, was wir in den nächsten Wochen kochen.

00:27:42: Das ist auch mein Highlight und kann sich einbringen.

00:27:46: Was es essen will ... Ja, das wurde wirklich ein bisschen strukturer.

00:27:52: Und sonst halt saisonal als Anfall.

00:27:55: Alles etwas ins Garten natürlich.

00:27:58: Im Sommer sind wir etwas ärmter.

00:28:01: Stahlarbeit haben Hühner.

00:28:04: Im Herbst dann wieder die Äpfel, die Moster machen auch gerne zusammen.

00:28:10: Ja, wirklich alles ein wenig und eben ... Du musst nicht künstlich etwas suchen arbeiten.

00:28:15: Du hast meistens immer eine sinnvolle Arbeit, was du auf dem Hof machst.

00:28:23: Das ist wirklich ... Das ist echt schön!

00:28:26: Wie war es für den Fabianchi, der jetzt nicht aus dem agogischen Bereich kommt?

00:28:30: Wo plötzlich Menschen dabei waren, wo ja... Sachen unterstützt sind, aber ist wahrscheinlich auch eine Umstellung.

00:28:37: Man hat sich gerade in der Landwirtschaft seine Arbeitsabläufe und Strukturen gewöhnt.

00:28:42: Wie hat die Dynamik vom Hof verändert?

00:28:46: Ich glaube schon mega fest!

00:28:48: Obwohl ich wirklich ... Ich muss immer sagen, ich habe Haut ab, wie gut er das aufgenommen hat.

00:28:56: Er sagte seit Tag eins, er unterstützt mich, macht das einfach mal.

00:29:01: Das ist schon nicht selbstverständlich, dass du jemanden hast, der dich so unterstützt.

00:29:06: Und er glaubt auch manchmal etwas mehr an mich selber ... Also an mich glaubt halt wie ich, an mich selbst so.

00:29:13: Er braucht es nicht mehr so.

00:29:14: Aber man ist auch so, hey mach doch und das kommt doch gut und du kannst das!

00:29:19: Ja... Ich würde sagen, er wäre eigentlich der geborene Arbeitsagog.

00:29:26: Der hat einen solchen Geduld und macht das so gut mit den Leuten Die sind auch so gerne um ihn herum.

00:29:32: Das ist das beste Zeichen, also ... Für ihn ist es sicher am Anfang vielleicht einfach das Neue.

00:29:44: Wie kann ich sie bestmöglich unterstützen?

00:29:47: Oder braucht es spezielle Arbeiten?

00:29:50: Aber wo man gemerkt hat, dass sie mit uns laufen.

00:29:54: Ja, ist das ganz gut angekommen und die Familie rundherum.

00:29:59: Ich habe nur immer gute Feedback bekommen.

00:30:04: Ist ja schon ein bisschen ein Einschnitt ins Privatleben, sag ich jetzt mal?

00:30:08: Weil du hast immer Menschen um dich herum in diesen Tagen auf zwei Tage reduziert.

00:30:16: Ja genau.

00:30:18: Und trotzdem ist der normale Alltag mit den Menschen neu gestaltet und es braucht eine gewisse Offenheit, dass auf dem Hof noch mehr Menschen sind.

00:30:29: Ist das reibungslos gewesen oder gab es einen Schnittpunkt, den ich gemerkt habe?

00:30:34: Wir müssen herausfinden, wie es für uns stimmt.

00:30:37: Wie können wir uns vielleicht auch ein Stück weit abgrenzen und wo sind die Felder, die einfach laufen dürfen?

00:30:44: Ja,

00:30:45: mega

00:30:45: als Thema, was mich immer begleitet.

00:30:48: Das ist wirklich ein Thema nachher in Distanz.

00:30:51: Es ist unwichtig – also auch für mich selber, um sich selbst zu schützen.

00:30:58: Zum sagen, bis hier fühle ich mich wohl.

00:31:02: Und weiter ist zu viel.

00:31:04: Ich finde es wichtig, dass man das selbst auch merkt und sagt.

00:31:08: Ja natürlich, wo wir am Anfang aufgelesen haben, haben wir uns auch belegt, wenn wir sogar noch anbieten, weisst du was bei uns schlafen können?

00:31:20: Wir hätten ein Gästenzimmer für eins oder zwei Leute.

00:31:26: Ich glaube, mich startet einfach mal bei Essig.

00:31:28: Wirklich die Tagestruktur und sie können am Abend wieder heim.

00:31:32: Und ich glaube mit dem fahren wir sehr gut.

00:31:35: Das ist ... Ja, aber sie können abends wieder heimen.

00:31:38: Es ist wirklich das Schaffen- und das Privatentrennen.

00:31:43: Ich finde es ist auch wie natürlich, wenn die wenigsten Leute dort bei der Arbeit schlafen.

00:31:49: Du hast jetzt blöd gesagt klar in Stiftigen und so ist das ja oft zusammen.

00:31:54: Das sind gute Lösungen.

00:31:57: Ich glaube, es ist gut so, wenn man am Abend nach Hause geht und dann kommt man am nächsten Tag wieder.

00:32:02: Und für die Leute hier passt das auch.

00:32:04: Die sind hier im Dorfmonitz in der Nähe oder zur Zug.

00:32:09: Sie wohnen alle selbstständig?

00:32:11: Sie können ihren Alltag soweit oder in Wohngruppen?

00:32:14: Ja, entweder Wohngruppe, die zuhause ... Genau Monatier.

00:32:21: Könnt ihr den Arbeitsweg oder den Weg zu euch selber gestalten?

00:32:25: Oder gibt's da denn auch?

00:32:26: Unterstützungen, wie sie ankommen und wieder nach Hause gehen.

00:32:30: Wenn wir ab vom Schuss sind?

00:32:32: Genau!

00:32:35: Wir haben gesagt, wir müssten das Angebot schon machen, dass wir sie geholt haben.

00:32:41: Das Adlerheit ist eine gute Station der Fahrt des Dorfes Büssli.

00:32:47: Sie kommen dann selbst mit dem Büsschen da hin und ich komme sie dort ab oder teilweise auch die Heimdorf was es ist.

00:32:55: Das ist eine Sache von fünf Minuten.

00:32:57: Aber das musste ich anbieten, auch im Winter mit dem Schnee und so ... Ja, aber das ist gut, sehr gut handelbar.

00:33:05: Also sind wir in einfachen Sachen so einfache, wo man sich irgendwie ständig arbeiten muss?

00:33:11: Dass die Detekt dann für dich irgendwie auch so gestaltet sind, dass es simpholisch ist, dass sie treibpasst.

00:33:18: Genau!

00:33:20: Ich habe mir aus der Homepage gesagt, wenn ich etwas leistet, bleibt es mir aus irgendeinen Gründen.

00:33:27: Manchmal weiss ich gar nicht warum aber weil es irgendetwas mit mir gerade macht und ich habe bei euch gelesen auf der Home page einerseits den schönen Satz in der Einfachheit liegt die Kraft.

00:33:39: Was bedeutet das für dich ein einfaches Leben zu haben?

00:33:46: Also etwas, was ich mir selber immer wieder erinnern muss.

00:33:50: Das Weg von dem Perfekten.

00:33:53: Um alles perfekt zu machen, muss ich mich selbst auch an der Nase sagen, dass es nicht immer funktioniert und gar nicht muss sein.

00:34:05: Dass man den Anspruch immer nur als Ich-Selberreich hat.

00:34:10: Und das ist für mich die Einfachheit, dass das nicht alles perfekt aussehen muss und perfekt geplant muss, sondern einfach echt sein.

00:34:19: Echtheit auch irgendwie.

00:34:23: Und

00:34:25: ich finde es ist... Vergiss mir aber heutzutage auch ein wenig, wenn man immer am Machen und umdrehen ist.

00:34:33: Ja, ich glaube das ist wirklich so etwas.

00:34:36: Darum habe ich das wie noch hinein, damit ich selber nicht vergisse.

00:34:43: Genau!

00:34:45: Ist da auch was, was du merkst?

00:34:53: Ich stelle es mir jetzt so vor.

00:34:53: Es ist ein Falsch, denn ich korrigiere mich.

00:34:55: Aber wahrscheinlich gibt's auch eine gewisse Langsamkeit oder einen langsameren Rhythmus mit drin?

00:35:01: Wenn es einfach anders ist oder anders angeleitet wird oder man sich grundsätzlich mehr Zeit nimmt vielleicht zum etwas nochmal erklären.

00:35:11: Nimmt er da auch ein wenig den Druck raus selber?

00:35:17: Das ist sicher auch ein Punkt, an dem ich in diesem Jahr wieder über mich selber habe.

00:35:24: Oder darf er lernen, den Stress auszunehmen und schnell zu machen.

00:35:31: Jetzt muss ich das machen und jetzt mache ich es als nächstes.

00:35:34: So der Tagesplan.

00:35:35: Manchmal läuft es ganz anders.

00:35:36: Dann magst du vielleicht nicht einmal eine Aufgabe oder Arbeit fertigen ... Es gibt Dinge, die sie vielleicht beschäftigen.

00:35:45: Dann muss man das anschauen und es geht wichtiger.

00:35:49: Oder es ist mehr Gesprächsbedarf um oder manchmal weniger.

00:35:52: Manchmal ist es nicht so gut drauf.

00:35:55: Ich denke, das ist bei uns schon Thema.

00:35:57: Und bei ihnen sicher merkt man's noch mal mehr.

00:36:01: Wir haben das Gefühl, dass wir das unterdrücken können oder überspielen.

00:36:08: Aber sie zeigen das einfach wie man sieht, wenn es nicht geht, dann geht es nicht.

00:36:14: Und dann machst du halt etwas anderes oder machst einfach mal nichts.

00:36:18: Weisst du so?

00:36:19: Und das ist schon, dass der Druck wegnimmt.

00:36:22: Das merke ich auch immer selber so, es ist gut durchschnufen.

00:36:28: Jetzt machen wir einfach zuerst das Fertig und dann gehts dann schon...

00:36:31: Eines

00:36:32: nach dem Anderen.

00:36:34: Einen nach dem andern.

00:36:35: Es ist spannend, weil einerseits ihr bietet die Arbeitsplätze da Es ist natürlich ein mega Geschenk, einfach ausserlich.

00:36:42: Ich finde auch die Natur natürlich so näher zu haben und auch Lebensmittelproduktionen zu verstehen, wie uns allen glaube ich gut, hier einmal etwas tief von innen zu sehen.

00:36:55: Vielleicht könnt ihr mal Platz bieten für jeden Mann.

00:36:57: Einfach zu mir schauen wäre aber

00:36:58: etwas oder?

00:36:58: Wäre ja auch noch interessant!

00:36:59: Wäre auch noch

00:37:00: interessant.

00:37:02: Jede Frau auch... Gleichzeitig, es sollte immer so beide Seiten sein.

00:37:07: Es kann ja dann gerade auch, wenn etwas nicht im normalen Rhythmus oder Tag läuft, sagen wir selber dann auch immer noch einen Spiegel geben und man kann aus dem Aussehen auch nochmal was rausnehmen.

00:37:19: Und gerade auch ich finde, wenn es eben nicht normal wie unsere Gesellschaft vielleicht normaler läuft... Und du Menschen hast, die per se vielleicht von den Möglichkeiten langsamer sind oder es muss nicht langsame sein.

00:37:33: Aber irgendwie einfach einen anderen Rhythmus brauchen.

00:37:36: Das kann einem ja auch vieles aufzeigen und das finde ich immer so interessant.

00:37:40: Es ist immer so beides, oder?

00:37:41: Darum ist es wertvoll.

00:37:44: Wenn ich aber auch nicht davon nachlesen würde ... Es hätte ja immer Herausforderungen in der Seite.

00:37:49: Gerade eben so... Die Menschen begleitet uns vorhin schon abgrenzen, genannt als Thema nachher Distanz.

00:37:57: Aber auch vielleicht eben auch einfach so im Hofbetrieb ihnen das auch noch unterzubringen weil du hast gesagt auf einem Hof fällt immer irgendetwas zum Schaffen und ihr hättet ja auch ohne dass er nochmal eine Aufgabe hat grundsätzlich genug zu tun.

00:38:13: Wie ist es da?

00:38:14: Was gibt's dafür oder was hast du vielleicht für ... Lärm-Feldarkeits kann auch seit der Sache angefangen werden.

00:38:22: Und wägt man vielleicht manchmal nicht?

00:38:24: Da muss ich jetzt echt alle Grenzen ziehen, damit der Landwirtschaftsteil dann nicht irgendwie beeinträchtigt wird zu fest?

00:38:33: Ja, es sind sicher ein

00:38:35: paar Punkte.

00:38:36: Also was wir gesagt haben oder ich von Anfang an mich, wenn die Leute nicht sehr herausfordern das Verhalten haben ... Weisst du, sehr auffällig oder aggressiv.

00:38:51: Das haben wir gesagt.

00:38:52: Ich glaube, das können wir vom Hof nicht handeln.

00:38:55: Es sind auch immer Tiere.

00:38:57: Und das war auch ein Punkt, der uns wichtig war, dass die Leute respektvoll mit den Tieren umgehen.

00:39:04: Ganz wichtig.

00:39:05: Basis eigentlich von allem.

00:39:08: Das muss einfach gegeben sein.

00:39:10: Sonst ist es schwierig an diesem zu arbeiten.

00:39:15: Aber haben wir wirklich auch nie eine schlechte Erfahrung gehabt.

00:39:17: Wir hatten alles Leute, die schnuppen, wo das gar nicht ein Thema war.

00:39:23: Und ja aber wie du sagst, das Thema Nähe in Distanz ist sicher immer etwas... Ja was ist mir zu näher?

00:39:32: Auch eine räumliche Nähe?

00:39:36: Das ist auch immer etwas, das man sagen darf oder muss unbedingt sagen einfach so diese Grenzen ganz klar kommunizieren sehr wichtig Woher sollte das wissen, wenn man es nicht sagt?

00:39:50: Das klappt dann auch gut.

00:39:53: Es sind einfach so kleine Sachen und ein Thema Sicherheit

00:39:58: ist sicher immer das Thema.

00:40:00: Ja, vor allem gerade, wenn die Kinder bei uns sind.

00:40:06: Da muss man schon aus der Sinne schauen, was sie gerade machen wollen.

00:40:12: Klar ... Wenn ein Schlüssel ... Sie gehen nicht an den Traktor und lünden.

00:40:18: Aber es sind schon, wenn du siehst, dass sie richtig durchgehen können.

00:40:21: Und wenn sie schauen ... Nimmst du wirklich oder weisst du, sie sind um eine Schlüssel weg?

00:40:25: Du schaffst einfach Vorbereitungen zu treffen, wo man weiß, dass nichts passieren kann.

00:40:31: Das ist immer etwas, was wir im Auge haben müssen.

00:40:34: Was macht das?

00:40:35: Weil es hat auch eine grosse Fläche.

00:40:36: Es ist eine große

00:40:37: Fläche!

00:40:39: Genau.

00:40:39: Das sind sicher so.

00:40:40: diese Sachen,

00:40:42: die ...

00:40:42: Ja, die waren sofort.

00:40:43: Man muss immer wieder arbeiten.

00:40:50: Es gibt immer wieder neue Themen.

00:40:53: Es wird auch nicht langweilig.

00:40:56: Das ist immer, wenn man mit Menschen zu tun hätte?

00:40:59: Nicht langweillig und auch spannend von denen.

00:41:01: Auch spannend

00:41:03: sehr.

00:41:04: Ich lerne einmal für etwas dazu.

00:41:06: Ein bisschen das Netzwerk ist cool mit den Familien und so.

00:41:14: Also, dass das Feedback wieder rüber zu kommen ist.

00:41:16: Du bist gut und du kommst zufrieden heim oder sie gerne arbeiten gehen.

00:41:22: Das gibt ja dann auch in der Hemmweissmol.

00:41:25: Ich glaube ihr macht schon etwas richtig.

00:41:27: Ja.

00:41:28: Wie nimmst du es mit den Tieren?

00:41:30: Du hast vorhin schon mal angeschnitten.

00:41:32: Das ist die Basis von allem.

00:41:34: Und auch eben die Tieren bringen so viel mit.

00:41:37: Wie erlebst

00:41:37: du die

00:41:38: Tiere mit diesen Menschen?

00:41:41: Oder wie macht ein Tier ... aus manchmal vielleicht auch, wo ein Mensch gar nicht reinkommt.

00:41:47: Ja ist auch mega individuell.

00:41:50: also die meisten, die jetzt bei uns kommen und arbeiten lieben dir?

00:41:56: Also ja, mulch haben dir gerne.

00:41:59: aber es gibt natürlich auch Leute, die nicht viel Berührungspunkten haben oder lieber nicht zu fest gerade auch so ein bisschen Autismus-Spektrumstörung.

00:42:08: das braucht sie vielleicht mehr Abstand oder eben Eichen Katzen kommen sowieso immer.

00:42:15: Wenn die sich wohlfühlen, dann kommt es ... Das ist ein Zeichen, dass sie sich wohl fühlen, aber das hat nicht jeder gerne.

00:42:22: Es ist auch okay.

00:42:24: Ja, speziell wie jeder andere damit umgeht für Jenten ist es wirklich einfach eine Arbeit.

00:42:28: Ich gehe jetzt zu den Hühnern und Geissen, ich gehe zur Stahlmacht und das Wars.

00:42:33: Und Jentens gehen kuscheln und streicheln.

00:42:35: Also alles dabei!

00:42:37: Ist wirklich alles dabei.

00:42:42: Du hast ... Dich auch noch sehr mit den Krütern befasst.

00:42:46: Du hast gesagt, du hast einen Krüterkurs am Zug gemacht.

00:42:50: Wie hast du das noch etwas wahrgenommen?

00:42:52: Die Natur der Bundenheit von früher, jetzt auch hier nochmal ein bisschen mehr Augenmerke zu legen, einfach Krüte zu integrieren oder vielleicht auch gewisse Jahreszeitenthemen

00:43:03: usw.,

00:43:04: Jahreskreise hat sich da also gegeben, indem du mir gesehen hast, was wächst und was kann ich machen oder wie ist das auch so ein wenig hoch?

00:43:14: Ich glaube, ich würde das auch wieder machen.

00:43:16: Durchs Ausprobieren... Was wächst bei uns?

00:43:20: Was ist bei uns herum und was kann ich mit dem machen?

00:43:23: Einfach so etwas hier, ein bisschen... Auch das ursprüngliche... Nicht extra etwas... Also ich habe schon auch im Garten natürlich Kräuter und Sachen angesagt.

00:43:34: Aber was ich einfach cool finde... Ähm... Mit dem etwas zu machen, das schon ist... Das finde ich sehr schön!

00:43:42: Und ja jetzt eben... Die Kürse, die ich für mich selbst gemacht habe, haben natürlich auch wieder sehr viel gelernt.

00:43:49: Wie sieht das Krut im Herbst aus?

00:43:51: Ah, so sieht es in der Frühlinge aus!

00:43:55: Das Gesamtbild hat mir schon mega viel gebracht.

00:44:03: Ich habe für mich angefangen, diese Sachen selber zu verwenden und etwas Salbe zu machen, Öl-Auszeuge und Tee-Mischungen... Kräutermischungen.

00:44:15: Und jetzt ist es natürlich cool, dass ich das einfach ein und im Hoflederli-TV verkaufen darf!

00:44:22: Also, wie schön!

00:44:23: Jetzt konnte ich ... Ja, es kommt.

00:44:26: Es schaut vielleicht auch noch etwas hinaus.

00:44:28: Das ist schon ... Das ist natürlich sehr cool!

00:44:31: Ja... Und du Hofledern hast du auch ziemlich neu gesagt?

00:44:34: Ist dann noch dazukommen?

00:44:36: Einfach auch so breite für den

00:44:37: Produkt?!

00:44:39: wie es sich empfehlt, oder auch was Sinn macht.

00:44:42: Mega!

00:44:43: Ja wirklich, weil es Sinn macht... ...weil ich das eh in Sachen schon verarbeitet war und habe gefunden, dass ein kleines Hof lädt.

00:44:51: Das wäre doch cool.

00:44:55: Auch hier wieder sind alles Produkte, die ich selber mache.

00:44:58: Und wirklich fast alles vom Hof sei es Gemüse oder Früchte oder eben Kräuter.

00:45:05: Ja genau Ja, und da bin ich wirklich auch.

00:45:08: Das hatte ich schon lange im Kopf.

00:45:09: Und dort war der Fabian wieder den Ausschlag bei diesen Punkten, die gesagt haben, mach das einfach!

00:45:20: Ich habe wirklich nicht viel investieren müssen.

00:45:23: Das ist etwas, was mir sicher auch geholfen hat.

00:45:25: Ich hatte keine grosse Hürde.

00:45:27: Wenn es jetzt nicht klappt, dann hätte ich das sonst irgendwie gebraucht, das Hof zu leben oder wenn es keinen Spass mehr gemacht hat ... Genau.

00:45:37: Aber ich glaube, es läuft gut.

00:45:41: Ich konnte letztes Jahr alle Produkte verkaufen, die ich gemacht habe.

00:45:44: So ein Jahr ist es schön, dass du nichts mehr übrig gehabt hast und gewusst ist einfach auch die Laufkundschaft bei uns an der Wanderwege für die Büsse im Hof durch.

00:45:55: Und dann hast du schon so Frühlingherbst, viele Leute kommen mit.

00:46:00: Wenn das so heiss war, kann man natürlich die Menschen nicht wandern, aber sonst ... viele Leute, die durchlaufen bei uns.

00:46:05: Dann

00:46:06: macht das schon noch etwas aus.

00:46:07: gerade wenn man dann ein bisschen abgelegen ist und jetzt nicht unbedingt die Menschen vorbeifahren auf einer Strasse oder so irgendwo muss man sie auch sehen.

00:46:16: Da ist es natürlich schon viel wert, wenn Sie beim Durchlaufen den Weg ins Läden hinein finden oder?

00:46:23: Genau!

00:46:23: Oder wie schnell sich das dann wieder umgespricht?

00:46:26: Hast du auch einen Wagen genommen?

00:46:27: Ja,

00:46:28: das ist schon ... aber ich bin eigentlich ... Ich habe das Gefühl, dass ich das nicht kann.

00:46:35: Ja, es gibt dann schon Leute, die regelmässig hierherkommen.

00:46:39: Und ich glaube, das spricht sich dann schon etwas um.

00:46:44: Es ist wirklich im kleinen Rahmen und mehr ... Ich glaube, man kann immer mehr und ausbauen.

00:46:51: Aber jetzt einfach nur das so behalten wie sie ist, ist auch mal gut!

00:46:55: Und dass du es auch gut machen

00:46:58: kannst?

00:46:59: Genau,

00:47:00: mit allem anderem.

00:47:01: Sobald

00:47:02: man alles einbaut.

00:47:06: Also auch hier entfaltet sich irgendwie immer noch mehr Zwiege, so wie das klingt.

00:47:09: Es ist irgendwie so organisch auch ein bisschen am Wachsen und vielleicht zum Anfang des Gesprächs.

00:47:15: Dein Platz ist immer klarer oder welche Felder, dass da so etwas deine sind?

00:47:21: Und es ist eigentlich auch immer so interessant, wie man sich dann mitten Zeit braucht manchmal, vielleicht auch die Anlaufzeit.

00:47:28: Und dann plötzlich fängt es sich an, also euch schon klar zu sein...

00:47:32: Mega!

00:47:33: Also auch das Vertrauen zu haben, es geht ein Scheuderstürchen auf.

00:47:39: Ich glaube, das dürfen wir noch viel mehr haben.

00:47:44: Bei mir hat sich das extrem gezeigt letztes Jahr und ich habe gesagt, ich werde die Veränderung im Geschäft, im Betrieb, wo ich sonst noch arbeite ist wie auch ein Stell für mich.

00:47:56: aufgegangen, sag ich jetzt.

00:47:57: Oder einfach einen Funktionswechsel hatte, den ich auch nicht dachte, dass das wird so sein.

00:48:02: und dann hat es mit dem Prozent gepasst.

00:48:05: Mit diesen zwei Tagen hier, es hat sich gefügt ohne zu suchen.

00:48:09: Und das ist irgendwie schon noch schön, wenn man das so erlebt, so, hey, ist schon cool!

00:48:13: Es geht schon?

00:48:15: Oh ja...

00:48:16: Ist da der Zeitpunkt gewesen, wo du selber vom Innenherd in die Entscheidungen getroffen hast, wie du jetzt die Parade wirst oder was warst?

00:48:23: Ja, ich glaube schon.

00:48:23: Ich

00:48:24: glaube schon wirklich so ... So, dass die Entscheidung so ... Irgendwas muss jetzt gehen.

00:48:30: Ja?

00:48:31: Man unterschätzt die inneren Ausrichtung auch oft.

00:48:36: Man weiss vielleicht im Kopf schon, wenn man will oder das Ziel an geht.

00:48:41: Man ist ja auch immer so, man muss sich ausrichten und so.

00:48:44: Aber man vergisst manchmal, dass der Startschuss erst kommt, wenn die innerer Entscheidung wirklich gefallen ist.

00:48:50: Weil meistens hat sie noch irgendetwas, gar nicht bereit ist.

00:48:55: Es klingt zwar im Kopf manchmal gut, aber es gibt auch noch irgendwelche Zweifel, die man selber noch nicht glaubt.

00:49:01: und dann braucht's den Moment.

00:49:03: oder vielleicht wird du jetzt voran gesagt hast jemand von außen, der sagt komm mach da Gott!

00:49:08: Du kannst

00:49:09: ja!

00:49:10: Probier einfach mal ich stehe hinter dir, hilft manchmal dann auch schon zum...

00:49:14: Sehr.

00:49:15: Ja weil oft hat man ja eben selbst wie viel machst ihr wirklich selber?

00:49:21: Oder sich wieder ein bisschen Was kann denn passieren?

00:49:26: Was ist das Schlimmste, was könnte

00:49:27: passieren?".

00:49:28: Und dann merkst du ja... Ist vielleicht gar nicht so schlimm, wenn ich mir das in meinem Kopf alles mache.

00:49:33: Das rechte Reimen oder einfach ... Ja,

00:49:37: absolut!

00:49:38: Es passiert immer ganz viel im Kopf, der sogar nicht real ist, sondern im Kopf.

00:49:43: die schlimmsten Szenarien und oft auch die, die sich von Eigenständen vorhaben.

00:49:51: von Selbstständigen.

00:49:54: Ja, genau!

00:49:59: Ich habe noch mal etwas aus der Homepage mir extra aufgeschrieben, weil ich es auch einfach so... ...treffend gut gefunden habe und würde dich jetzt fragen, was du eigentlich mit dem meinst?

00:50:09: Und zwar Bio-Psychosoziales Modell.

00:50:13: Ist das ein stehender Begriff aus GIZO?

00:50:18: Ja, kommt wieder aus den Arbeitsagologen.

00:50:23: Ich finde es noch passend, weil es so kompliziert klingt.

00:50:27: Es ist gar nicht kompliziert.

00:50:29: Es geht eigentlich darum, dass man den Menschen wie als Ganzes anschaut

00:50:35: und

00:50:36: verschiedene Faktoren einbezieht.

00:50:38: Ein Mensch ist ja so, wenn er ist wegen einer Gründe.

00:50:46: Das kann entweder von außen passiert sein oder sicher schon mal ... der Faktor, wo wir aufgewachsen sind.

00:50:54: In welchem Land auch?

00:50:55: Was sind da für Voraussetzungen?

00:50:59: Neumärts bessere, neumärt schlechteren?

00:51:02: Ähm ... Das Umfeld auch oder?

00:51:06: Die Familie und die Freunde ... Alle Leute um dich herum tun dich auch die ganze Zeit einflussen.

00:51:13: Und ja, deine körperlichen Voraissetzungen sicher auch.

00:51:18: Es ist das ganzheitliche.

00:51:21: Und das finde ich ... noch passend, weil du das bei jedem Menschen anwenden kannst.

00:51:30: Oder auch wenn du einen Vorurteil hast oder in einer Phase nicht so ausgeglichen bist, dass du überlegst, warum ist die Person?

00:51:42: Meistens hat es schon ein Grund, wo es nicht immer alles entschuldigt wird.

00:51:48: Wir dürfen sich immer selber arbeiten.

00:51:51: Aber ... Ja, das ist ein ganzheitliches Modell.

00:51:55: Ich finde es passt noch.

00:51:57: Als ich jetzt bei den Leuten, die zu uns arbeiten können, probiere ich auch anzulernen.

00:52:05: Gerade wenn die Frische kommen, finde ich das gut, einen Standort aufgenommen zu machen.

00:52:13: Was ist da gegeben?

00:52:15: Es ist mir hilfreich.

00:52:16: Obwohl ich eine Person bin ... Ich brauche nicht viel Infos.

00:52:20: Ich lerne diese Personen lieber selber kennen.

00:52:22: In der grossen Stiftung hat man oft Unterlagen und Böcken, die alles ein bisschen Arzt und Bescheinungen sind.

00:52:30: Und diese Diagnose kann sicher auch sehr hilfreich sein.

00:52:35: So zwei oder drei wichtige Sachen braucht es sicher immer zu wissen.

00:52:38: Aber den Rest merken du nach dem arbeiten selber mit den Leuten.

00:52:44: Ja aber ist sie hilfrig für am Anfang sicher auch das Modell?

00:52:50: Das ist ein schöner Ansatz, auch wenn man so denkt, dass man schon sehr mit einer Krankheitsgeschichte ... Manchmal, wie du gesagt hast auf Diagnosen oder ich kenne das von mir selber auch.

00:53:03: Von meiner Krankheits-Geschichte in die Vergangenheit.

00:53:07: Irgendwann muss man sich selbst als Patient oder Klient immer in diese Rolle dieser Diagnose pressen und dann muss man fast aufpassen, dass wir nicht sehr ... sich nur noch über das definiert, was die Krankheit oder die Momentaufnahme zeigt.

00:53:24: Und bei mir war es natürlich etwas, das sich dann auch wieder wie wegbewegen konnte und das sind ja meistens Fälle, wo das Leben lang wird ein Thema in irgendeiner Reform sein und trotzdem dort zu haben, wo man nicht alleine auf diese Diagnose reduziert wird sondern eben einmal einfach in dem Schaffen hinein, gleich wie jeder andere ist Das klingt für mich sehr wertvoll.

00:53:50: Man merkt ja auch, dass man im Alltag sehr auf Rollen nimmt.

00:53:54: Definiert ist uns manchmal sehr hilfreich, sich aus seiner gewohnten Rolle herauszugehen und schauen, wie ich mich außerhalb dieser Rollen fühle?

00:54:05: Ja, das finde ich mega wichtig!

00:54:09: Dass man nicht nur eine Person auf diese Anführungsstrecke reduziert.

00:54:15: sondern der ganze Mensch anschaut.

00:54:18: Weil vielfach weisst du schon, okay?

00:54:21: Die Diagnose oder das Krankheitsbild und die Herausforderung haben automatisch passiert.

00:54:28: Der Mensch ist so ... Du hast es gehört, also ... Du schaust vielleicht mehr darauf.

00:54:32: Oder wirst du ... Weisst du, okay, ich schaue dort mehr drauf.

00:54:36: Dann bist du einfach nicht so unvorregend genommen.

00:54:42: Es braucht ein paar Losses.

00:54:45: Bei der einen Sache ist es sicher sehr wichtig, dass man das weiss.

00:54:49: Und sonst finde ich den Menschen kennenlernen und dann mit der Familie immer in Kontakt sein, den Austausch haben ...

00:55:00: Ja.

00:55:00: Der räumliche Abstand auch zu einem Setting, wo man sonst wohnt oder wo man anders ist kann natürlich auch wieder helfen.

00:55:08: Ich verstehe mich weiter auf diesem Hof voraus mit dem Platz und so weiter einfach einmal... ...

00:55:14: weg zu sein.

00:55:15: Ja, stelle ich mir auch noch eine sehr hilfreich vor unter Umständen können einfach mal abzustellen und geniessen.

00:55:23: in diesem Sinn.

00:55:24: Mhm.

00:55:26: Ja das braucht schon.

00:55:27: Aber wieder das Nächere-Distanzen ist schon immer Thema... Ich glaube es ist wirklich allgemein in den sozialen Berufen, glaubst du, mega!

00:55:36: Weil einfach dass du auch der Leute gerecht werden kannst weil du willst deine Kraft oder Du willst ihnen etwas mitgeben, du willst für sie da sein.

00:55:43: Du musst aber auch schauen, dass das Tier ja selber gut geht.

00:55:45: Sonst kannst du es nicht.

00:55:48: Ja...

00:55:50: Du hast vorhin so schön gesagt, bei dem Biopsychosoziale geht's ums Ganzheitliche und dann schlägt sich wieder der Bogen zum biologischen Landwirtschafts-Style.

00:55:59: oder ist eigentlich so schön, wenn man auf den Menschen baut ein Tier, also es ist eigentlich überall das Gleiche.

00:56:06: Es geht überall um die ganzheitlichen Ansichten.

00:56:11: Wie es gesagt hat, ist die Balance immer wieder zu finden.

00:56:15: Man braucht zu viel, man braucht Unterstützung und Einwirkung.

00:56:19: Wo muss ich mich rausnehmen?

00:56:22: Also eigentlich in einem Kreislauf kann man das immer wieder auf alles anwenden.

00:56:28: Ja,

00:56:28: völlig!

00:56:29: Das trifft es wirklich gut.

00:56:31: Es tut der Bogen wieder.

00:56:34: Oder auch was ich manchmal noch gut finde, was mir hilft so... Aus dem ganzen, außer auch aus dem ganzen Berufszeug, jetzt Agogikhof.

00:56:45: Auch mal mit anderen Leuten, die nichts damit zu tun haben.

00:56:49: Mal eine andere Ansicht oder mal noch etwas anders hineingehen.

00:56:53: Aber es braucht voll das ... Also ich bin so, ja, das Gegensätzliche finde ich auch ... Das Ergänzende wieder, das finde ich einfach schön.

00:57:02: Oder was eben bei uns beiden aber auch zeigt, ob wir vorbeigegangen sind.

00:57:06: mit den beiden Prüfen erhält und das Ausgleichen wieder.

00:57:12: Also die einen Kleider mal ablegen, also die Arbeitskleidung am einen und die anderen macht natürlich auch was wenn man nicht immer eben im gleichen Setting drin ist.

00:57:23: Man hat dann schon mehr Perspektive unter Umständen wie wenn wir immer sehr in diesen Babeln... Völlig!

00:57:30: In deiner Babel inne.

00:57:32: Das braucht

00:57:32: es einfach.

00:57:35: Bei euch auch in Zukunft noch so sein, dass ihr die Vielfältigkeit mitnehmt.

00:57:40: Wenn ich das etwas rauskomme?

00:57:43: Im Moment leben sie ja auch davon.

00:57:45: oder merken sie auch, dass sie es brauchen, um an verschiedenen Orten zu sein und zu wirken.

00:57:54: Ich glaube schon ... Wir sind beide schon immer so gewesen, dass man verschiedene Interessen hat Ja, aber auch dass man den Ausgleich hat und seine Eigenständigen mit den Kollegen oder Familien zu verreisen.

00:58:23: Das ist ein Thema, das wir jemanden auf dem Hof haben, der den Betrieb übernimmt in dieser Zeit.

00:58:31: Wie geht es dir damit?

00:58:31: Das

00:58:31: ist ein ganz guter Thema.

00:58:32: Dass du das noch nicht findest, finde ich super!

00:58:36: Wie geht es euch damit mit einem Hof auch mal zu sagen?

00:58:39: Hey Mia, geh in den Sammel weg.

00:58:45: Ähm... bis jetzt ist das eigentlich immer gut gegangen.

00:58:48: Wir hatten lange jemanden, der den Hof übernommen hat, wenn Fabian oder wir eben weg waren.

00:58:56: Klar, du musst natürlich immer sehr gut organisieren und planen,

00:59:00: oder?!

00:59:03: Diese Person haben wir von Maschinerin kennengelernt.

00:59:07: Und ist dann auch ein guter Kollege geworden, ist aber leider nicht mehr hier in der Umgebung.

00:59:17: Ja jetzt das Jahr ... Es braucht nicht alle Jahre Ferien.

00:59:19: Aber wir schauen uns an, ob es sonst noch eine Möglichkeit gibt.

00:59:24: Irgendwo geht wieder ein Türchen auf.

00:59:26: Aber ja, du musst sicher jemanden nach Hause übernehmen.

00:59:32: In unserem Fall Jetzt die Eltern von Fabien, bei denen geht das nicht mehr selber.

00:59:39: Ja ... Die haben schon als Alter erreicht, die es nicht mehr eine Woche machen können.

00:59:45: Und dann muss jemand über externes sein.

00:59:49: Das ist sicher auch bei vielen Bauern ein Thema.

00:59:55: Ja.

00:59:57: Das musst du denn auch nicht machen?

00:59:59: Oder dass man sich diese Räume nicht schafft?

01:00:03: Ist so meine Wahrnehmung manchmal auch ... Oder dass man manchmal auch immer noch so im ... Also das ist jetzt gar nicht wertunggebahnt, aber im alten Setting festgesetzt.

01:00:13: Die Frage ist immer, geht es wirklich nicht?

01:00:17: Und das ist natürlich nochmal ganz anders bei euch mit dir und kann man gern nicht vergleichen wie sie mir jetzt auch leben.

01:00:24: Aber es ist manchmal auch wenn ich es ein bisschen darauf blick in der Landwirtschaft habe sehr tief verankert, dass man es auch nicht macht.

01:00:31: Und da finde ich noch spannend einfach manchmal dann wieder zu hinterfragen Wie es uns vielleicht jetzt wirklich auch gut zu einem Zeitpunkt tut, jemanden zu finden oder wieder offen dafür zu sein, dass sich wieder jemand zeigt.

01:00:42: Und auch den Vertrauen zu haben, vielleicht einmal zu sagen, ja gut, dann schaut mal etwa der Woche auf den Hof und wir haben aber auch wieder die Möglichkeit, mal rauszugehen und vielleicht auch wieder neue Inspirationen und Aufladen um mal ein bisschen Abstand zu können weil ja auch wieder kann gut sein.

01:00:56: Oder ist es wirklich wirklich nicht möglich?

01:00:59: Also gibt's wirklich keine andere Möglichkeit?

01:01:00: Es gibt sicher auch Menschen, die das gar nicht suchen oder brauchen.

01:01:04: Ich habe das Gefühl, dass ich in der Landwirtschaft manchmal einen Blick aus den Weiten auch gut rauszunehmen.

01:01:11: Also nicht nur in der landwirtschaft fühlen da jetzt irgendwie von mir nicht einbringert oder ja fühlen hier wenn es so

01:01:17: ist.

01:01:18: Aber also ich finde in allen Bereichen, wenn man zu fest manchmal drin steckt dann kann es sein, dass wir sehr eng im Denken und im Handeln sind.

01:01:29: Darum finde ich, dass das Thema gerade die letzte mit jemandem gab.

01:01:33: Ich glaube viel ist auch so, dass man es nicht macht.

01:01:37: Man kann jetzt keinen Hof haben und dann eine Woche Ferien gehen oder vielleicht wenn es gut kommt noch im Winter aber dann ja nicht irgendwie in den Sommer-Mönen und eben vielleicht auch da wieder so wie es vielleicht auch in Zukunft andere Möglichkeiten gibt einer Gemeinschaft anbieten oder wie auch immer, wenn da etwas voraim ist.

01:02:02: Also nicht per se auszuschliessen, dass man ein Spur nicht für die Ferien darf, sondern vielleicht auch wegzufinden?

01:02:08: Ja und es ist natürlich auch wieder eine finanzielle Frage.

01:02:13: Absolut!

01:02:14: Es ist auch wieder klar, wenn du weggascht, zahlst deine Ferien, du zahlest aber gleichzeitig die Person auf dem Hof schafft.

01:02:20: Du hast eigentlich deine Ferie mal zwei oder je nach dem Motten halt auch heigascht.

01:02:25: Aber es ist schon ... Ja, schon nicht ohne.

01:02:28: Und gleich ... Zum Fabian oder uns war es immer sehr wichtig, dass man ... Auch wenn's dinten liegt, dass wir das machen wollen.

01:02:37: Aber die Perspektive wechseln einfach mal weg von allem und wieder mit neuer Kraft zurückzukommen.

01:02:44: Aber ja ist sicher ... Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was sonst für eine Lösung gäbe.

01:02:49: Du musst jemanden haben, der ... Ausser hat natürlich noch irgendjemand in der Familie, ... die sich auskennt, wo du sagst, hey Mulde, ich kann jetzt diese Person den Hof machen.

01:03:01: Das ist halt auch das Mühe, was sich auskommt.

01:03:05: Man kann ja nicht

01:03:06: einfach ihr genügend Bock stehen... Irgendeiner so ältert sich dem an und du musst natürlich alles zeigen.

01:03:10: Alles wieder anders.

01:03:11: Jeder Hof funktioniert anders.

01:03:13: Andere Maschinen, anderes System.

01:03:16: Ja, ist schon.

01:03:17: Und eben im Geschäft hast du oft Entstellvertretungen, oder?

01:03:20: Ja.

01:03:21: Hey!

01:03:21: Wenn du den Ferien bist, kommt er für dich.

01:03:23: Das kannst du organisieren.

01:03:24: Ja ist sicher auch ein Thema, das sicher viel schwieriger ist auf einem Hof.

01:03:29: Ja, Ferien.

01:03:31: Ja.

01:03:32: Haben wir diesen Abzweiger noch genug?

01:03:34: Ja

01:03:34: ja, ich finde gut.

01:03:37: Dann bleibt mir nur noch zu fragen, wo die Wurzeln gerade noch so sind.

01:03:40: Gibt es gerade noch Visionen, die schlummern?

01:03:43: Wo stehen da gerade ... Wie bewegt dich gerade so?

01:03:49: Ich glaube wirklich, einfach mal das Erhalten.

01:03:53: Das wirklich ... Ich habe Ideen und kreativen Sachen, falls mir nicht.

01:04:01: Aber es ist jetzt gut so, dass man haltet, wie sie ist, um weiterzumachen.

01:04:11: Auch etwas vertäufeln, ein bisschen Routinen zu bekommen Eine gewisse Selbstständigkeit von den Leuten, die bei uns arbeiten.

01:04:20: Das ist sicher auch ein Ziel.

01:04:22: Die bleiben schon langfristig grundsätzlich bei euch?

01:04:25: Ja.

01:04:25: Sie

01:04:26: haben eigentlich einen ganz normalen Arbeitsvertrag und das ist ganz normal wie bei uns auch.

01:04:32: Wir können uns frischen und wenn es jetzt etwas ausgeründet hat, dann kann man das auch ganz normal auflösen.

01:04:40: aber ... Ja, wäre natürlich schon gut, wenn es ihnen auch langfristig gefallen würde.

01:04:45: Weil das Team funktioniert sehr gut so.

01:04:47: Es ist nicht selbstverständlich, dass sie sich untereinander gut verstehen.

01:04:51: Absolut!

01:04:52: Das weiss man mir nicht, wenn ganz unterschiedliche Leute aufeinander treffen.

01:04:55: Aber ich glaube wirklich, das Mal zu erhalten und zu festigen ... Was mich noch etwas erreizen würde, ist das Thema Tiergestützte Interventionen.

01:05:09: Das ist etwas... ... die mich sehr interessiert.

01:05:14: Also in diese Richtung, wo du gehst... Das finde ich ganz spannend was du alles machst.

01:05:20: Mit diesen Kürsen und so du anbietest mit euch ein Tier auf dem Hof.

01:05:27: Ja, so etwas das.

01:05:28: aber da müsste man ja wieder wenigstens informieren was es hier für Sachen gibt.

01:05:33: Du machst

01:05:34: das auch

01:05:36: schon?

01:05:36: Genau!

01:05:36: Machst sie wie eigentlich schon natürlich oder ohne Ausbildung.

01:05:42: Ja, und das ganze Kursthema finde ich auch noch interessant.

01:05:49: Ich habe jetzt nicht den Kräuterkurs, da gibt es schon sehr viele Gefühle, die das anbieten, aber so die Themen zurück zum Ursprung selber machen, einmachen ... Aber wer weiss was noch alles kommt?

01:06:13: Erhalte und dann mal schauen, was wir alles aufgehen.

01:06:19: Ich wünsche euch für den Fall alles Gute!

01:06:22: Und weiterhin so viel ... Ja, Machergeist oder auch etwas ... Merkt man auch, dass ihr im Tun drin sind aber auch ganz viel Balance, dass ich eure Räume noch habe?

01:06:37: Ich bin gespannt, wenn du den ersten Kurs mal ausgeschrieben hast.

01:06:41: Vielleicht mache ich dann auch wieder ein Ausflügel hier an!

01:06:43: Du

01:06:43: wirst es als erstes erfahren...

01:06:46: Danke dir vielmals für die Zeit, bei der du uns geschenkt hast.

01:06:49: Danke

01:06:49: dir auch vielmals!

01:06:50: Merci!

01:06:58: Tschüss!

01:07:03: die sich auch gerne inspirieren lassen.

01:07:13: Ich freue mich natürlich auch über deine Rückmeldung, welche Impulse du aus diesem Wurzelgespräch

01:07:19: mitnimmst.

01:07:21: Ganz nah am Motto zusammenwurzeln und wachsen!

01:07:25: Bis bald.

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